Soldado - Sicario-Sequel wird laut Josh Brolin härter, ernster, größer

Josh Brolin in Sicario
© StudioCanal
Josh Brolin in Sicario

Soldado wird größer, ernster, härter und unheimlich emotional: So charakterisiert Josh Brolin das Sequel zum Kritikerliebling Sicario, das zwar ohne Denis Villeneuve auskommen muss, aber dafür wieder ein Skript von Taylor Sheridan hat. Inszeniert wird der Film stattdessen von Suburra-Regisseur Stefano Sollima. Brolin spielt neben Benicio del Toro die Hauptrolle in dem Film und wurde letztens in einem Gespräch mit Collider gebeten, etwas über Soldado zu verraten:

Ich glaube einfach, dass er härter ist. Durch und durch. Ich glaube, die Charaktere sind ernster. Ich glaube, der Film ist ernster. Ich glaube einfach, dass es viel größer ist. Es ist einfach ein umfangreicherer Film. [...] Ich habe nie verstanden, warum größere Filme nicht genau so intim [wie Sicario] sein können, wenn nicht sogar noch intimer. Warum müssen sie weniger emotional sein? Soldado ist ein perfektes Gegenbeispiel. Ich finde, er ist extrem emotional. Ich finde, er ist extrem spannend und behandelt ähnliche Themen.

Josh Brolin verrät außerdem, dass er Soldado nach der ersten Sichtung schon ganz gut fand, aber der Meinung gewesen sei, es müssten noch einige Dinge verändert werden. Als dann der Final Cut präsentiert wurde, sei er überzeugt, dass Soldaten ein sehr guter Film sei: "Ich war überrascht, wie gut der Film geworden ist." Lustigerweise hatte er bei Sicario ganz ähnliche Erfahrungen:

Als ich [Sicario] gesehen habe, meinte ich "Das ist ein verdammt guter Film." Als ich den Film beendet hatte, dachte ich, er würde ganz OK werden. Ich habe Denis' Filme gesehen. Ich wusste, dass er ein großartiger Regisseur war, aber nicht jeder ist perfekt [...], aber als ich Sicario gesehen habe, wusste ich nicht, was los ist. Ich meinte "Ich weiß, wir haben einen guten Film auf die Beine gestellt, aber warum kann ich mich nicht daran erinnern?"

Bei der Gelegenheit lobte er auch die Skripte von Taylor Sheridan, die man gar nicht so sehr verkacken ("fuck up") könne, weil sie schlichtweg erstklassig geschrieben seien. Während andere Drehbücher noch am Set geändert werden müssen, damit die Dialoge besser klingen, sei bei Sheridan schon im Vornhinein alles dermaßen gut ausgearbeitet, dass man als Schauspieler gar nicht mehr so viel falsch machen könne. Tatsächlich hat sich Sheridan relativ schnell als Hausnummer im Krimi-Thriller-Genre etabliert: Nach Sicario schrieb er den Oscar-Kandidaten Hell or High Water und anschließend Wind River, bei dem er auch selber Regie führte.

Soldado erscheint am 26.07.2018 in den deutschen Kinos.

Freut ihr euch nach Brolins Kommentaren noch mehr auf Soldado?

moviepilot Team
Pfizze Sven Pfizenmaier
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