Sci-Fi-Schock auf Amazon Prime: Eine Düstere Zukunftsvision mit erschütterndem Twist

22.02.2021 - 14:35 Uhr
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© Koch Media
Moon
Moon macht wie kein anderer Sci-Fi-Film den Horror eines kalten Universums spürbar. Das schockierende Zukunfts-Drama gibt es jetzt bei Amazon Prime.

"Im Weltraum hört dich niemand schreien." Dieser brachiale Untertitel des Sci-Fi-Klassikers Alien ist nicht deswegen gruselig, weil in den Tiefen des Alls groteske Monster lauern könnten. Er ist gruselig, weil er den Weltraum als kalten, dunklen Ort beschreibt, in dem menschliche Verzweiflung in unvorstellbaren Weiten voller Gleichgültigkeit verhallt.

Moon zeichnet mit genau diesem Gefühl eine dunkle Zukunftsvision, deren Twist den Zuschauer völlig erschüttert. Das schockierende Sci-Fi-Drama gibt es jetzt bei Amazon Prime.

Darum geht's in der Sci-Fi-Tragödie Moon bei Amazon Prime

In der nahen Zukunft ist die Energiekrise der Menschheit durch einen Glücksfall abgewendet worden. Auf der dunklen Seite des Mondes schürft das Riesenunternehmen Lunar Industries einen alternativen Kraftstoff und versorgt damit fast die gesamte Weltbevölkerung.

Unfall mit dem Mondfahrzeug

Seit drei Jahren auf dem Mond: Sam Bell (Sam Rockwell)

Die hochautomatisierte Förderung kann bequem von einer einzigen Person betrieben werden, die jeweils für einen 3-Jahres-Vertrag auf den Mond geschickt wird. Der gegenwärtige Techniker Sam Bell (Sam Rockwell) nähert sich gerade dem Ende seiner Laufzeit und freut sich auf ein Wiedersehen mit Frau Tess und Tochter Eve.

Seit kurzem wird Bell von mysteriösen Visionen eines alten Mannes und eines jungen Mädchens geplagt. Abgelenkt von einer solchen Vision, gerät er bei einem Routinetrip mit seinem Mondfahrzeug in einen heftigen Unfall. Er erwacht auf der Krankenstation, wo er von seinem einzigen Kompagnon, dem Robotergehilfen GERTY, gepflegt wird.

Eine monströse Entdeckung

Er erhält strikte Anweisungen, sich der Unfallstelle nicht zu nähern. Misstrauisch begibt sich Sam erneut nach draußen, findet sein zerstörtes Mondfahrzeug - und macht in dessen Innerem eine grauenhafte Entdeckung, die ihn an den Rand des Wahnsinns treibt.

Darum lohnt sich Moon auf Amazon Prime

Moon

Mehr soll nicht verraten werden, denn der darauffolgende Twist setzt eine Entwicklung in Gang, die dem Film seine ganze Schlagkraft verleiht. Was Sam entdeckt, setzt die knochenweiße Wüste des Mondes, die unheimliche Stille und die bedrückende Einsamkeit plötzlich in einen Kontext, der nach der Gurgel des Zuschauers greift.

Bildgewaltige Sci-Fi-Landschaften

Regisseur Duncan Jones (Warcraft) hat seinen Sci-Fi-Schocker mit den richtigen Bildern ausgestattet. Kilometerlange Schatten schneiden die Mondoberfläche wie dunkle Klingen. Dort wie in Sams Basis scheint ein erdrückender Stillstand zu herrschen, in dem Sam Rockwell wie ein Zombie vor sich hinwelkt.

Es ist, als ob Sam Bells hilflose Menschlichkeit im Angesicht seiner schockierenden Enthüllung von allen Oberflächen zurückgeworfen wird. Von der Sterilität seines Kontrollzentrums, von den kreidebleichen Felsen des Erdtrabanten oder auch von den stumpfen Bildschirmen GERTYS, der Emotionen durch Smileys emuliert.

Der Mensch in schwarzer Weltraum-Nacht

Computer-Grinsebacke GERTY

Der menschliche Lichtblick zeigt sich nur in Sam Rockwells Schauspiel, das seiner Figur eine tollpatschige Tragik, aber auch Zärtlichkeit und Größe verleiht. Er rettet die Botschaft des Films vor völliger Pechschwärze. Sie sagt: Im Weltraum hört dich niemand schreien - aber schreien wirst du trotzdem. Weil es so menschlich ist wie der erste Atem eines Neugeborenen.

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Werdet ihr euch Moon anschauen?

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