Kino-Charts

Fifty Shades of Grey räumt die Spitze, Will Smith nimmt Platz

Insgesamt war es zwar ein reges Kino-Wochenende, mangelnde Konkurrenz bescherte Will Smith mit seiner Diebes-Komödie Focus aber den ersten Platz der US-Charts. 19,1 Millionen US-Dollar konnte Glenn Ficarras Film an seinem ersten Wochenende einnehmen, womit er laut Box Office Mojo in der unteren Hälfte der erfolgreichsten Will Smith-Filme rangiert. Der erste Platz ist dennoch ein Erfolg für Smith, der in den letzten sechs Jahren nur zwei Filme herausbrachte (Men in Black 3 und After Earth).

Der Riesen-Erfolg von Fifty Shades of Grey ist nun wenigstens in den US-Charts vorbei, mit 10,927 Millionen US-Dollar schaffte es die kontroverse Buchverfilmung nur noch auf den vierten Platz. Global betrachtet ist der Hype jedoch noch lange nicht vorbei: Bis Sonntag verdiente Fifty Shades 486,2 Millionen US-Dollar weltweit, womit er sich auf direktem Wege zur 500-Millionen-Marke befindet. Wie The Hollywood Reporter berichtet, schlägt sich der Film erwartungsgemäß vor allem in jenen Ländern gut, wo auch der Roman zum Bestseller avancierte.

Derweil halten sich Kingsman: The Secret Service und SpongeBob Schwammkopf 3D wie bereits in der Woche zuvor auf dem zweiten und dritten Platz. Die Top 5 schließt Neuling The Lazarus Effect mit 10,6 Millionen US-Dollar ab. Für Produzent Jason Blum kein großer Erfolg, jedoch angesichts des momentan schwächelnden Horror-Genres eine solide Nummer.

In den deutschen Kinos

Neben Großbritannien und Irland ist Deutschland das profitabelste Land für Fifty Shades of Grey. Auch am dritten Wochenende konnten hier mit 485.000 Zuschauern noch 4,4 Millionen Euro gemacht werden, wie Blickpunkt:Film berichtet. Der erste Platz ist somit gesichert, während der zweite sogleich vom frisch gestarteten American Sniper eingenommen wird (3,1 Millionen Euro). Die hitzigen Diskussionen und ausführlichen Berichterstattungen scheinen sich für Clint Eastwood und Bradley Cooper ausgezahlt zu haben, 350.000 Besucher sahen den Kriegs-Streifen bisher.

Als deutsche Produktion schlägt sich die Komödie Traumfrauen wacker und verteidigt mit 2,5 Millionen Euro Einnahmen und 305.000 Besuchern den dritten Platz. Es folgen SpongeBob Schwammkopf 3D, der vom zweiten auf den vierten Platz rutschte, sowie Langläufer Honig im Kopf, der mittlerweile die 6-Millionen-Besucher-Marke geknackt hat.

Der erste computeranimierte Asterix-Film, Asterix im Land der Götter, schaffte es übrigens mit 1,25 Millionen Euro und 150.000 Besuchern auf einen vertretbaren sechsten Platz, wohingegen die ebenfalls neu gestartete Komödie Heute bin ich Samba mit mauen 540.000 Euro nur Platz acht erreichte.

Die Top 10 der US-Kino-Charts

1. Focus (19,1 Mio. US-Dollar)

2. Kingsman: The Secret Service (11,75 Mio. US-Dollar, 85,696 Mio. gesamt)

3. SpongeBob Schwammkopf 3D (11,2 Mio. US-Dollar, 140,322 Mio. gesamt)

4. Fifty Shades of Grey (10,927 Mio. US-Dollar, 147,764 Mio. gesamt)

5. The Lazarus Effect (10,6 Mio. US-Dollar)

6. City of McFarland (7,797 Mio. US-Dollar, 21,981 Mio. gesamt)

7. American Sniper (7,7 Mio. US-Dollar, 331,108 Mio. gesamt)

8. The DUFF (7,15 Mio. US-Dollar, 20,053 Mio. gesamt)

9. Still Alice - Mein Leben ohne Gestern (2,695 Mio. US-Dollar, 11,984 Mio. gesamt)

10. Hot Tub Time Machine 2 (2,4 Mio. US-Dollar, 43,11 Mio. gesamt)

(Quelle: Box Office Mojo)

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