Marvel's Iron Fist
Marvel's Iron Fist - Poster
6.3

Marvel's Iron Fist - Kritik

Alle 65 Kritiken & Kommentare zu Marvel's Iron Fist

  • Mit abstand die schlechteste Serie der vier Defender obwohl Luke auch nicht unbedingt gut ist aber besser als die Iron Fist

    • Oh Mann...
      ich befürchtete, dass mir die Serie von dem Ganzen derzeitigen Marvel-Output wohl am Wenigsten gefallen würde, wegen vermutlicher Überspitzung fernöstlicher Lebensart und -weisheiten, sowie einer nutzlosen Aneinanderreihung hoch übertriebener Kampftechniken.
      Jedoch weit gefehlt... ^^
      Das ist so ziemlich genau das, was der Serie gefehlt hätte, um zumindest wenigstens einigermassen unterhaltsam zu sein.
      Auch, wenn ich mir die zweite Staffel der Vollständigkeit anschauen werde (warum zum Henker tu ich mir sowas eigentlich immer an? ^^), bin ich nicht böse, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis diese erscheint.

      • Der Charakter Danny Rand ist sicher noch ausbaufähig, aber die Serie ist gar nicht so schlimm, wenn man erst mal das erste Drittel mit den Meetings bei Rand Enterprises "überwunden" hat. Und wie gut ist bitte Jessica Henwick als Colleen Wing?? Aus dem "Sand Snake"-Material in Game of Thrones konnte sie ja nicht viel machen, aber hier dreht sie richtig auf.

        • Die ersten 9 Folgen waren unterer Durchschnitt und waren sehr langweilig und langatmig (Habe mich ein paar Mal erwischt, wie ich in dieser Zeit im Internet surfte)

          Ab Folge 10 nahm die Serie an Spannung zu aber dann war es auch für mich schon fast zu spät, denn ich konnte keine grosse Bindung zu Danny Rand aka Iron Fist aufbauen und auch Coleen Wing hat mich ein bisschen genervt.

          ES KÖNNTEN SPOILER FOLGEN:!!!

          Faramir.... äähh... ich meine natürlich Harold Meachum war der grosse Pluspunkt der Serie. Ein unglaublich gut gespielter Bösewicht, welcher sehr undurchschaubar wirkt und gleichzeitig sehr bedrohlich und hat mich im Staffelfinale sehr überzeugt!

          Staffel 2 leg ich vorerst auf Eis, da ich insgesamt von Marvel's Iron Fist enttäuscht war.

          • da jetzt the Defenders bald startet, habe ich Iron Fist nochmal eine Chance gegeben und versucht, die Serie zu beenden.
            Aber scheiss drauf, dieser nervtötende kleine Penner, geht mir so dermaßen aufn Sack, mit seinem ständigen gelaber '' ich bin die mächtige Iron Fist Bla Bla Bla, Beschützer von sonst was Bla Bla''
            Selten hat mich ein Charakter so aggressiv gemacht, wie dieses kleine Drecksopfer !!
            Hoffentlich kratzt der bei Defenders direkt ab !!!

            • Die ersten Folgen waren noch ganz unterhaltsam, dann aber flachte es sehr ab und wurde extrem langweilig. Wieso leute eine Serie machen die mit geringen Budget kaum Action in die Serie basteln können, weiss ich nicht.

              • Iron Fist und Jessica jones intros finde sehr langweilig, fast überflüssig. Für mich gehen die Marvels Netflex zu lange, 45min würde wohl auch genügend.

                • Hmmm, ich muss auch hier meine ursprüngliche Bewertung revidieren, da Iron Fist mit seinen teilweise sehr einfältig und infantil wirkenden Eingebungen, den stereotypen Gegenspielern sowie den überlangen Selbsterfahrungsmomenten im Prinzip so eine Art Hommage an den klassischen Manga ist und sehr viel Fahrt aufnehmen kann, wenn man sich darauf einlässt.

                  • Leider sehr enttäuschend.
                    Habe mich jetzt durch 6 Folgen gequält und eigentlich guten Willen gezeigt.
                    Ich stehe auf das Zeugs aber das lass ich jetzt doch.
                    Langweilige , extrem lahme Kämpfe und ein Hauptdarsteller der in meinen Augen überfordert wirkt.Dazu eine Geschichte ohne Höhepunkte, es pflätschert so vor sich hin.
                    Daredevil ist noch immer das Mass der Dinge und alles was danach kam , ob Luke oder die andere langweilige Tante Jessica , einfach öde.
                    Da gibt es bessere Sachen zum anschauen als das ich mich durch weitere Folgen plage. Ich bin dann mal weg.

                    • Ich muss zugeben, mich hat der etwas zähe Einstieg gecatcht, sonst hätte ich die Serie nicht weiter geschaut. Leider wird der Vorhang zu schnell gelüftet und nimmt schon nach wenigen Episoden alles an Spannung und Erwartung, die Serie wird großteils vorhersehbar. Im Laufe der Serie wird der Hauptcharakter immer nerviger, da er sich grundsätzlich wie ein Kleinkind mit ADHS verhält, nicht wie eine 15 Jahre lang ausgebildeter Krieger Mönch. Für seine Super-Ausbildung bekommt er zudem viel zu oft eine auf den Deckel. Auch will die Wandlung vom Mönch, der sich allem Materiellen entsagt hat, zum durchgestylten Multi-Milliardär nicht überzeugen. Die Nebencharaktere haben zu wenig Biss und fühlen sich eher wie lästige Fliegen an, die noch mehr Geschwindigkeit kosten und die Handlung oft unnötig ins stocken geraten lassen (kleiner SPOILER: z.B. Entlassung der Meachsums Geschwister).
                      Immerhin kann man Iron Fist auch ein paar positive Seiten abgewinnen. Die Kämpfe sind meist ganz nett inszeniert. Die Kulissen sind hübsch gestaltet, nutzen sich aber durch immer gleiche Kameraeinstellung schnell ab. Harold ist einer der interessantesten Charaktere und wirkt absolut überzeugend, seine Geschichte ist im wesentlichen auch die Interessantere. Gerade die erste Hälfte der Staffel motiviert ständig zum weiterschauen.
                      Insgesamt eine passable Comic-Verfilmung, die sehr an Arrow erinnert und viele Parallelen aufweist, dessen Handlung aber in eine einzige Staffel quetscht und dadurch nicht annähernd die gleiche Qualität erreicht.

                      • Ziemlich schwache Story gepaart mit auch nicht wirklich überzeugenden Kampfszenen. Schade eigentlich, denn hier hätte in meinen Augen deutlich mehr Potenzial drin gesteckt.
                        Mir erweckt sich das Gefühl, Netflix möchte nur beim Marvel-Hype am Ball bleiben und vergisst dabei leider die Qualität. Schade...

                        • Das ist sie also, die schwächste Marvel-Serie..
                          Ganz so desaströs wie nach den Kritiken erwartet war sie zwar nicht, aber ich kann verstehen, warum sie vielen nicht gefällt. "Iron Fist" beginnt (wie auch schon Luke Cage) langsam und gemächlich, man muss schon ein paar Folgen durchhalten bis es los geht.. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf und es gibt den einen oder anderen (wenn auch leider oft vorhersehbaren) Schlenker, die Kampf- und Actionszenen werden auch besser im Verlauf der Serie.
                          Finn Jones kommt als titelgebender Mann mit den Eisenfäusten nach einigen Anlaufschwierigkeiten sympathisch rüber, wenn auch nur bedingt glaubwürdig als "Supermönch" (btw. darf man als Mönch eigentlich so zottelige Haare haben?). Aus seiner Superkraft wird leider auch verhältnismäßig wenig gemacht, hier gibt es auf jeden Fall Verbesserungsbedarf..
                          Insgesamt war "Iron Fist" für mich schon unterhaltsam genug, um dranzubleiben.. Nach zwei starken Serien (DD&JJ) und zwei eher mittelmäßigen (LC & IF) bin ich gespannt aber auch skeptisch, wie es gelingt, diese vier Charaktere in "The Defenders" zu vereinen..

                          • ich konnte mir die serie nur bis zur hälfte geben. bin mit minimalen erwartungen rangegangen und bin enttäuscht worden.

                            das einzige, was halbwegs interessant ist, ist die hauptstory und das verhältnis zwischen iron fist und seinen geschwistern.

                            sonst: unglaublich unauthentischer haupt-protagonist, dem du das superhero-monk-sein niemals, null abkaufts. der typ läuft barfuß durch die stadt. ist das das einzige was er bei den mönchen gelernt hat? er ist unglaublich ungeduldig, hat sein temperament nicht im zaum, seine emotionen kaum unter kontrolle. keine eigenschaften eines mönchs, der 15 jahre asiatische kampftechniken gelernt hat und zum asiatischen halb gott geworden ist.

                            die effekte: alleine einer der ersten special effects, wo er über ein taxi einen salto macht und in denen er das erste mal seine superkräfte vor seiner schwester demonstriert, das sieht SO unglaublich schlecht aus. wie er nach dem sprung aufkommt, sieht SO unrealistisch, SO gestellt, so.. schlecht aus, das ich direkt wegschalten wollte. habe dem ganzen aber noch ein paar folgen ne chance gegeben. leider war das falsche hoffnung.

                            fazit: traurig, peinlich, nicht empfehlenswert. für niemanden. weder comic-fans, noch serienliebhaber. bitte erspart euch das.

                            • Phu. Also für mich schwer zu verdauen. Der Anfang war unerträglich zäh. Dadurch das erst gegen Mitte der Staffel 1 wenigstens die Dynamik zwischen den Geschwistern eine gewisse Würze in einen ansonsten echt flachen Plot brachte war ich kurz vorm abschalten.

                              Danach gabs echt schräge Handlungsabfolgen mit einfach mal so in den Raum geworfenen Protagonisten, unsäglich unlogische Verhaltensweisen und hin und wieder ganz nette, wenn auch nicht übertrieben gute Action.

                              Das Staffelfinale hat mir dann aber das Frühstück hochkommen lassen. Ich will nicht spoilern aber... die andeutung wer denn nun in der nächsten Staffel unter den Antagonisten zu finden sein dürfte war einfach nur lächerlich. Wenn man keine Story hat soll man halt keine Serie machen. Wenn die Comics einen solchen Wurstsalat an Geschichte anboten verstehe ich nicht wie die irgendwer jemals lesen konnte.

                              Immer noch JJ weit vor DD.. weit vor Luke Cage und ich denke die zweite Staffel Iron Fist werde ich mir schenken sollte sie je kommen.

                              In der Serie flammte mal kurz interesse für die kleine Asiatin auf. Erlosch dann aber wieder weil sie einfach nur ne Female version vom Protagonisten ist. Mit mehr oberweite und Muskeln aber ohne Iron Fist. Danach war es echt nur noch Joy und Walt die mich bei der Stange hielten.

                              Auch war von Anfang an klar wer der eigentlich Bösewicht in der Staffel ist. Da konnten sie keine 2 Folgen lang hinter den Berg halten. Für mich geht die Serie leider gar nicht...

                              • Marvel’s Iron Fist steht meiner Meinung nach den anderen Serien aus dem Hause Netlix in nichts nach. Die Kampfszenen können begeistern und die Handlung ist durchaus interessant. Zumindest ich wurde über die komplette Staffellänge unterhalten, was ich von „Jessica Jones“ zum Beispiel nicht behaupten kann. Nur leider verlässt man sich zu sehr auf gewohnte Handlungsverläufe und schafft es nicht, der Hauptfigur einen interessanten Charakter zu geben. So ist die Serie dann doch nur guter Durchschnitt.

                                • absoluter Müll.Das Netflix/Marvel so einen Dreck produziert hätt ich nie für möglich gehalten! Luke Cage war ne Null-Nummer ,aber das hier ist ne Frechheit dem Zuschauer gegenüber! Pfui Netflix!

                                  • Im direkten Vergleich zu den hauseigenen Mitstreitern - wobei Daredevil immer noch das Maß der Dinge ist - der leider schwächste Marvel-Ableger im netflixschen MTU, welcher vor allem darunter zu leiden hat, dass der Hauptdarsteller farblos und uninteressant bleibt. Erst gegen Ende gesteht man seinem Charakter ein paar ambivalente Züge zu. Die Action ist vor allem in den ersten Folgen eher unspektakulär und holprig inszeniert, bessert sich aber vor allem zum Ende der Staffel hin merklich.
                                    Der/die Gegner bleiben ebenfalls uninteressant, sodass "Iron Fist" zwar unterhaltsam bleibt, doch mit seinem mythologischen Ansätzen nicht viel anzufangen weiß, und Finn Jones mit seiner naiven Interpretation eher enervierend auftritt.

                                    • Mit Iron Fist hat Netflix nun auch dem letzten Superhelden seine eigene Serie beschert, der vor einigen Jahren bei der Ankündigung vom Streaming Anbieter zusammen mit Daredevil, Jessica Jones und Luke Cage Teil der großen Zusammenkunft sein sollte die in den Defenders kulminieren würde. Wieder einmal ein ambitioniertes Projekt aus dem Hause Marvel.

                                      Mit Daredevil wurde dem bekanntesten dieser Figuren als erstes eine eigene Serie spendiert. Dem schmerzhaften versuch dem Blinden Anwalt aus Hell´s Kitchen 2003 mit Ben Affleck als Roten Teufel einem Kino Publikum schmackhaft zu machen wollte man mit dieser neuen Version vergessen machen und Daredevil zu einer komplexen und dunklen Figur machen. Losgelöst von dem heiteren Treiben der Avengers um Spaßvogle Tony Stark, war Daredevil der düsterste Eintrag im Marvel Cinematic Universum. In mittlerweile 2 Staffeln haben die Macher es geschafft eine unglaublich starke und Tiefe Superhelden Figur zu erschaffen. Zutiefst Menschlich, voller Zweifel, eingebettet in fantastisch Choreographierten Fight Szenen und knallharten, brutalen Bildern. Längst hat man sogar in Staffel 2 dem Punisher und Elektra eine Fulminate Rückkehr verpasst. Die Freude auf die angekündigte Punisher Serie ist bei vielen Fans ohne Zweifel riesig.

                                      Die Veröffentlichung der zweiten Serie wurde daher freudig von mir erwartet. Als Jessica Jones dann schließlich ihre Chance bekam war ich zunächst leider ziemlich enttäuscht. Krysten Ritter als Privatdetektiven mit Trink Angewohnheiten hatte eindeutig mit mittelmäßigen Drehbüchern und schwachen Charakteren zu kämpfen. Besonders ab Mitte der Staffel bekam Jessica Jones einen ziemlichen Durchhänger, konnte sich aber zum Glück in den letzten Folgen unglaublich steigern. Besonderen Teil daran hatte für mich David Tennant als Gegenspieler der eine unglaubliche Bereicherung für die Serie wurde. Dafür war Jessica Jones gefühlt noch einmal dunkler und trister als Daredevil es war und die Serie hat bei vielen Fans sogar die Nase vor dem Roten Teufel. Weil vieles wie wir wissen immer auch Geschmacksache ist.

                                      Bei Luke Cage waren meine Erwartungen wiederum eher klein, da ich in der Figur die schon in Jessica Jones eingeführt wurde nicht wirklich viel Potenzial sehen konnte. Umso mehr wurde ich überrascht als Luke Cage wirklich eine absolut unterhaltsame Superhelden Serie wurde. Der Ton und die Bilder waren voller Leichtigkeit und wieder eher dem lockeren Marvel Helden zuzuordnen. Luke Cage hatte doch einige interessante Charakterwandlungen und Die Actionszenen, mit einem durch Wände laufenden und ständig beschossenen Luke Cage waren unterhaltsam. Genau wie der wunderbare Soundtrack. Die Serie war nicht so sehr bemüht eine unglaublich Tiefe Geschichte zu erzählen und war angenehm leichte Kost.

                                      Als nächstes nun also Iron Fist. Was als erstes jedem auffällt der sich im Vorfeld einige Meinungen zu der Serie durchliest ist der Umstand dass die Serie die Zuschauer unglaublich Spaltet. Von unfassbar schlecht, bis enorm Unterhaltsam kann man eigentlich alles Finden. Und in der Tat ist Iron Fist von allen Serien diejenige die am schwierigsten zu beurteilen ist.

                                      Die Serie beginnt mit dem vor vielen Jahren verschollenem Danny Rand der bei einem Flugzeugabsturz 15 Jahre zuvor mit seinen Eltern umgekommen sein soll. Tatsächlich wurde der kleine Junge von Mönchen gefunden die ihn bei sich aufzogen und ihm uralte Kampftechniken lehrten. Jahre später wurde Danny von jenen Mönchen auserwählt die nächste Iron Fist zu werden. Den Beschützter von K'un-L'un und der Bezwinger der Mysteriösen Gesellschafft genannt die Hand. Als Iron Fist kann Danny seine Kraft in seiner Faust Konzentrieren und damit unglaublichen Schaden an seinen Gegnern verursachen. Die Iron Fist gibt ihm auch noch gewisse andere Fähigkeiten von denen Danny selbst noch Garnichts weiß.
                                      Nun taucht Danny aber in New York auf und kreuzt bei seinen alten Freunden auf die ihm aber kein Wort glauben und denken der Mann der sich als Danny Rand ausgibt ist nur hinter dem Erbe der gemeinsamen Firma her, die den Eltern gehörte und nun von den Kindern geleitet wird.

                                      Und tatsächlich bleibt die ganze Serie lang nicht ganz klar warum Danny wirklich zurückkehrt ist. Zwar beteuert er immer wieder dass es sein Ziel wäre die Hand zu vernichten aber es wird auch ganz klar dass Danny auch in Bezug auf die Firma seines Vaters gewisse Ambitionen hat. Das ist sicherlich einer der größeren Schwachpunkte der Serie. Danny hat kein wirklich glaubhaftes und nachvollziehbares Motiv. Warum er alles wirklich tut bleibt irgendwie ein Rätzel. Oder ein Schnitzer im Drehbuch. Ganz egal es ist für mich eine der größeren Ärgernisse der Serie.

                                      Man würde auch denken gerade da Danny 15 Jahre lang ein Leben des Trainings und des Lernens geführt hat wäre die Serie voller rückblenden die seinen Werdegang zeigen. Meistens hasse ich Rückblenden und ich hatte schon Angst dass wir hier ständig welche vorgesetzt bekämen. Aber tatsächlich gibt es kaum welche. Und ich muss gestehen dass gerade das doch auch ein Fehler war. Denn so beraubt, man den Zuschauern doch ein wenig mehr über Danny und sein Leben zu erfahren. Es hätte sich angeboten von allen Serien als erste denn Zuschauern etwas mehr Fantastische Elemente zu zeigen. K'un-L'un ist ja ein Ort des übernatürlichen und Mystischen. Man hätte hier visuell sich stark von den anderen Serien abgrenzen können. Leider geizt man aber hier ordentlich und die paar Mal wo wir einen Blick erhaschen können sind eher enttäuschend und voller schlechtem CGI.

                                      Als Rückblenden Hasser muss ich sagen hier hätten sie durchaus doch Sinn gemacht. Die ersten 4 Folgen ziehen sich leider ungeheuer, aus besagten gründen. Dannys Motivation ist unklar und das lustlose Filmen von Machenschaften in Büroräumen ist nicht wirklich interessant. Die Kampfszenen bis hier hin sind auch eher enttäuschend da Hauptdarsteller Finn Jones eindeutig kein wirklich guter Kämpfer ist und der ständige Einsatz seines Stunt Doubles sehr offensichtlich ist. Die Kämpfe sehen bis dahin auch unspektakulär aus und können Daredevil nicht das Wasser reichen.

                                      Ab Folge 5 allerdings fängt die Serie sich an sehr zu steigern. Die Fights werden besser und cooler. Finn Jones der eher blass zu Anfang war kommt besser in seine Rolle. Allgemein bekommen die Figuren die alle zu Anfang recht uninteressant waren, mehr Ecken und Kanten. Besonders Tom Pelphrey als Ward Meachum wird eine der interessantesten Charaktere. Vom nervenden Stinkstiefel zur Tragischen Figur. Auch ist David Wenham als Harould Meachum ein spielfreudiger Bösewicht. Mit Jessica Henwick als Colleen Wing bekommt die Serie auch eine starke Frauenfigur die gleichermaßen Bezaubernd als auch harte Kämpferin ist. Leider wird sie ein wenig in die Romantik schiene gedrückt da zwischen ihr und Danny die Gefühle sprießen. Dennoch ist sie auch als Danny´s Tatkräftiger Sidekick die für mich beste neue Figur, die hoffentlich auch bei den Defenders mitmischen darf. Spätestens wenn dann die wunderbare Rosario Dawson als Claire Temple auftaucht bekommt Iron Fist eine weite starke Frau. Fungierend als Bindeglied zwischen allen 4 Serien ist ihr auftauchen in der Serie zwar recht billig gemacht, da sie auf einmal in Colleen´s Dojo steht und dort Trainiert. Aber sei es drum. Gerade die 3 zusammen sind sehr unterhaltsam und eine der Stärken Aspekte der Serie. Zurückkehren tut auch Carrie-Anne Moss als Anwältin Jeri Hogarth in 3 Episoden. Auch sie fungiert als Bindeglied zwischen den Serien obwohl ihre Heimat in den Comics tatsächlich Iron Fist ist. Ganz schlau wurde ich allerdings nicht aus Jessica Stroup als Joy Meachum. Ihre Figur ist die eindeutig uninteressanteste und schwächste der Serie. In der letzten Folge wir aber angedeutet das die Serien Schöpfer in Zukunft noch größere Pläne für sie haben.

                                      Man kann im Großen und Ganzen den Schauspielern nicht wirklich viel vorwerfen. Ob Finn Jones die Idealbesetzung als Iron Fist war ist schwer zu sagen. Wenn ein Charakter schon selbst nicht ganz klar von den Drehbuchschreibern Definiert wird, hat ein Schauspieler es umso schwerer. Ein echt Trainierter Martial-Arts Kämpfer hätte vielleicht in den Kampfszenen mehr überzeugt aber sicherlich auch nicht einen besseren Danny Rand verkörpert.

                                      Tatsache ist das Danny Rand die uninteressanteste Figur von den 4 Defendern ist. Das was ihn besonders macht wird von den Serien Machern vielleicht auch zu wenig gezeigt. Die Serie heißt Iron Fist aber diese wird nicht sonderlich spektakulär präsentiert. In der letzten Folge bekommt man einen kleinen Eindruck von dem zu was Danny wirklich Fähig ist. Ob man sich hier das große visuelle Fest für die Defenders aufheben will kann ich nicht sagen.

                                      Dafür kann die Serie hinten raus wie gesagt mit guten Fights und interessanten Entwicklungen für die Charaktere trumpfen. Dass die Serie etwas Anlaufzeit braucht um in Fahrt zu kommen ist zwar schade aber doch verzeihbar. Visuell ist sie leider nicht so spektakulär wie ich gehofft hatte, und erinnert eher an Spider-Man mit seinen warmen Farben. Man könnte natürlich argumentieren dass alle Defenders immer darum bemüht waren New York zu retten, und dass die Stadt selbst hier versucht wird immer wieder als Zentrum des Netflix Helden Universum klar zu definieren. Die nicht vorhandenen Rückblenden sollen vielleicht ein wenig diesen Aspekt vermitteln. Es geht um New York. Und nicht um die Welt. Das können die Avengers klären.

                                      Ich persönlich platziere Iron Fist hinter Daredevil und Luke Cage auf den 3 Platz gefolgt von Jessica Jones. Mit Jessica Jones tat ich mich einfach sehr viel schwerer als mit den andern 3 Serien. Das ist wie gesagt meine persönliche Meinung. Im Großen und Ganzen bin ich jetzt einfach nur gespannt auf die Defenders und kann es kaum erwarten zu sehen wie die 4 Figuren aufeinandertreffen.

                                      • Ich wollte nicht glauben das die Kritiken zu Iron Fist zutreffen, dafür waren DD und JJ zu gut und LC auch noch okay, wenn auch ein wenig langweilig.
                                        Aber mit zunehmnder Dauer wurde die Serie immer schwächer. Es gab gute Ansätze aber das schlecht überwog einfach zu stark.
                                        Allein Danny, es gibt einen unterschied zwischen kindlicher naivität und Dummheit und er ist ein manchen Szenen einfach nur ein unbeherrschtes, dummes Kind
                                        Am ende war es dann nur noch quälerei, aber ich hatte hoffnung das Zumindest der Endkanmpf einiges herausreißen würde aber nein Pustekuchen.

                                        • ja schon Klar, hat er ja recht. Unterscheidet stilistisch und inhaltlich viel von den Vorgängern, weil so ein plattes Hemd als Marvel Helden zu servieren der da jahrelang härtesten Kampfsport absolviert haben will ist ein Witz.
                                          Und dann diese affige Tätowierung auf der schmallen Brust. Also bitte, pure Verarschung das.
                                          Als ich neulich aus der Kneipe kam ist mir einer auf die Hand getreten, die sah dann so ähnlich aus. Die glühte auch vor sich hin, und da sah ich ein Licht und als sich meine Frau über mich beugte und fragte ob Sie den Arzt holen soll sagte ich Nein Schatz Kung Fu Kämpfer bluten nach innen.

                                          Über die mimischen Fähigkeiten des Hauptdarstellers nölle ich dann in der nächsten Kritik weiter.

                                          • Jans Filmwelt

                                            [...] Die schlechten Kritiken die "Marvel's Iron Fist" erhalten hat, kann ich nicht im Geringsten nachvollziehen. Dafür unterscheidet sich die Serie stilistisch und inhaltlich viel zu wenig von seinen Vorgängern und kann darüber hinaus konstanter unterhalten als seine drei "Defenders"-Kollegen. Lediglich Hauptdarsteller Finn Jones kauft man die Hauptrolle, gerade in den Kampfszenen, nicht immer ab. Natürlich zieht "Iron Fist" im Vergleich zu den beiden starken Staffeln "Daredevil" (8/10) den kürzeren, reiht sich aber dennoch vor "Luke Cage" (6/10) ein, dessen zweite Staffelhälfte sehr langatmig war, und teilt sich mit "Jessica Jones" (7/10) eine sehenswerte und gute Einschätzung.

                                            • Naja, Marvel halt: die Figuren sind holzschnittartig in gut und böse eingeteilt, Plot und Dialoge zeugen ebenfalls von wenig Rafinesse. Mäßig spannend und recht langsam und erklärbärig erzählt.
                                              Leider kommt noch dazu, dass die Kampfszenen nicht besonders aufregend choreographiert sind. Von daher gibt es nach 2 Folgen wenig, was mich wirklich an der Serie halten würde.

                                              • Bisher habe ich die Hälfte der ersten Staffel durch. Zuerst: meine Fresse ist die Jessica Henwick ein geiles Geschöpf ;-) Die Schauspieler sind mir durchweg sympathisch, auch schön mal wieder den "Faramir" gesehen zu haben. Finn Jones spielt die Rolle ebenso gut, nur...für einen rund-um-die-Uhr-15-Jahre-Kampfsport-Typ hat er einen ziemlich schwächlichen Körper. Schon etwas unpassend, wenn man Iron Fist aus den Comics gewohnt ist. Auch die Kampfsportszenen, die schneller dargestellt werden, man aber fast nie die Gesichter sieht wirken etwas armselig. Aber genug gemeckert, mir gefällt die Serie trotzdem!

                                                • Mir gefällt die Serie. Für mich eine besten der Marvel-Serien-Reihe. Den Comic kenne ich nicht, aber ich bin sicher es ist eine gute Inspiration.

                                                  • Dramaturgisch nicht ausgereift, aber ich mag den Typi, trotz anfänglichem Zauselbart.

                                                    Die eiserne Faust ist außerdem goldfarben, warum auch immer.

                                                    P.S. Wird insgesamt zum Ende der Staffel hin spannender. Also für mich etwas besser als DAREDEVIL und LUKE CAGE und die erste Staffel ist damit in etwa eine ähnliche Liga wie JESSICA JONES - alles im sieben Punkte Spektum.