Mark Ruffalo - Fast wäre er vor dem Hulk zum Marvel-Bösewicht geworden

21.10.2016 - 13:00 Uhr
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Fantastic Four the Movie - Trailer (English)
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Mark Ruffalo als Bruce BannerAbspielen
© Walt Disney
Mark Ruffalo als Bruce Banner
Mark Ruffalo hat sich als mittlerweile dritter Schauspieler des unglaublichen Hulk in die Herzen der Fans gespielt. Sein Darstellung des grünen Hünen war aber nicht sein erster Versuch, in einem Marvel-Film mitzuspielen.

Nachdem Eric Bana in Ang Lees Hulk weniger Erfolg hatte und Edward Norton in Der unglaubliche Hulk einfach zu schwierig für die Produzenten wurde, haben Fans nun Mark Ruffalo in der Rolle von Bruce Banner ins Herz geschlossen. Doch lange vorher startete er schon einmal den Versuch, in der Verfilmung eines Marvel-Comics Fuß zu fassen. Ein Dokumentarfilm zeigt, dass der unschuldige junge Mark Ruffalo ursprünglich ein Bösewicht werden wollte (via Yahoo ).

Mark Ruffalo bewarb sich einst für die Rolle des Erzfeinds der Fantastischen Vier, Dr. Viktor von Doom. Doch seine Bewerbung als Marvel-Bösewicht reichte er lange vor dem 2005 erschienen Fantastic Four ein. Vielmehr sprach er für The Fantastic Four von B-Movie-Veteran Roger Corman aus dem Jahre 1994 vor. The Fantastic Four ist nie offiziell veröffentlicht worden und daher eher unbekannt. Der Film entstand schlicht und ergreifend, weil Fox die Rechte an Marvels berühmtester Vierertruppe behalten wollte. Dafür musste ein fertiggestelltes Projekt her. Ruffalos Vorsprechen wurde von Mark Sikes in der Dokumentation über das Comic-Projekt enthüllt: Doomed: The Untold Story of Roger Corman's The Fantastic Four.

Letztendlich wurde der damals etwa 26-jährige Mark Ruffalo im Casting aussortiert und nicht zur karikierten Version eines der bislang ikonischsten Marvel-Bösewichte. Stattdessen ging die Rolle an Joseph Culp, der Mad Men-Fans besser als Archie Whitman bekannt ist. Neben Ruffalo wurden übrigens auch einige andere bekanntere Darsteller ausgemustert: Weder Titus Welliver (Deadwood, Sons of Anarchy, The Town - Stadt ohne Gnade) noch Patrick Warburton (Seinfeld) konnten beim Casting überzeugen.

Für Mark Ruffalos Stand bei den Fans ist sein Ausschluss von dem ungewöhnlichen und belächelten Projekt vermutlich das Beste. Ihn danach als Bruce Banner ernstzunehmen, hätte durchaus schwierig werden können. In diesem Marvel-Jahr glänzte er vor allem durch Abwesenheit, wird dann aber für Thor 3: Ragnarok als Hulk zurückkehren. Der dritte Film über Marvels Donnergott kommt am 26.10.2017 in die deutschen Kinos.

Hättet ihr Mark Ruffalo gerne als Dr. Doom gesehen?

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