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Sequelgefecht - Denkende Männer schlagen 22 Jump Street

23.06.2014 - 09:50 UhrVor 6 Jahren aktualisiert
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In den US-Kinocharts schafft es Denk wie ein Mann 2 ganz knapp, 22 Jump Street auf Platz 2 zu verweisen. Auch in den deutschen Charts ist es, wie bereits in der letzten Woche, wieder spannend geworden.

Wie bereits prognostiziert, ging es in den US-Charts am Wochenende heiß her. Dabei konnte Neueinsteiger Denk wie ein Mann 2 die Actionkomödie 22 Jump Street schlagen – allerdings ist das Ergebnis denkbar knapp. Die Fortsetzung des vor zwei Jahren angelaufenen Denk wie ein Mann spielte 30 Millionen US-Dollar ein und liegt damit hinter dem Startergebnis des Vorgängers, der mit 33,6 Millionen Dollar angelaufen war. Dennoch reichte es, um den Nachfolger von 21 Jump Street in die Schranken zu weisen, der auf 29 Millionen Dollar kam. Insgesamt spielte 22 Jump Street bisher 111,4 Millionen Dollar ein.

Den dritten Platz der Charts übernahm Drachenzähmen leicht gemacht 2. Das Studio hatte zwar gehofft, dass der Film nach einem schwachen Start in der zweiten Woche an Fahrt aufnehmen würde (so war es dem Vorgänger ergangen, der in der zweiten Woche 34% zulegte), doch dieser Wunsch wurde nicht erfüllt. Der Umsatz sank um 49% und bescherte dem Animationsfilm ein Ergebnis von 25,3 Millionen US-Dollar. Platz 4 ging an Jersey Boys, der 13,5 Millionen Dollar einspielte. Damit konnte die Adaption eines Broadway-Musicals ein besseres Startergebnis vorzeigen als die letzten Filme von Clint Eastwood, namentlich J. Edgar (11,2 Millionen Dollar), Hereafter – Das Leben danach (12 Millionen Dollar) und Invictus (8,6 Millionen Dollar). Die Top 5 der Charts schließt Maleficent – Die dunkle Fee mit 13 Millionen Dollar.

Und hierzulande?
In Deutschland ging es ähnlich spannend zu. Trotz Fußball-WM und einem Deutschland-Spiel zur besten Kinozeit waren die Umsätze besser als erhofft. Insgesamt wurden 900.000 Tickets verkauft und 7 Millionen Euro eingespielt. Nach Umsatz lag Maleficent – Die dunkle Fee mit 1,5 Millionen Euro vor Das Schicksal ist ein mieser Verräter, der auf 1,2 Millionen Euro kam. Wie in der Vorwoche kam Tinkerbell und die Piratenfee auf Platz 3, der Kinderfilm setzte 900.000 Euro um. Dahinter schlug X-Men: Zukunft ist Vergangenheit mit einem Umsatz von 500.000 Euro ganz knapp seinen Verfolger A Million Ways to Die in the West, der nur etwas weniger als 500.000 Euro umsetzte.

Die deutsche Produktion Einmal Hans mit scharfer Soße schaffte mit einem Umsatz von 250.000 Euro den Einzug in die Top 10 der deutschen Charts. No Turning Back, der im Vorfeld sehr viele positive Kritiken erhalten hatte, schaffte es mit einem Einspielergebnis von 50.000 Euro nur auf Platz 17.

Platz 6 bis 10 der US-Kinocharts:
6. Edge of Tomorrow (10,3 Millionen US-Dollar; insgesamt in den USA 74,5 Millionen US-Dollar)
7. Das Schicksal ist ein mieser Verräter (8,6 Millionen US-Dollar; insgesamt in den USA 98,7 Millionen US-Dollar)
8. X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (6,2 Millionen US-Dollar; insgesamt in den USA 216,8 Millionen US-Dollar)
9. Kiss the Cook (1,8 Millionen US-Dollar; insgesamt in den USA 16,9 Millionen US-Dollar)
10. Godzilla (1,8 Millionen US-Dollar; insgesamt in den USA 194,9 Millionen US-Dollar)

Quellen:
Box Office Mojo
Blickpunkt: Film

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