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Dragon Ball Super - Deutsche Sprecher enthüllt

Son-Goku und Son-Gohan
© Bird Studio / Shueisha, Toei Animation
Son-Goku und Son-Gohan

Vor circa sieben Wochen enthüllten ProSieben MAXX sowie Toei Animation Europe, dieses Jahr werde der Anime Dragon Ball Super auch bei uns starten. Mit der Ausstrahlung des neuesten Anime basierend auf Akira Toriyamas Erfolgs-Franchise will der Free-TV-Sender im Herbst 2017 beginnen:

Nach dem kürzlichen Erfolg des Starts in Südeuropa, darf Dragon Ball Super bald in Deutschland auf dem Free [TV]-Sender ProSieben MAXX erwartet werden. Die vorherige Sendung Dragon Ball Z Kai lief bereits auf dem Sender, auf welchem sie exzellente Zuschauer[zahlen] seit dem Start im November 2015 hat.

Auf diese Ankündigung folgten natürlich zahlreiche Spekulationen innerhalb der Community, auf welche deutschen Sprecher man setzen würde. Könnten die aus Dragon Ball Z bekannten Stimmen von Tommy Morgenstern, Oliver Siebeck, David Nathan und Co. endlich ein Comeback feiern? Würde man erneut auf den Dragon Ball Z Kai-Cast rund um Amadeus Strobl setzen? Oder könnte uns ein aus beiden Casts bestehender Mix erwarten? Heute um 16 Uhr sorgte der YouTuber Ninotaku auf seinem Kanal für Gewissheit und gab exklusiv bekannt, welche Stimmen wir bei Dragon Ball Super erwarten dürfen.

Die Sprecher aus Dragon Ball Z Kai (DBK) werden in Dragon Ball Super tatsächlich erneut ihre Parts übernehmen und somit dürfen wir uns, ausgehend von dem Eintrag bei der Deutsche[n] Synchronkartei, auf folgende Sprecher freuen:

  • Son-Goku – Stefan Bräuler (u.a. Psycho-Pass, The Walking Dead)
  • Vegeta – Florian Hoffmann (u.a. Sense8, Tokyo Ghoul)
  • Piccolo – Felix Spieß (u.a. Castle, One-Punch Man)
  • Beerus – Oliver Stritzel (u.a. Stargate: Atlantis, Star Wars: The Clone Wars)
  • Whis – Oliver Feld (u.a. Dragon Ball Z, Lucifer)
  • Son-Gohan – Sebastian Fitzner (u.a. Frontier, The OA)
  • Son-Goten – Marcel Mann (u.a. The Wire, Yu-Gi-Oh! Arc-V)
  • Pan – Shanti Chakraborty (u.a. Faking It, Terra Nova)
  • Kid Trunks – Sebastian Kluckert (u.a. Scream Queens, Teenage Mutant Ninja Turtles)
  • Kuririn – Daniel Gärtner (u.a. Sherlock, Jessica Jones)
  • C18 – Diana Borgwardt (u.a. Dragon Ball Z, Dragon Ball GT)
  • Yamchu – Karlo Hackenberger (u.a. Dragon Ball Z, Zero Dark Thirty)
  • Tenshinhan – Sven Gerhardt (u.a. Scrubs, The Dark Knight)
  • Muten Roshi – Thomas Kästner (u.a. The Leftovers, Tokyo Ghoul)
  • Bulma – Carmen Katt (u.a. Batman: Bad Blood, Girlboss)
  • Dr. Briefs – Stefan Staudinger (u.a. District 9, Dragon Ball Z)
  • Bulmas Mutter – Angela Ringer (u.a. Karate Kid, Titanic)
  • Prinz Pilaw – Konrad Bösherz (u.a. Project Itoh: The Empire of Corpses, Yu-Gi-Oh!)
  • Rinderteufel – Jan Spitzer (u.a. Rom, The Amazing Spider-Man 2)
  • Dende – Christian Zeiger (u.a. Dragon Ball Z: Kampf der Götter, Free!)
  • Meister Kaio – Kaspar Eichel (u.a. Kong: Skull Island, Logan - The Wolverine)
  • Kaioshin – Hans Hohlbein (u.a. Digimon Adventure 01+02, Dragon Ball Z)
  • Jako – Bastian Sierich (u.a. Dragon Ball Z: Resurrection 'F', The Neon Demon)
  • Freezer – Thomas Schmuckert (u.a. American Gods, Preacher)
  • Sorbet – Matthias Klages (u.a. Batman v Superman: Dawn of Justice, The Founder)
  • Tagoma – Otto Strecker (u.a. Dragon Ball Z: Resurrection 'F', Supergirl)
  • Kommandant Ginyu – Erich Räuker (u.a. Jurassic World, The Accountant)
  • Erzähler – Roland Hemmo (u.a. Assassin's Creed, Dragon Ball Z)
  • Bananas – Márton Nagy
  • Caroni – Sebastian Christoph Jacob (u.a. Parker, X-Men: Zukunft ist Vergangenheit)
  • Garby – Klaus Lochthove (u.a. Annie, Justice League Dark)
  • Piroshiki – Marco Wittorf (u.a. Heroes Reborn, Mr. Robot)
  • Shisami – Andreas Müller (u.a. Gantz:O, Snowden)


Wie dem einen oder anderen sicherlich aufgefallen sein dürfte, gibt es im Vergleich zum DBK-Cast einen entscheidenden Unterschied: Amadeus Strobl, welcher im Vorgänger-Anime noch dem Protagonisten Son-Goku seine Stimme lieh, wird durch Stefan Bräuler ersetzt. Somit bestätigen sich Gerüchte, die vor einiger Zeit die Runde bezüglich einer Neubesetzung Son-Gokus die Runde machten, und Bräuler als neuen Sprecher ins Gespräch brachten. Warum nun Amadeus Strobl durch Stefan Bräuler ersetzt wurde, dazu durfte der DBK-Son-Goku keine Angaben machen. Mit Oliver Stritzel und Oliver Feld kehren außerdem die aus den letzten beiden Dragon Ball Z-Kinofilmen bekannten Stimmen von Beerus und Whis für Dragon Ball Super zurück. Für die deutsche Synchronisation zuständig ist, wie bereits bei Dragon Ball Z Kai, die TV+Synchron GmbH in Berlin; für die Dialog-Regie werden Felix Spieß und Fabian Kluckert verantwortlich zeichnen. Um die Auswahl der Sprecher hat sich übrigens nicht der TV-Sender ProSieben MAXX, sondern Toei Animation Europe gekümmert. Der Zeitraum für den Start von Dragon Ball Super wurde ebenfalls auf Anfang September 2017 eingegrenzt. Von Dragon Ball Z Kai steht derzeit noch die Ausstrahlung von 34 Episoden aus, die ProSieben MAXX ab August montags bis freitags in Doppelfolgen um 15:45 Uhr sowie 16:10 Uhr zeigen wird. Wahrscheinlich wird man anschließend nahtlos in die deutsche TV-Premiere von Dragon Ball Super übergehen.


Worum geht es in Dragon Ball Super?

https://www.youtube.com/watch?v=qrJ9bKc-x3I

Die Handlung von Dragon Ball Super ist zwischen den Manga-Kapiteln 517 und 518 beziehungsweise den DBZ-Episoden 288 und 289 angesiedelt - es wird somit von den Ereignissen vor dem 28. Großen Turniers der Kampfkünste erzählt, bei dem Son-Goku auf Oob, die Wiedergeburt seines einstigen Todfeindes Boo, trifft. Der Sieg über den Dämon Majin Boo liegt bereits einige Monate zurück und auf der Erde herrscht endlich wieder Frieden, doch eine gewaltige Macht nähert sich dem blauen Planeten: Lord Beerus, der Gott der Zerstörung. Dieser befindet sich auf der Suche nach einem besonders starken Krieger, der ihm in einer Vision erschienen war, den Super-Saiyajin Gott. Diesen legendären Krieger hofft er auf der Erde zu finden, was den Startschuss für neue Abenteuer mit Son-Goku und seinen Freunden markiert. Die Z-Kämpfer müssen sich fortan nicht nur mit alten Feinden messen, sondern ebenfalls mit Kriegern aus anderen Universen sowie den Göttern selbst. Für die Handlung und das Konzept des Anime sowie des Manga zeichnet einmal mehr Dragon Ball-Mastermind Akira Toriyama verantwortlich; der Dragon Ball Super-Manga wird indes vom Mangaka Toyotarou illustriert.

Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht so wirklich, was ich von dieser Meldung halten soll. Einerseits freut es mich als langjährigen Dragon Ball-Fan natürlich ungemein, dass es Dragon Ball Super endlich auch zu uns schafft und auch über die Rückkehr einiger Sprecher bin ich froh. Wieso nun jedoch Amadeus Strobl, welcher in meinen Augen durchaus einen ordentlichen Job bei Dragon Ball Z Kai gemacht hat, durch einen so unerfahrenen Synchronsprecher wie Stefan Bräuler ersetzt wurde, erschließt sich mir nicht. Dem Kai-Cast habe ich von Beginn an eine Chance zugestanden und nach allen bisher bei ProSieben MAXX ausgestrahlten Episoden konnte ich mich mit einigen Sprechern durchaus anfreunden; über die Rückkehr mancher Sprecher freue ich mich auch wirklich. Allerdings hatte Kai, meiner Meinung nach, ein großes Problem: Viele Sprecher passten leider nicht zu den von ihnen vertonten Figuren. Deshalb stellt sich mir gerade vor allem folgende Frage: Ist Dragon Ball Toei Animation etwa nicht so wichtig? Es bleibt natürlich ebenso die Frage, ob sich Toei überhaupt um die beliebten Z-Sprecher bemühte oder ob bewusst auf den relativ frischen Kai-Cast gesetzt wurde; Dragon Ball Z zählt schließlich nicht umsonst noch immer zu DEN deutschen Vorzeige-Produktionen im Anime-Bereich. Somit gibt es noch einige Fragen (die höchstwahrscheinlich niemals beantwortet werden), doch auf die ersten Folgen Dragon Ball Super freue ich mich natürlich dennoch, schließlich bleibt die Hoffnung, die Sprecher könnten sich inzwischen noch mehr in ihre Charaktere eingefühlt haben und endlich den Mut besitzen, vollständig aus sich herauszukommen :)

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Jede Kunst und jede Lehre, ebenso wie jede Handlung und jeder Entschluss scheint irgendein Gut zu erstreben. Darum hat man mit Recht das Gute als dasjenige bezeichnet, wonach alles strebt.
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