Ridley Scott ist bekannt dafür, große Bilder zu erschaffen – von den epischen Schlachten in Gladiator bis hin zu düsteren Visionen in Alien. Doch als es um die legendäre Terminator-Reihe ging, winkte der vierfach Oscar-nominierte Regisseur ab – trotz eines Angebots von satten 20 Millionen Dollar, wie er im Interview mit The Guardian erklärte.
Warum Ridley Scott nicht ins Terminator-Universum passt
Als der Regisseur angefragt wurde, die Regie von Terminator 3 - Rebellion der Maschinen zu übernehmen, forderte er zunächst, die gleiche Gage wie Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger und bekam prompt eine Zusage. Doch die 20 Millionen lehnte er dennoch ab, weil er fürchtete dem Franchise nicht gerecht werden zu können.
Bond lebt von Spaß und Übertreibung, Terminator ist ein Comicstrip. Ich würde versuchen, es real zu machen. Darum haben sie mich nie gefragt einen Bond-Film zu machen, weil ich es vermasselt hätte.
Genau diese Selbsterkenntnis bewahrte ihn offenbar davor, ein Projekt anzunehmen, das nicht zu seiner Handschrift passte. Er sei stolz darauf, das großzügige Angebot abgelehnt zu haben: "Ich kann nicht gekauft werden."
Die Terminator 7 bleibt ungewiss
Am Ende übernahm Jonathan Mostow die Regie bei Terminator 3 - Rebellion der Maschinen, in dem Arnold Schwarzenegger erneut als Killer-Cyborg auf die Leinwand zurückkehrte – diesmal an der Seite von Nick Stahl und Claire Danes.
Inzwischen besteht das Franchise aus sechs Filme und zwei Serien. Zuletzt erschien 2024 bei Netflix die Animationsserie Terminator Zero. Da die letzten beiden Kinofilme kommerziell weit hinter den Erwartungen zurückblieben, steht es nicht so gut um die Weiterführung des Franchise. Offiziell wurde Terminator 7 bis jetzt noch nicht angekündigt.