Die großen TV-Abschiede 2016

29.12.2016 - 13:40 Uhr
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Domian
© WDR
Domian
Das Jahr 2016 befindet sich auf der Zielgeraden. Wir schauen auf die großen Fernseh-Abschiede, die die letzten zwölf Monate mit sich brachten.

Das Ende eines jeden Jahres ist immer auch eine Zeit des Rückblicks, ein Innehalten auf zwölf Monate ständiger Information und Ereignisse. Manch Veränderungen brachte das Jahr 2016 auch im deutschen Fernsehen mit sich, weshalb wir hier noch einmal die großen TV-Abschiede für euch versammelt haben. Bei den Kollegen von DWDL  könnt ihr zudem einen Blick auf alle diesjährigen Medien-Abschiede werfen.

Am 16. Dezember glühten die Telefonleitungen ein letztes Mal. Nach über 21 Jahren trat Jürgen Domian mit seinem nach ihm benannten Night-Talk Domian ab. Mehr als 23.000 Gespräche führte der Moderator und Buchautor seit dem Start der Sendung im April 1995 und lauschte den Anliegen einsamer, verrückter, ausgefallener, aber vor allem auch ganz "normaler" Menschen Nacht für Nacht. Während Domian einen normalen Tagesablauf als Grund für seinen Abschied nannte, kehrte TV-Kollege Thomas Roth von den Tagesthemen dem Fernsehen gleich ganz den Rücken. Rund drei Jahre moderierte er die Nachrichtensendung als Nachfolger Tom Buhrows und trat im vergangenen Oktober in den Ruhestand.

Für einen komplett anderen Weg entschied sich Moderator Tobias Schlegl, der seine Karriere einst bei VIVA startete, im Fernsehen aber offenbar nicht seine Erfüllung fand. Etwas gesellschaftlich Relevantes wolle er nun machen und kündigte an, eine Ausbildung als Rettungssanitäter absolvieren zu wollen. Wohin es dagegen Ilka Bessin verschlägt, ist unklar. Die als Kunstfigur "Cindy aus Marzahn" bekanntgewordene Komikerin hängte ihren rosa Trainingsanzug samt losem Mundwerk nach etlichen TV-Auftritten und eigener Show ebenfalls an den Nagel. Musiker Dendemann hingegen will sich auf die Produktion seines neuen Albums konzentrieren, weshalb er kürzlich seinen Abschied von Jan Böhmermanns Neo Magazin Royale feierte. Bei Tonspion  könnt ihr die besten musikalischen Momente aus der Show nachhören.

Der Abschied aus dem Fernsehen beschränkte sich jedoch nicht nur auf Einzelpersonen, denn 2016 war auch das Jahr, indem nicht wenige Sender ihr Aus verkündeten. So musste sich Streaminganbieter Watchever endgültig der Konkurrenz aus dem Hause Netflix und Amazon geschlagen geben. Bis zum 31. Dezember kann dessen Programm noch bezogen werden, dann ist nach fast vier Jahren im heiß umkämpften Streamingmarkt Schluss. So erging es auch dem Jugendsender Joiz, der nach der Pleite des schweizerischen Muttersenders sowie der möglicherweise nicht rechtmäßigen Übernahme durch einen Immobilien-Unternehmer endgültig Off-Air ging.

Was waren für euch die großen TV-Abschiede 2016?

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