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Ottifantenfreude

7 Herzen für Ottos Eleven

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02.12.2010 - 08:50 Uhr
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Otto und die jungen Dinger
© Warner Bros.
Otto und die jungen Dinger
Der Maestro der Ostfriesenwitze ist zurück – und das freut mich sehr. Endlich wieder ein Otto-Film?!

Dass Ottos letzter Film 7 Zwerge – Männer allein im Wald sieben Millionen Deutsche ins Kino zog, zwängte dem Meister des Ostfriesenwitzes wohl nur ein müdes Lächeln ab. Die Otto-Filme der 80er-Jahre führen bis heute die deutschen Kinocharts an, was Kinobesucher angeht. Den ersten Film, Otto – Der Film, wollten 14,5 Millionen Deutsche im Kino sehen (davon 8,8 Mio. aus der BRD, 5,7 Mio. aus der DDR). Es folgten Otto – Der neue Film (1987), Otto – Der Außerfriesische (1989), Otto – Der Liebesfilm (1992) und Otto – Der Katastrofenfilm (2000). Alle mitsamt Erfolge im Kino. Es gibt sie also tatsächlich, die Otto-Fans. Und ich bin einer davon!

1 Herz für Otto, weil…
er immer noch besser ist als der tägliche Comedy-Schund, der uns in der Glotze erwartet. Ich höre mir zehn Mal lieber Ottos 21. Ottifantensong an als einen “Gag” von Mario Barth.

2 Herzen für Otto, weil…
er seinen Weg geht. Und das seit Jahrzehnten. Otto braucht keine explodierenden Autos, er braucht keinen Sex, er braucht kein 3D und sonstigen Schnickschnack. Eine Ukulele reicht!

3 Herzen für Otto, weil…
er es schafft, das deutsche Fernseh- mit dem Kinopublikum zu vereinen. Auch wenn es mancher von euch ungern hört: Die Deutschen sind eine Fernsehnation. Wenn sie schon mal ihren Hintern aus der gemütlichen Couchmulde fortbewegen, dann nur, um Avatar – Aufbruch nach Pandora zu sehen. Oder den neuen Film von einer der drei deutschen Grazien (Bully, Schweiger oder eben Otto). Wovon Otto sicherlich am längsten regiert.

4 Herzen für Otto, weil…
er trotzdem keine Spießer mag. Er erzählt mal gerne davon, einen gekifft zu haben oder von den Vorteilen seiner offenen Beziehung zu Eva Haßmann, wo jeder “machen kann, was will”.

5 Herzen für Otto, weil…
seine Songs witzig sind. Von schwulen Schlümpfen bis zu den Terroreltern, dem Saufsong und dem allerseits sehr beliebten Anti-Bayern-Song hat Otto Waalkes etliche “Evergreens” über die Jahre entwickelt, die Millionen von Zuschauern in den Shows, vorm Fernseher und auf Youtube offenkundig immer noch gerne sehen.

6 Herzen für Otto, weil…
er sich in seinem neuen Film über die Nervensäge Stefan Raab lustig macht. Besser gesagt, er integriert die Stefan-Raab-Parodie von Comedian Max Giermann und führt dadurch die ätzende, blöde, plumpe, langweilige Sendung TV Total vor. Ein kleiner Seitenhieb auf den völlig untalentierten Raab, der meines Erachtens völlig zu Unrecht als talentierter Entertainer gilt.

7 Herzen für Otto, weil…
weil…weil…weil…na aus Nostalgie eben! Otto war ein Star in den 80ern, brachte ganze Familien am Samstagabend zum Lachen und mich dazu, Ottifanten zu zeichnen. Wenn ich heute im Kino sitze, erinnert mich Otto’s Eleven an damals, als man noch seinen Humor mit Papi und Omi teilte. Als die Welt noch simpel war und Ostfriesenwitze noch in waren. Als ein Wortwitz wie “Spiegeleiland” noch die Lachmuskeln strapazierte und es noch keinen Bart Simpson gab, der bereits etliche Namen verunglimpfte. Da sitzt man wieder im Kino und schmunzelt beim Nachnamen “Du Merzac”.

Und was sagt ihr zu den Otto-Filmen?

Otto’s Eleven startet am heute am 2. Dezember 2010 in den deutschen Kinos!

Weitere Filmstarts im Überblick bietet dir unser Kinoprogramm!

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