Darum ist Die Bestimmung - Allegiant das perfekte Ende der Divergent-Reihe

Die Bestimmung - Allegiant
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"Call me by your name and I'll call you by mine." (Oliver & Elio)

Vier Jahre ist es mittlerweile her, dass der erste Teil der Filmreihe Die Bestimmung - Divergent in die Kinos kam. Die Geschichten rund um Tris (Shailene Woodley), die in einer dystopischen Zukunft gegen ein politisches System kämpft, das Teenager in verschiedene Fraktionen einteilt, basieren auf der 3-teiligen Buchreihe von Veronica Roth. Ab heute steht euch die komplette Filmreihe auf Amazon Prime zur Verfügung.

Anstatt aus den drei Bänden auch drei Filme zu machen, entschied sich Lionsgate damals, den letzten Roman à la Harry Potter, Hunger Games & Co. in zwei Filme zu spalten. Nachdem Die Bestimmung - Allegiant allerdings nicht das erwartete Geld einspielte und auch bei den Kritikern durchfiel, wurde der geplante letzte Kinofilm gestrichen. Stattdessen sollten ein TV-Film und eine Serie die Geschichte zu Ende bringen. Doch auch dieses Vorhaben geht bis heute nicht voran. Zum Glück, denken wir uns, denn ein besseres Ende als das von Allegiant hätte die Filmreihe kaum finden können. Immerhin umging der dritte Teil den schrecklichen Abschluss des Buches.

Wie endete die Divergent Filmreihe?

Achtung, es folgen Spoiler zu den Divergent-Filmen und -Büchern: Tris und die anderen wissen jetzt, dass sie in Chicago nur Teil eines Experiments waren, das von David (Jeff Daniels) - dem Leiter des Amts für genetische Sozialwesen - geleitet wurde. Um das Experiment weiter am Leben zu erhalten, will David ein Serum auf die Stadt loslassen, durch das alle Einwohner ihr Erinnerungsvermögen verlieren. Tris, Four (Theo James) und der Rest können die Freigabe des Serums mit der Hilfe von Caleb (Ansel Elgort) in der letzten Sekunde verhindern. Daraufhin schickt Tris eine Nachricht in die Welt, um allen mitzuteilen, was David und das Büro im Schilde führen. Durch ein mit Bomben gefülltes Hovercar wird die unsichtbare Mauer, die das Amt vom Rest der Welt abschirmt, zerstört.

Warum ist das Filmende der Divergent-Reihe besser als das im Buch?

Auch wenn uns das Filmende keinen endgültig besiegten Antagonisten und die Rettung von Chicago präsentiert, liefert Die Bestimmung - Allegiant den Divergent-Fans einen besseren Abschluss als Veronica Roths Roman. Bereits vor den letzten Seiten gibt es im Buch einige Entscheidungen seitens der Hauptfiguren, die zumindest ich als Leserin nicht nachvollziehen konnte. Four zum Beispiel macht im Amt für genetische Sozialwesen gemeinsame Sache mit der Rebellin Nita, was darin resultiert, dass sie gemeinsam das Waffenlager des Büros stürmen und dabei eine Bombe zünden, die mehrere Menschen verletzt. Unter anderem ist Uriah betroffen, der daraufhin mit einer Hirnschädigung im Koma liegt und bei dem im späteren Verlauf des Buches die Geräte abgeschaltet werden.

Auch Tris fällt plötzlich Entscheidungen, die so ganz und gar nicht ihrem mutigen und selbstlosen Charakter entsprechen. Ähnlich, wie Katniss damals in Die Tribute von Panem dafür stimmte, die Kinder der Kapitolbewohner in Hungerspielen antreten zu lassen, will sie Davids Plan, das Erinnerungsserum auf Chicago freizusetzen, auf ihn selbst und seine Kollegen anwenden. Ihr gelingt das am Ende sogar, woraufhin sich David an nichts mehr erinnern kann. Dadurch können er und die restlichen Verantwortlichen aber auch nicht dafür belangt werden, was sie den Einwohnern von Chicago über Jahre hinweg angetan haben.

Am meisten jedoch schockierte das Buchende mit dem Tod von Tris, die bei der Freisetzung des Serums von David tödlich verwundet wurde. Ihre große Liebe Four befindet sich zu dieser Zeit in Chicago und erfährt erst wesentlich später von ihrem Opfertod. Daraufhin will er den einfachsten Weg gehen und sich seine Erinnerungen nehmen lassen, was Christina noch im letzten Moment verhindern kann.

Mich stellte dieses Buchende damals keineswegs zufrieden, weshalb ich ganz froh wäre, wenn das Franchise nach Die Bestimmung - Allegiant enden würde und der Plan, eine Serie zu produzieren, im Sande verläuft. Nachdem Shailene Woodley und der Rest des Casts aber auch von dem Projekt abgesprungen sind, sind diese Pläne wahrscheinlich sowieso in weite Ferne gerückt.

Was haltet ihr von dem Filmende des Divergent-Franchise?

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