Arrival - Kritik

Arrival / AT: Story of Your Life

US · 2016 · Laufzeit 117 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • Hat bei mir überhaupt nicht gezündet. Plätscherte ewig dahin ohne dass ich es einmal wirklich spannend oder interessant fand. Den Ansatz mit dem Kommunikationsproblem fand ich ja interessant, aber das wars auch schon. Der philosophische Aspekt hat mich auch nicht gepackt und überzeugt. Mag sein dass man bei zweiter Sichtung, manches noch entdeckt. Nur die wirds bei mir nicht geben. Zu sehr musste ich mich durch den Film kämpfen und zu sehr musste ich dagegen ankämpfen nicht einzuschlafen. Selten hat mich ein hoch angepriesener Film so wenig überzeugt. Magere 4 Punkte

    1
    • 6

      Denis Villeneuve stellt ein weiteres Mal Genre-Konventionen auf den Kopf, und erschafft ein außergewöhnliches Sci-Fi-Werk über den Zustand der Menschheit und den Wert der Kommunikation.

      Fernab des gängigen Blockbuster-Mainstreams bekommt man mit ARRIVAL einen sehr ruhig angelegten Film, mit philosophischem Unterbau und trotzdem genug Platz für eigene Gedankenspiele einräumend. Die unterschwellige Spannung, eine tolle Amy Adams und die grandiose Kameraarbeit konnten mich aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der wirkliche Knall auf erzählerischer und emotionaler Ebene ausblieb. Der letzte Funken fehlte, der das ganze Ding in Flammen aufgehen lässt.

      ARRIVAL war jedenfalls weit weniger verkopft wie ich befürchtete, recht spannend und wirklich . . . mal anders. Möglicherweise haut er mich beim nächsten Mal aus dem Sessel . . .

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      • 7 .5

        Kommunikation als goldene Waffe, Konfrontation als primitives Blech. Die Fremden sind da und keiner weiß warum. Weil die Mühe des Verstehen-Prozesses gefährlich-zögerlich sein könnte, fremdartiges immer bedrohlich ist und was wir nicht verstehen automatisch einen Abwehrreflex erzeugt. ARRIVAL ist intelligentes Science-Fiction-Kino das sich losgelöst vom Genre-Kontext wie selbstverständlich auf viele vermeidliche Konflikte und angebliche Krisenherde in unserer Welt übertragen lässt. Die nur deshalb solche werden, weil die Furcht vor dem Unbekannten und schwer Verständlichen inzwischen mit feindselig und überfordernd-kompliziert gleichgesetzt wird. Die Chance auf Horizonterweiterung und Fortschritt nicht mal ernsthaft zur Debatte steht, wenn Paranoia und Sicherheitswahn an erster Stelle stehen. Denis Villeneuve spielt mit verständlichen, nachvollziehbaren Emotionen, wenn sie im entrückten Realitätskorsett vorgetragen werden. Die Logik dahinter bleibt aber die gleiche, wenn wir die Grenzen anders auslegen. Zuhören, verstehen, aufeinander zugehen. Immer mit einem Risiko behaftet, aber ist im Zweifelsfall nicht mal der Versuch wert? Der bessere INTERSTELLAR. Am Ende mit einem grob vergleichbaren Hang zum Esoterik-Kitsch, aber wesentlich klüger, greifbarer und mit seinem Verständnis von Zeit, Wahrnehmung und Sinnhaftigkeit dem angeblichen Meisterwerk von Nolan Lichtjahre voraus.

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        • 6
          Marius Kausch 09.07.2017, 22:18 Geändert 09.07.2017, 22:19

          Der Film startet startet direkt spannend und lässt mich direkt in eine spannende Stimmung eintauchen. Die tiefe Bedeutung der Kommunikation in unserer Denkweise wird interessant erklärt und auch die Ankunft und der "Auftritt" der Aliens ist toll und gefühlt realistischer erzählt als in anderen artverwandten Filmen

          ABER (Spoiler!)

          das Ende verirrt sich in pseudo philosophischen Thesen und nimmt zum Schluss arg die Spannung raus. Kann eine fremde Sprache mir tatsächlich ermöglichen, die physikalischen Gegebenheiten meiner Umwelt wie hier die Zeit zu verändern? Ich glaube nicht. Auch hier schrammt sich die Glaubwürdigkeit des Plottes – wie bei vielen anderen Zeitreisefilmen – wieder an simpler Logik kaputt.
          Und auch die Daseinsberechtigung der Aliens wirkt sehr konstruiert. Sie sind am Ende doch nur das Mittel zum Zweck um einen erzählerischen Twist zu ermöglichen.

          Fazit: Starke Bilder, tolle Schauspieler und ein kinowürdiger Sound täuschen nur schwer über eine Dünne Story hinweg. Arrival ist nicht gekommen um zu bleiben.

          • 5 .5

            Die Ankunft der Tintenfische.

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            • 9 .5
              Cr1XoNo1D 08.07.2017, 15:30 Geändert 10.07.2017, 12:25

              Streckenweise so wunderschön. Auf seine eigene Art und Weise unheimlich und faszinierend zugleich. Aber auch traurig.
              Diesen Film habe ich sehr genossen. Ein Erstkontakt ist für sich allein schon ungemein spannend und aufregend. In Arrival wird dieses Thema äußerst Stilsicher und sehr atmosphärisch in Szene gesetzt. Dazu ein Score der mich umgehauen hat! "First Encounter" ging mir dabei bis in's Mark. Alles im Allem hat mich Arrival voll und ganz in seine Welt gesogen. Besonders als man sich dann endlich den Rauschiff näherte, war die Spannung kaum noch auszuhalten. Zum Glück habe ich mich seit dem Release nirgends Spoilern lassen. Ich hatte ich also keine Ahnung was mich erwarten wird. ...zum Glück.

              SPOILER WARNUNG

              Inhaltlich gibt es, trotz meines ganzen Lobes, Abstriche zu verzeichnen. So greift man beispielsweise auf einen alten dramaturgischen Trick zurück, der einen Antagonisten bzw einen Schurken erzeugen soll. Dessen Tat aber (die Platzierung eine Bombe im Raumschiff der Wesen) für den gesamten Handlungstrang relativ unbedeutend bleibt und daher unnötig wirkte. (So mein erster Eindruck. Nun nach zweiter Sichtung: Diese Sache war doch gar nicht soooo unwichtig für den Plot! Man beachte die beiden Heptapoden vor der Detonation.)
              Generell ist Arrival überwiegend ruhig umgesetzt. Was ich positiv aufnahm. Aber es ist immer auch ein Drahtseilakt und so verliert er tatsächlich leider kurz die Balance, fängt sich aber zum Glück rasch wieder.

              Was ist mit der Science Ficton? Ein Wort: Bizarr.
              Das man mit einer außerirdischen Sprache in der Lage sein könnte die Zeit zu öffnen, sozusagen mentale Zeitreisen durchzuführen. Zeit ohne Anfang und ohne Ende wahrzunehmen und darauf seine Entscheidungen beruhen lassen zu können ist eben Bizarr! Aber ungemein Spannend. So war den Aliens natürlich bereits völlig klar was passieren wird, was ein neues Licht auf einige Ereignisse fallen lässt.
              Das Ende wirkte ein bisschen so wie der Turmbau von Babel, nur umgekehrt.... oder doch die Vollendung ???... ich schweife ab...

              SPOILER ENDE

              Fazit: Arrival ist ein guter Mix aus Mutter-Kind-Drama und Erstkontakt-SciFi das extrem atmosphärisch umgestzt wurde und mich begeistern und inspirieren konnte. Eine exzellente Abwechslung zum ewigen Schlachtengetöse der sich wiederholenden Endzeit- und Vernichtungskriegszenarien der übrigen Welt des ScienceFiction!

              EDIT: selbst nach dem zweiten Durchlauf verfehlt der Film nicht seine Wirkung. Nicht nur das! Es haben sich sogar neue Elemente aufgetan.
              Dafür +0.5 in der Wertung

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              • 8 .5

                Starker Film! Die Rezension enthält Spoiler!

                Ich muss ja zugeben, dass ich Amy Adams und Jeremy Renner sehr gerne in Filmen sehe, also gibt es dafür schon mal ein paar Pluspunkte :)

                Ich fand die Idee des Films dahinter sehr gut, da dies als Sci-Fi Film meiner Meinung nach sehr gut funktioniert und das ohne viel Ballerei und Action. Spannung durch eine interessante Handlung, gute Schauspieler und einem tollen Soundtrack, der Intensität in die Szenen bringt.
                Ich möchste auch nicht auf die ganze Story des Films eingehen, sondern auf einzelne Punkte oder Ideen, die mich sehr bewegt haben. Ich bin ein Mensch, der in Filmen Emotionen braucht, egal ob Hass, Spaß, Liebe, Trauer oder sonst was.

                Die Idee dahinter, dass eine universelle Sprache demjenigen, der diese Sprache beherrscht sein ganzes Leben sehen kann, fand ich total spannend. Anfänglich irritierten mich die ganzen Versuche von ihr mit den Außerirdischen zu sprechen, da ich von Sprachforschung gar keine Ahnung habe, außer das was ich aus Filmen kenne, wenn es natürlich auf Tatsachen und echtem Wissen beruht, oder doch nur "Spinnerei" ist.
                Diese Idee dahinter wurde aber so toll in den Film integriert, dass ich nach anfänglichem "Wieso das und dies jetzt" am Ende echt super viel Spaß mit dem Film hatte und ich ihm vielleicht sogar bei weiteren Sichtungen mehr Punkte gebe. Ich mag es einfach, wenn großartige Dinge erst am Ende vom Film aufgeklärt werden, da ich auch gar nicht versuche solche Dinge schon vorab zu analysieren, weil mir sowas die Filme kaputt machen würde. Das habe ich früher gerne gemacht und dies hat mir so manchen Flim kaputt gemacht-->Oldboy:/

                Ich versuche auch gerade echt viel in den Satz "Wir brauchen die Menschheit in 3000 Jahren" reinzuintrepretieren. Ich liebe es, wenn Filme Interpretationsspielräume lassen, denn dann beschäftigen mich diese noch einige Zeit und das ist immer gut! :)

                Toller Film für Menschen, die auf gute Sci-Fi Storys stehen und nicht immer nur Action, Situationskomik etc. benötigen. ;)

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                • 8

                  >>> Achtung!!! Enthält Spoiler!!! <<<
                  Wohltuend andersartige Begegnung der intensiven Art. Besonders der alternative Ansatz über den Grund der Kontaktaufnahme wusste zu gefallen, stand doch hinter allem nicht ein lapidarer „Forschungsauftrag“ oder der „klassische“ Hintergrund, die Erde auszubeuten/zu zerstören/kolonialisieren und die Menschheit zu versklaven/verspeisen, sondern ein konkretes, natürliches Bedrohungsszenario, vor dem gewarnt und dies nach Möglichkeit auch abgewendet werden sollte. Und das nicht nur aus Freundlichkeit oder Spaß an der Freud, sondern weil die Menschheit in weiter Zukunft einen Gegengefallen erbringen müsste, alles sozusagen auf eine Win/Win-Situation hinausläuft. Weitere Kontakte waren offenbar weder erforderlich noch erwünscht, jede Spezies kümmert sich um sich selbst und lässt den anderen in Ruhe. Der Kontakt erfolgt aus einer Notsituation heraus – ist diese abgewendet, geht jeder seiner Wege, eine in diesen hektisch-globalisierten Zeiten wohltuend einfache Message.
                  Spannung erhielt der Streifen vor allem durch die Frage, ob eine Dechiffrierung gelingen und eine sinnerfassende Erkenntnis gewonnen werden konnte. Irrtümer sind in solchen Prozessen geradezu vorprogrammiert und werden von den Außerirdischen einkalkuliert, daher die große Anzahl von Kontakten. Die mögliche Zerstörung des einen oder anderen Raumschiffes war wahrscheinlich, ein Gegenschlag war nicht eingeplant, die Übermittlung der Botschaft hatte Priorität. Allein die Veränderung der Hirnstruktur und die damit einhergehenden „verbesserten“ Fähigkeiten Dr. Banks nach meinem Dafürhalten zu dick aufgetragen – ob so etwas möglich und plausibel erscheint, muss jeder für sich selber beantworten.
                  Die drei Hauptdarsteller schulterten den Streifen fast alleine und lösten ihre Aufgaben unaufgeregt und auf eine sich der gesamten Inszenierung anpassend ruhige, aber nicht weniger eindringliche Art. Die Gedanken und Handlungsweisen der Protagonisten wurden gut kolportiert, wenngleich die nähere Charakterbeschreibung auch nicht stattfand, hier stand eindeutig die Geschichte bzw. die Message im Vordergrund. Am tiefsten wurde dabei noch auf Dr. Banks (Amy Adams) eingegangen, eine schauspielerisch lösbare Aufgabe. Jeremy Renner und Forest Whitaker solide, wenngleich ihre Charaktere auch keine größeren Herausforderungen darstellten.
                  Die Inszenierung bot einen ruhigen, aber konsequenten Aufbau. Action und Effekte waren deutlich unterrepräsentiert, sowohl das optische, als auch das Sounddesign der Aliens ließ zu wünschen übrig. Eigentlich war das aber auch nicht der Kern der Sache, es stand hier eher die Philosophie und die Übersetzungs-„Schnitzeljagd“ im Vordergrund, überbordende Computeranimationen wären hier ohnehin fehl am Platze gewesen.
                  Fazit: Wer den klassischen Außerirdischen-Stoff a´la „Alien“ oder „Men in Black“ mag, wird hier wohl nicht auf seine Kosten kommen. Die Inszenierung ist relativ unspektakulär, genaugenommen punktet der Streifen allein mit dem esoterisch-philosophischen Ansatz und dessen konsequenter Umsetzung. Hochtrabende Effekte wird man hier ebenso vergeblich suchen wie sich jagende Raumschiffe und Weltraum-Schlachten. Man muss sich auf das Thema und dessen ruhige und investigative Umsetzung einlassen können, dann wird man mit einem grundlegend andersartigen Film belohnt, der mit seinen bescheidenen Mitteln aber durchaus zu gefallen weiß.

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                  • 4

                    Der Film wurde mir von so vielen Leuten empfohlen und auch der Algorithmus hier prognostizierte eine satte 8,0...doch davon ist Arrival wirklich meilenweit entfernt.

                    Einige CGI sind ganz nett, die Form der Kommunikation und ihre Darstellung mal was neues, aber das fasziniert auch nur für kurze Zeit. Man wartet die ganze Zeit darauf das endlich was passiert, und wartet, und wartet...aber es passiert nichts.

                    Mich haben weder die weltweiten Vorgänge, noch das amerikanische Team vor Ort überzeugt. Joa mei, da sind dann halt mal Aliens gelandet, gehen wir mal hin und schauen dem Ding mal unter die Haube. Da war selbst Krieg der Welten gefühlt deutlich näher dran.

                    Zum Schluss wirds dann arg esotherisch ohne auch nur einen Hauch überzeugender zu werden. Der finale Twist war dann leider auch zum Gähnen und so bleibt das Gefühl das die Macher selbst nicht so richtig wussten wo sie am Ende mit ihrer Geschichte hinwollten.

                    Wer SciFi-Kracher mag ist selbst bei ID4-2 besser aufgehoben und in Sachen philosophischer Ansatz war Contact einfach deutlich besser.

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                    • 4
                      Canis Majoris 21.06.2017, 13:44 Geändert 21.06.2017, 13:48

                      Also die fliegenden Eistüten von Spielberg 1977 gefielen mir deutlich besser (6 Punkte mehr als dieser hier), was auch am Soundtrack von John Williams lag, natürlich. Dieser Film hier schreit in jeder dritten Sequenz "PSEUDO!", meiner Meinung nach. Er wirkt zu künstlich auf mich. Und ja, auch Contact gefiel mir besser.

                      Vielleicht schaue ich mir den Streifen nochmals an und bewerte ihn dann neu, wäre nicht das erste Mal.

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                      • 10

                        Philosophisch, ehrlich, tief, außergewöhnlich – wunderschön. Unbedingt nennen muss man den US-Autor Ted Chiang mit seiner Kurzgeschichte „Story of Your Life“, die hier als Vorlage diente.

                        Anders als in „Contact“ mit Jodie Foster geht „Arrival“ noch einen Schritt weiter. Die Botschaften der Aliens sind aus Nebel, den sie aus ihren Tentakeln ausstoßen. Visuell wurde das phantastisch umgesetzt.
                        Regisseur Denis Villeneuve (Drogenthriller „Sicario“) übertrifft sich hier selbst.

                        Auch hier haben wir wieder den Score des Isländers Jóhann Jóhannsson (wie in Sicario). Er schenkt uns düstere Akkordfolgen und psychedelische Klangwolken und beglückt uns mit einem einfachen Thema, das sich wie ein Ohrwurm im Gehörgang einnistet. Der Terzsound der Heptapoden wurde vermutlich als Reminiszenz an „Krieg der Welten“ (mit Tom Cruise) übernommen, wo die Dreifüßler ja genau das Intervall der großen Terz trompetenartig in tiefster Lage von sich gaben.

                        Doch was macht diesen Streifen so aussergewöhnlich ? Es sind die Vorhersehungen der Sprachwissenschaftlerin Dr. Banks (grandios: Spitznäschen Amy Adams), die geradezu überirdisch erscheinen. Hier ist eindeutig eine Parallele zu „Contact“ vorhanden. Philosophisch gesehen erreicht dieser Film jedoch eine noch größere Tiefe als Contact. Die Vorstellung, sich an seine Zukunft erinnern zu können, ist einfach atemberaubend. Man muss sich das nur mal für sein eigenes Leben vorstellen, um die Tiefe und Tragweite zu begreifen.

                        Jeremy Renner rundet mit Forest Whitaker das Ganze gekonnt ab. Jedoch haben beide vergleichsweise wenig Schauspielkunst anzuwenden. Adams wird da ganz anders herausgefordert.

                        Fazit: Endlich mal wieder eine intelligente Art der Science Fiction. Nach „Gravity“ und „Interstellar“. Kein hohles Geballer, keine sinnfreie Weltraumschlacht, sondern so, wie es sein könnte. Bereits der Einstieg in die „Muschel“ der Aliens, die Aufhebung der Schwerkraft und die Kontaktaufnahme zu den Siebenfüßlern ist atemberaubend. Leider haben hier viele User den Geist des Stoffs offenbar nicht verstanden, und den Film deshalb einfach mies bewertet. Klar kann man sich dabei zu Tode langweilen, wenn man auf Action wartet. Die Action ist die ruhige Kontaktaufnahme zu den Aliens, deren unfassbare „Sprache“ bzw. Symbolik. Bewusst hat dieser Ansatz nicht das Geringste mit Popcorn-Kino â lâ „Independence Day“ zu tun. Die haben auch ihre Daseinsberechtigung zur reinen Unterhaltung, keine Frage. Aber geben uns keine Antwort auf bahnbrechende Fragen. Für mich eine volle Punktzahl.

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                        • 6 .5

                          Eigentlich ist der Film gut ... aber mich nervt der allgegenwärtige amerikanische Stolz auf die eigene Nation. Zudem werden die anderen Nationen als Schurkenstaten und Unterentwickelt Zivilisationen dargestellt. Man hätte so viel aus der Idee machen können, aber die Auflösung des Films sowie der Handlungsverlauf ist enttäuschend. Ich bin von den zahlreichen Oscar Nomenierungen überrascht und kann sie nicht nachvollziehen.

                          • 3 .5

                            Die Bilder sind gut, aber der Film besteht aus zu vielen Fiebertraumsequenzen, die "Wissenschaft" ist kindlich und es gibt niemanden in dem Film auf den sich der Betrachter projizieren könnte ohne Fremdscham, Mitleid oder Wut zu empfinden.

                            Mir scheinen Fieberträume, idiotische Drehbücher und die Missachtung emphatischer Zuschauer ein andauernder Trend in Hollywood zu sein.

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                            • 2

                              Verstehe die teilweisen hohen Bewertungen in keinster Weise.
                              Bis auf ein paar beindruckende Bilder fand ich diesen SCI FI eigentlich recht langweilig und würde ihn nie mehr nochmal anschauen.
                              Da eine Bewertung viel darüber aussagt ob ich einen Streifen gelungen fand und somit gegebenenfalls nochmal anschauen würde, deshalb geht nur eine 2.

                              • 4
                                Markbln 19.05.2017, 22:30 Geändert 22.05.2017, 20:56

                                ARRIVAL soll hypnotisch sein und wirkt auf mich nur einschläfernd. Der Look ist clean und blaugrau wie so viele Sc-Fi- und Thrillerfilme der letzten Jahre. Jeremy Renner und Forest Whitaker zeigen, dass Amerikas A-Klasse-Schauspieler manchmal auch nicht besser sind als Maria Furtwängler im Sonntagskrimi. Dröge Gesichter, leere Blicke.

                                Die Sprache sprühenden Krakenaliens wirken dagen aufgeweckt freundlich und sind hübsch inszeniert. Wenn Amy Adams vor ihnen stehend auf Schultäfelchen ihren Namen kritzelt, kommt man sich zwar irgendwie kindisch vor. Immerhin kommt hier der einzig spannende Aspekt der Geschichte, dass jede Sprache eine spezielle Wahrnehmung formt, originell zum Tragen. Hier hat ARRIVAL seine Berechtigung, aber hier hätte ich mir mehr Auseinandersetzung gewünscht anstatt einer schwammigen Alien-Aussage, dass man in 3000 Jahren menschliche Hilfe brauche. Die wabernde pseudo-tibetanischen Musikanleihen des isländischen Komponisten und die harmlosen Dialoge geben mir dann leider den Rest.

                                Im Gegensatz zu Spielbergs ähnlich angelegten Szenen aus der UNHEIMLICHEN BEGEGNUNG, die noch heute in ihrer spielerisch-ästhetischen Form faszinieren, wirkt hier alles wie aus Kinderhand ersponnen. Nur ohne die kindliche Neugier und vor allem ohne etwas Spannung vor dem Unbekannten, dem Fremden, dem Metaphysischen aufzubauben.

                                Als in dieser Spannungsleere schließlich ein paar Soldaten einen Sprengsatz platzieren und der eigentlich böse Chinese noch einen guten Akzent setzt, wird das bisschen Trauergeschichte um eine tote Tochter vollends zum kitschigen Wunschtraum, in dem Außerirdische die Menschheit retten. Obwohl es nur Tintenfische waren.

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                                • 3

                                  Arrival ist kack langweilig hässliche Viecher die ihren Rüssel ans Glas halten und schwarze Tinte an die Wand jizzen soll jetzt 8 Oscar Nominierungen wert sein? Geil!!!...

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                                  • 8

                                    Hat mich doch sehr positiv überrascht

                                    8 von zehn möglichen Bärenkatapulten

                                    • 4 .5
                                      beast667 15.05.2017, 07:55 Geändert 15.05.2017, 07:59

                                      Arrival ist eine Art von Film, die ich eigentlich lieben sollte. Warum tue ich es aber nicht? Er lässt mir zu viel Interpretationsspielraum. Ich habe das Gefühl, dass der Sinn des Filmes selbst den Autoren nicht ganz klar war. So hat der Film zwar viele Aussagen, aber keine davon überzeugt. Klassischer Fall von "im Thema verlaufen". Dass sich die Menschheit endlich mal zusammen raufen sollte und an einem Strang ziehen sollte ist jetzt nicht wirklich wahnsinnig neu und die Erkenntnis gab es schon häufiger. Das mit der Zeitlinie ist auch so eine Sache und auch ansonsten überzeugt dieser lahmende Film kaum. Dazu nimmt er sich noch zu ernst und wirkt wie eine schlechte amerikanische Heldendoku. Die Musik ist fantastisch. Um etwas positives anzumerken.
                                      Nichts für mich.

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                                      • 5 .5
                                        Mr.Torrance 13.05.2017, 11:19 Geändert 15.05.2017, 17:57

                                        Auf der Erde landen weltweit zwölf gigantische Raumschiffe. Die Menschheit sieht sich mit einer kniffligen Frage konfrontiert. Muss man etwa einer möglichen Invasion feindlicher Aliens aggressiv und militärisch begegnen, oder handelt es sich bei den Besuchern um eine freundlich gesinnte fremde Spezies, die der Menschheit wohlmöglich in ihrer Entwicklung von großem Nutzen sein kann. Die undurchlässige Barriere der Kommunikation gilt es im Folgenden zu überwinden. Expterten versuchen die geheimnisvolle Zeichensprache der fremden Wesen zu entschlüsseln.

                                        "Arrival" aus den fachmännischen Händen von Dennis Villeneuve überzeugt durch seine fabelhafte Soundkulisse. Hierfür gab es den verdienten Oscar, auch wenn mich der Film nicht wie die breite Masse bis in die letzte Körperzelle mit Begeisterung erfüllt hat.
                                        Ein komplexes futuristisches Abenteuer überfordert meinen schmalen Intellekt eben schnell. Ich meine abschließend ist die Thematik schon verständlich, auch wenn ein Weltraum großer Bereich für Spekulationen bleibt. Das kann von Villeneuve genial konzipiert worden sein, kann aber auf der anderen Seite auch erzwungen so komplex und teilweise anstrengend gestaltet worden sein. Die eigentliche Auflösung empfand ich doch eher als enttäuschend.
                                        Die anfängliche, subtile Bedrohung, die wie flimmernde Straßen bei sengender Hitze in der Luft liegt, wird im Mittelteil deutlich reduziert. Das gleiche Gefühl hatte ich schon bei Villeneuves "Sicario". Es scheint in Hollywood eben keinen fähigen Handwerker mehr zu geben, der eine Geschichte in kürzerer Laufzeit erzählt.Für meinen Geschmack war der Film zu lang. Besonders die Kommunikationsversuche mit der fremden Spezies ziehen sich zu lang. Oft fällt es da auch schwer, dem Unterhaltungsverlauf sowie den neuen Erkenntnissen zu folgen.

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                                        • 6 .5

                                          Nach dem Trailer dachte ich, nicht schon wieder ein Independence Day Verschnitt.
                                          Nach dem Film kann ich sagen, er war ganz anders und das meine ich positiv.
                                          Sicher bleiben Fragen offen und man muss den Film sehr konzentriert verfolgen. Mir hat vielleicht gegen Schluss das eine oder andere Schlüsselerlebnis gefehlt, d.h. super Film mit ein paar Lücken

                                          • 8

                                            Ausgezeichnet!

                                            • 8

                                              Ein Film von dem ich weniger erwartet hätte und der mich angenehm überrascht hat.
                                              Die Story ist schnell erzählt: Raumschiffe landen an mehreren Orten auf der Erde, die verschiedenen Länder versuchen - jedes mehr oder weniger auf seine Weise - in Kommunikation zu treten, um den Grund des "Besuchs" zu erfahren.

                                              Was hier vom Zuschauer erwartet wird ist, sich mental aktiv mit der Frage und den Schwierigkeiten eines solchen Unternehmens zu beschäftigen…
                                              In vielen populären SciFi-Werken stellt die Kommunikation als solche zwischen den Spezies kein großes Problem dar, selbst wenn man per Anhalter durch die Galaxis reist, gibt es den Babelfisch. Entsprechend wenige Gedanken habe ich bisher an die Frage verschwendet, wie sich wohl die Kontaktaufnahme mit einer uns unbekannten Lebensform gestalten könnte.
                                              Ist man dann mal auf dieser metaphysischen Ebene angelangt, war (zumindest) ich dankbar, dass der Film keine Hektik aufkommen lässt, alles entwickelt sich organisch.
                                              Den finalen Twist fand ich zwar nicht extrem innovativ aber doch interessant gedacht und umgesetzt, kleine Hinweise darauf finden sich während der ganzen Laufzeit.
                                              Die Optik und das CGI sind solide. Hier gefällt mir der „less-is-more-approach“, die vielen CGI-Schlachten unserer Zeit werden die nächsten 20 Jahre wohl nicht in Würde altern, hingegen wird ‚Arrival‘ wohl auch in vielen Jahren noch ansehnlich sein.

                                              Forest Whitacker und Jeremy Renner sind gut, Star ist natürlich Amy Adams die neben einer guten Performance einfach auch optisch die Düsternis aufhellt.

                                              Insgesamt ist ‚Arrival‘ ein sehr schöner SciFi-Flick der mich nicht nur unterhalten, sondern auch zum nachdenken angeregt hat. Und das ist ein Qualitätsmerkmal abseits der üblichen leichten Unterhaltung aktueller Blockbuster.

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                                              • 2

                                                Laaaaaaaaaaaaangweilig. Ganz ehrlich: Ich habe selten einen Film gesehen der sich dermaßen in die Länge gezogen hat. Wenn man den Trailer gesehen hat, hat man eigentlich schon den ganzen Film gesehen, weil es passiert auch nicht viel mehr. Den gesamten Film kann man in 3 Sätzen zusammenfassen:
                                                Aliens landen auf der Erde.
                                                Eine Sprachexpertin wird vom Militär angeheuert um ihre Sprache/Zeichen zu entschlüsseln.
                                                Danach kann sie in die Zukunft sehen.
                                                Ende.

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                                                • Gibt es heutzutage im Genre Sci-Fi/Alienfilm eigentlich nur mehr die Wahl zwischen Transformerartigen Actiongedödel oder langweiligen esoterisch angehauchten Romantik-Familienfilmchen?

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                                                  • 10

                                                    Ich hatte von Anfang an Gänsehaut, die ganze Länge.. immer wieder bis zum Ende hin wo es mich dann ernsthaft zum nachdenken gebracht hat und ich endlich verstanden habe worum es in dem ganzen Film eigentlich ging.
                                                    Ich kann an diesen Film absolut keine Kritik sehen, und wenn das einer kann dann sieht er wohl einfach nur nicht die herzergreifende Nachricht die dahintersteckt.. denn diese regt wahrhaftig zum nachdenken und lässt einen die Sichtweise in vielen Dinge anders sehen.
                                                    Es ist kein Film wie Independence Day mit viel Action, man sieht hier also nicht allzuviel das mag schon stimmen, wie ich hier des öfteres gelesen habe ABER man sieht hier viel mehr Herz, als in vielen Filmen die es nicht annähernd können und das macht einen Film zu einem Meisterwerk, das ist meine Meinung.

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