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Emmy-Verleihung

Mad Men & Modern Family räumten beim Emmy ab

30.08.2010 - 09:40 Uhr
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Der Überraschungssieger
© ABC Inc.
Der Überraschungssieger
Gestern Nacht sind in den USA die Emmys verliehen worden. Unter den Preisträgern waren so einige Neulinge und Überraschungssieger. Der hohe Favorit Glee kam mit lediglich zwei Auszeichnungen überraschend kurz.

Eigentlich hätte der Emmy-Abend ein einziger Siegeszug der Glee Macher werden sollen. Die amerikanische Musicalserie läuft in den USA noch nichtmal seit einem Jahr und ist schon Kult. Durchschnittlich 10 Millionen Zuschauer pro Folge, ein Golden Globe und 19 Emmy-Nominierungen sind eine ordentliche Hausnummer. Gestern Nacht waren es dann aber bei der Emmy-Verleihung andere, die dem hohen Favoriten die Show stahlen.

Die großen Sieger der 62. Emmy-Verleihung waren nämlich die Serien Mad Men und Modern Family, die sich die zwei wohl begehrtesten Emmys des Abends sicherten. Mad Men, die Geschichte über den Star einer New Yorker Werbeagentur Anfang der 60er Jahre, erhielt bereits zum dritten Mal in Folge den Preis für die beste Drama-Serie. Vier Emmys gingen letzten Endes auf das Konto von Mad Men, unter anderem bekamen Matthew Weiner und Erin Levy eine Auszeichnung für das beste Drehbuch in einer Drama-Serie. Ab Oktober läuft Mad Men übrigens auf ZDFneo.

Die Großfamilie von Modern Family wurde von der Jury erstmals als beste Comedy-Serie ausgezeichnet und räumte am Ende von den 14 Nominierungen insgesamt sechs Awards ab. Eine gute Quote für den Anfang.

Ganz leer ging Glee dann aber doch nicht aus. Immerhin reichte es für einen Preis in der Kategorie beste Nebendarstellerin (Jane Lynch) und den besten Regisseur einer Comedyserie (Ryan Murphy). Für die Macher wird das nur ein kleiner Trost gewesen sein.

Ansonsten bekam Edie Falco nach den drei Emmys für Die Sopranos nun ihren vierten für ihre Rolle als Krankenschwester Jackie Peyton in der Comedy-Serie Nurse Jackie. Die Mini-Serie the-pacific—2 erhielt eine Auszeichnung in der Kategorie Beste Miniserie und in sieben weiteren Kategorien. Bryan Cranston und Aaron Paul konnten sich für ihre Auftritte in der Drama-Serie Breaking Bad über Emmys für den besten Hauptdarsteller und den besten Nebendarsteller freuen.

Nur unsere Heidi Klum musste mit leeren Händen nach Hause gehen. Für ihr Project Runway war sie in den Kategorien Reality-Competition Program und Beste Moderatorin nominiert, doch wie schon im Vorjahr hatte sie kein Glück.

Über drei Stunden dauerte die Preisverleihung in der Nacht von Sonntag auf Montag. Dabei hatten Preisträger und Gäste aber Glück, dass gestern nur 26 der insgesamt 104 Kategorien geehrt wurden. Die restlichen Preise hatten bereits im Vorfeld den Besitzer gewechselt.

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