DC-Hoffnung Suicide Squad 2: Darum kannst du Teil 1 getrost vergessen

30.01.2021 - 09:31 UhrVor 3 Monaten aktualisiert
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The Suicide Squad - Sneak Peek (English) HD
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© Warner Bros.
The Suicide Squad
Müssen wir vor dem DC-Blockbuster Suicide Squad 2 den ersten Teil schauen? Und wollen wir das überhaupt? Nun gibt es eine klare Antwort von Regisseur James Gunn.

Der Plot von The Suicide Squad ist bisher kaum bekannt. Insbesondere die Verbindung zum Vorgänger Suicide Squad von 2016 dürfte manche DC-Fans beunruhigen: Ohne Frage ein Spektakel, krankte Teil 1 an einer wirren Story und oberflächlichen Figuren - Eigenschaften, die der Nachfolger besser nicht übernimmt. Regisseur James Gunn (Guardians of the Galaxy) zerstreute nun die Zweifel daran.

Bruch bei DC: Darum spielt Teil 1 keine Rolle für Suicide Squad 2

Wie der Regisseur auf Twitter mitteilte, muss niemand den ersten Suicide Squad-Film gesehen haben, um den zweiten zu verstehen:

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"Ich habe Suicide Squad nicht gesehen. Werde ich hoffnungslos verloren sein, wenn ich mir deinen Film ansehe, ohne ihn vorher zu schauen?" So die Frage einer Twitter-Userin, auf die Gunn lapidar antwortet: "Nein. Da wirst du keine Probleme haben."

James Gunns Gründe für die Distanz zum Vorgänger dürften eine Mischung aus kreativer Freiheit und schlichter Notwendigkeit sein. Allem Anschein nach hat Gunn bei Teil 2 kreative Carte Blanche. So kann beispielsweise jede Figur in Suicide Squad 2 sterben, auch der Latex-Captain America.

Der Regisseur beschreibt die Dreh-Erfahrung als "bei weitem der größte Film, den ich je gemacht habe".

Es ist, als hätte das Studio Warner gesagt: "Mach es wie bei Guardians of the Galaxy, James. Tob dich aus und lass die Leute unser Superhelden-Team lieben. Geld spielt keine Rolle." Wer würde bei so viel Freiheit nicht eine ganz neue Story erzählen wollen?

Deadshot und Joker kehren nicht in Suicide Squad 2 zurück

Kehrt in Suicide Squad 2 nicht wieder: Jared Letos Joker.

Manche Anschlüsse an Teil 1 sind auch nicht mehr sinnvoll. Die Figur Deadshot hat Gunn etwa klugerweise beiseite geschoben, anstatt sie neu zu besetzen - falls Will Smith wieder Zeit für ein Suicide Squad 3 findet, könnte man sich so einen großen Namen sichern. Und nach neuen Abenteuern mit Jared Letos Joker kräht nach Birds of Prey und der Joaquin Phoenix-Inkarnation kein Hahn mehr.

Darüber hinaus lässt hat der Suicide Squad 2-Regisseur genau die richtigen Figuren zurückkehren: Harley Quinn muss als Höhepunkt von Teil 1 einfach dabei sein. Rick Flag, Captain Boomerang und Amanda Waller sichern die Kontinuität, ohne sich zu sehr aufzudrängen.

Ist James Gunns Kommentar ein Seitenhieb gegen den DC-Vorgänger?

"Da wirst du keine Probleme haben." James Gunns Antwort auf Twitter wird von vielen Fans als süffisanter Kommentar zum unbeliebten ersten Teil verstanden und dementsprechend kommentiert. Sie klingt, als sei es selbstverständlich, an so eine Gurke nicht anschließen zu wollen. Ob Gunn es so meint, wird durch keine weiteren Kommentare von seiner Seite geklärt.

In Suicide Squad 2 mit dabei: Harley Quinn.

Es ist aber fraglich, ob Gunns Kommentar eine Kritik an Suicide Squad-Regisseur David Ayer darstellt. Ayer ließ seinem Frust über die Suicide Squad-Produktion freien Lauf, da die Kinofassung offenbar nur wenig mit seiner ursprünglichen Vision zu tun hatte.

Teil 1 ist demnach nicht schmerzhaft, weil er schlecht ist, sondern weil er so viel mehr hätte sein können. Wenn James Gunn sich dieses Potenzials bewusst ist, können wir uns ohne Einschränkungen auf Suicide Squad 2 freuen.

Wollt ihr mehr Anschluss an den Vorgänger in Suicide Squad 2?

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