Justice League - Früher Cut "unansehbar"? Anderes Ende? Und was sagt Ben Affleck?

Justice League
© Warner Bros.
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Bei kaum einem kommenden Blockbuster dürfte so unklar sein, was uns im Kino letztendlich erwarten wird, wie beim im November startenden Justice League. Gründe hierfür sind die allgemeine Neuausrichtung bzw. Justierung des DC Extended Universe nach dem Riesenerfolg von Wonder Woman und der Wechsel von Zack Snyder zu Joss Whedon auf dem Regiestuhl für die Nachdrehs wegen Snyders Rückzug aufgrund einer Familientragödie. Frische Gerüchte und einige neue Aussagen von Batman-Darsteller Ben Affleck können nun, je nach Sichtweise, abermals für Besorgnis oder Vorfreude sorgen.

Zunächst die wie immer mit Vorsicht zu genießenden Gerüchte: Batman On Film behauptet, eine frühe Schnittfassung von Justice League sei (von wem auch immer) als "unansehbar" bezeichnet worden. Die Nachdrehs gingen deshalb weit über gewöhnliches Ausbessern kleinerer Macken hier und da hinaus sondern würden den Film "substantiell" verändern.

Einem weiteren, leicht Spoiler-haltigen Gerücht von Slash Film (via Screen Rant) zufolge wurde im Zuge der Nachdrehs auch das Ende von Justice League geändert. Da der Film nicht mehr wie ursprünglich geplant einen Zweiteiler mit seinem Nachfolger bildet, werde er auch nicht mit einem Cliffhanger enden. Zudem gebe es weniger Hinweise auf das unmittelbar bevorstehende Erscheinen von Darkseid, stattdessen werde Steppenwolfs Rolle als ernst zu nehmender Schurke stärker betont. Spoiler Ende.

Zu den Nachdrehs und den Auswirkungen des Regisseurs-Wechsels von Zack Snyder zu Joss Whedon äußerte sich gegenüber Entertainment Weekly auch Ben Affleck. Er bleibt zwar gewohnt diplomatisch, deutet aber auch an, dass sich dadurch erhebliche Veränderungen ergeben haben:

Es ist ein bisschen unorthodox.

Allerdings sei nach Zack Snyders Rücktritt Joss Whedon die beste Wahl gewesen. Justice League sei dadurch

ein interessantes Ergebnis zweier Regisseure, beide mit recht einzigartigen Vorstellungen, beide mit wirklich überzeugenden Herangehensweisen. Diese Erfahrung hatte ich beim Filmemachen bisher nicht. Ich muss sagen, ich liebe es wirklich, mit Zack zu arbeiten, und ich liebe die Dinge wirklich, die wir mit Joss gemacht haben.

Affleck zufolge haben die Nachdrehs aber nicht mit einer zuvor mangelnden Qualität des Films zu tun. Was auch immer davon nun der Wahrheit entspricht, sicher scheint, dass uns mit Justice League am 16.11.2017 kein Film wie jeder andere bevorsteht.

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