Vom Brautalarm zur Geisterjagd

Das plant Paul Feig für sein Ghostbusters-Reboot

10.10.2014 - 15:00 Uhr
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Die Original-Ghostbusters auf dem Weg zur Arbeit
© Sony Picures
Die Original-Ghostbusters auf dem Weg zur Arbeit
Vorgestern bestätigte Paul Feig via Twitter, bei einem weiblichen besetzten Ghostbusters-Reboot Regie zu führen. Hier könnt ihr ausführlich lesen, was er in einem Interview zu seinen Plänen schon jetzt verraten hat.

Nachdem Regisseur Paul Feig per Twitter bestätigt hatte, dass er gemeinsam mit der Autorin Katie Dippold an einem neuen Ghostbusters-Film arbeitet, berichteten wir gestern schon kurz über seine Pläne. Heute könnt ihr nun etwas ausführlicher lesen, was der Taffe Mädels und Brautalarm-Regisseur gegenüber Entertainment Weekly  zu Protokoll gegeben hat:

Das Ganze solle ein Reboot werden, damit einerseits die Erinnerung an das Original-Ghostbusters nicht zerstört wird, und Feig andererseits ganz neue Wege offenstehen:

Ich liebe Origin-Stories. [...] lasst es uns einfach neu starten, denn dann können wir neue Dynamiken haben. Ich will, dass die Technologie noch cooler wird. Ich will, dass es richtig gruselig wird, und ich will es in unserer heutigen Welt passieren lassen, die das noch nicht erlebt hat, und es deswegen ist wie 'Oh mein Gott, was passiert hier?

Zwar könne selbstverständlich jeder der alten Schauspieler zurückkehren, wenn auch in anderen Rollen, ansonsten wolle sich Paul Feig aber nicht an den Charakteren der Vorlage orientieren:

[...] wir wollen damit beginnen, dass einige unserer Charaktere an einem anderen Ort sind oder eine andere Persönlichkeit haben, und mit Dingen, die sie überwinden müssen und durch die Erfahrungen des ersten Films lernen. [...] Wir wollen schlaue Anspielungen darauf [das Original] haben, aber keine süßlichen. [...] es wird nicht so sein: Hier ist genau das gleiche Zeug. Es wird auch nicht so sein: Geh zum Teufel, wenn du dieses Zeug gemocht hast, es wird alles ganz anders sein.

Im Hinblick auf die Besetzung, für die Bill Murray vor einer Weile Vorschläge gemacht hatte (unter anderem Melissa McCarthy, wir berichteten), gebe es für Paul Feig nur einen Maßstab: Wer sind die besten?

Ich habe viele Ideen, aber niemand ist in Stein gemeißelt. Das ist ein Teil des Spaßes für mich, herauszufinden, wer die beste Kombination ist, wer relevant und spaßig ist. Unterm Strich: Ich will einfach die beste, lustigste Besetzung.

Was Feig überhaupt nicht verstehen könne, seien schließlich die zahllosen negativen Reaktionen auf die Vorstellung eines Filmes mit ausschließlich weiblichen Ghostbustern:

Ich verstehe einfach nicht, warum das überhaupt noch ein Thema ist. [...] Es wäre ein Gimmick, wenn ich nicht jemand wäre, dessen Hirn nicht automatisch daran denken würde: Ich will einfach nur mehr Zeug mit Frauen machen. Ich finde lustige Frauen einfach so toll. [...] Warum ist ein Film mit Frauen in den Hauptrollen ein Gimmick und ein Film mit Männern in den Hauptrollen einfach ein normaler Film?

Was haltet ihr von Paul Feigs Aussagen zu seinem kommen Ghostbusters-Reboot?

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