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The Lesser Key of Solomon

Wir schauen Sleepy Hollow - Staffel 1, Folge 4

26.02.2014 - 08:50 UhrVor 6 Jahren aktualisiert
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Tick, Trick und Track suchen des Rätsels Lösung
© Fox
Tick, Trick und Track suchen des Rätsels Lösung
In The Lesser Key of Solomon begeben sich Abbie und Ichabod auf die actionreiche Suche nach einem wichtigen antiken Artefakt, wobei sie unverhoffte Unterstützung erhalten. Darüber hinaus erfahren wir endlich den Namen des weißen Dämons aus dem Wald.

Zu Beginn sei gesagt: Mir ist wieder ein ganz schön großer Stein vom Herzen gefallen, als ich feststellen durfte, dass sich die Aktie von Sleepy Hollow weiterhin auf einem steigenden Ast befindet. Nachdem die neue Mysteryserie bereits in der vergangenen Episode mit einem hervorragenden Albtraum-Monster überzeugen konnte, verkauft sich die Geschichte rund um die verschlafene Kleinstadt auch diese Woche ziemlich gut. Das Hauptdarstellerduo besticht wie eh und je durch Sympathie und charmant-freche Wortgefechte, während auch die Handlungsstränge immer mehr Sinn ergeben. Besonders erfrischend emfpand ich die herrliche Kombination aus historischen Ereignissen und deren fitkive Ergänzungen. Die Boston Tea Party soll ein Aufstand der Bürger aufgrund immenser Steuern gewesen sein? Die heutige Episode belehrt uns dahingehend eines Besseren und ist darüber hinaus über die Maßen unterhaltsam.

Was passiert: Nachdem Jenny (Lyndie Greenwood) in der letzten Episode aus der Anstalt geflohen ist, trifft sie nun alle nötigen Vorbereitungen für einen bevorstehenden Kampf und taucht anschließend wieder unter. Doch ihre Flucht bleibt nicht unbemerkt: Ein vermeintlich normaler Klavierlehrer wird auf sie angesetzt, bildet ein Team aus schießwütigen Söldnern und macht auf der Suche nach Jenny einen ihrer Freunde um einen Kopf kürzer. Abbie (Nicole Beharie) und Ichy (Tom Mison) machen sich derweil auf die Suche nach Jenny und kommen nach einem Umweg bei einer ehemaligen Pflegefamilie zu einer abgelegenen Hütte, die einst im Besitz des verstorbenen Sheriff Corbin war. Vor Ort treffen sie auf die angriffsbereite Jenny, die nach einem kurzem Gezänk unter Schwestern jedoch zur Kooperation bereit ist. Corbin hatte zu Lebzeiten auch sie unter seine Fittiche genommen und mit ihr mysteriöse Artefakte gesucht, von denen sie nun einem ganz speziellen ihre Aufmerksamkeit widmen soll. In dem Zusammenhang findet das Trio einen Sextant, aus dem Crane kurzerhand einen Projektor baut, wodurch eine Karte zum Vorschein kommt. Die Symbole auf dem Artefakt erinnern Crane an die Zeit der Boston Tea Party, die er angezettelt hat, um den Briten eine wertvolle Truhe zu stehlen. Bereits damals machte er schon Bekanntschaft mit einem pflichtbewussten, groß gewachsenen Hessen (dieses Mal jedoch mit Kopf), der sein Leben für die Sicherheit der Truhe opferte. Dumm gelaufen für ihn, denn Crane kann die Kiste letztendlich bergen und seinem Gefolge übergeben. Doch damit verlor auch Crane sie aus dem Auge, ohne je zu wissen, was in ihr enthalten war. Praktischerweise soll die durch den Sextanten projizierte Karte den genauen Aufenthaltsort der Truhe in Sleepy Hollow angeben. Also nichts wie los, oder?

Naja nicht ganz. Denn kaum haben Abbie, Jenny und Ichy einen Blick auf die Karte geworfen, geraten sie auch schon unter Beschuss, in dessen Verlauf der Sextant und somit auch die Karte gestohlen wird. Jedoch können sie einen Söldner dingfest machen und in guter, alter Manier über das Vorhaben der Widersacher ausquetschen. Wie sich herausstellt, ist der Mann Hesse und spielt das Frage-Antwort-Spielchen ziemlich gut mit, bis er sich mit einer Zyankali-Kapsel selbst die Lichter ausbeißt. Doch was wir bis dahin in Erfahrung bringen konnten, ist folgendens: 1. In der Truhe befindet sich ein Buch der Schwarzen Magie, mit dessen Hilfe miese und fiese Dämonen heraufbeschwört werden können. 2. Der Hesse ist Teil einer im Verborgenen lebenden Armee, die im Auftrag des weißen Dämons untewegs ist. 3. Der weiße Dämon hat einen Namen: Moloch. Und er wird auferstehen. (Und für alle Sichtungen im O-Ton: 4. Der englische Ichy spricht besser deutsch als der deutsche Hesse.)

Doch die Hoffnung ist noch nicht verloren, denn dank seines fotografischen Gedächtnisses (das cleverer Art und Weise schon vor einigen Folgen thematisiert wurde) kann Ichy den Standort des geheimen Buches nachvollziehen und zusammen mit den Schwestern Abbie und Jenny aufbrechen. Im ominösen Zeremonie-Keller halten die Moloch-Anhänger bereits eine ominöse Zeremonie ab, bei der sie unheilvoll klingende deutsche Passagen aus dem Buch vorlesen und damit einen brennenden Ölteppich aus herumwuselnden Dämonen zum Leben erwecken. Doch bevor die Party ihre heiße Phase erreicht, taucht das Dämonen-Killer-Kommando um Ichy auf und schmeißt sowohl die bösen Buben als auch das böse Buch ins lodernde Feuer, das sogleich darauf erlischt. Die Krise ist also vorerst abgewendet, sodass sich Abbie und Jenny um ihre Familienangelegenheiten kümmern können. Eine Entschuldigung hier, ein Schluchzen da und die Bande scheint zumindest wieder etwas gefestigt. Doch für ein richtiges Vertrauensverhältnis müssen beide noch so einiges tun.

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