Andrew Garfield spricht über Rückkehr nach Spider-Man No Way Home: Endgültiges Comeback immer wahrscheinlicher

07.01.2022 - 12:48 UhrVor 5 Monaten aktualisiert
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Spider-Man: No Way Home - Trailer (Deutsch) HD
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Andrew Garfield als Spider-ManAbspielen
© Disney
Andrew Garfield als Spider-Man
Marvel-Star Andrew Garfield hat sich erstmals zu seinem Auftritt in Spider-Man: No Way Home geäußert. Was jetzt noch zu The Amazing Spider-Man 3 fehlt, lest ihr hier.

Die Zeichen stehen auf endgültige Rückkehr: Andrew Garfield hat erstmals nach seinem gefeierten Auftritt in Spider-Man: No Way Home ein Interview gegeben. Mit der Variety  sprach der Hauptdarsteller zweier Spider-Man-Filme über ein mögliches dauerhaftes Comeback – und gab sich offen. Spricht jetzt überhaupt noch etwas gegen Amazing Spider-Man 3?

So lief Andrew Garfields gefeierter Auftritt in Marvels Spider-Man No Way Home

No Way Home greift zurück auf Figuren der ersten beiden Spider-Man-Universen, in denen Peter existiert. Wir sehen Alfred Molina als Doc Ock und Willem Dafoe als Green Goblin aus Universum 1. Dazu kommen Jamie Foxx als Electro und Rhys Ifans als Lizard aus Universum 2. Die Kronjuwelen sind natürlich Tobey Maguire und Andrew Garfield, die sich No Way Home für die Mitte der Handlung aufhebt. Andrew Garfield war von 2012 bis 2014 der Spider-Man von Sony in Amazing Spider-Man und Amazing Spider-Man 2. Im Vorfeld hatte er auf inzwischen berüchtigte Weise seinen Auftritt in No Way Home bestritten.

Was Andrew Garfield über eine erneute Rückkehr nach Spider-Man No Way Home sagt

Auf die Frage "Wärst du offen, als dieser Charakter zurückzukehren?" sagt er jetzt:

Ich meine, ja, definitiv wäre ich offen, wenn es sich richtig anfühlt. Peter und Spider-Man, diese Charaktere stehen beide für den Dienst an der größeren Sache und der Vielen.

Im weiteren Verlauf der Antwort wird deutlich, dass die Rückkehr für Garfield keine Selbstverständlichkeit ist. Er erklärt, warum die Figur auch den ernsthaften Schauspieler in ihm reizt.

Er ist ein Arbeiterkind aus Queens, der innere Kämpfe und Verlust kennt und sehr empathisch ist.
Andrew Garfield und Emma Stone

Garfield hat schon Vorstellungen davon, wie er seine Figur weiter erforschen und ausbauen könnte:

Ich würde hier versuchen, Peter Parkers ethisches Gerüst zu nutzen, wenn es die Gelegenheit gibt, einen Schritt zurückzutreten und mehr über diese Geschichte zu erzählen.

Garfields Idee klingt nach einem Anschluss an seinen zweiten Film, Rise of Electro. Das wäre Amazing Spider-Man 3, ein Solo-Film also.

Wie wahrscheinlich ist nun Andrew Garfields erneute Rückkehr in Amazing Spider-Man 3 oder anderen Marvel-Filmen?

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Dieses optimistische Interview ist Wasser auf die Mühlen der Fans, die sich nach dem nostalgischen MCU-Film nichts sehnlicher wünschen als weitere Auftritte des wuscheligsten der drei Peter Parkers.

Als wenige Tage nach dem Start erstmals Wünsche nach einer erneuten Rückkehr des Stars aufkamen, haben wir Garfields Sicht auf die Dinge noch als eins der Hindernisse betrachtet. Dies ist jetzt zumindest teilweise aus dem Weg geräumt. Garfield kehrt nicht um jeden Preis zurück, aber er hat weiterhin Bock auf die Rolle und natürlich schmeichelt ihn das Feedback der Fans. Hier unsere Einordnung sämtlicher Perspektiven auf das Comeback:

1. Andrew Garfields Perspektive: Andrew Garfield ist erklärter Fan der Spider-Man-Figur und hat in der Vergangenheit immer wieder Ideen für die Fortführung geäußert. Allerdings hat No Way Home ihm die Möglichkeit für die Abrundung seiner Spider-Man-Geschichte gegeben, die unwürdig endete. Sein Gastauftritt hat ihm jetzt den perfekten Marvel-Abschied beschert. Riskiert er das?

2. Die Marvel-Disney-Perspektive: Aber mal so ganz grundsätzlich. Marvel und Disney produzieren, was ihre Fans, das Publikum liebt. Was nicht bedeutet, dass sie im Internet geäußerten Forderungen einfach so nachgeben. Aber sie werden den Zuspruch für Andrew Garfield zur Kenntnis nehmen und ihre Schlüsse daraus ziehen.

Wenn der Schluss ist, Garfield mit Geld zuschütten, ein bis drei Drehbücher aus dem großen MCU-Autor:innen-Pool anfordern und einfach mal probieren, dann läuft die Sache. Dem MCU fehlt es nach dem Abgang von Tony Stark, Natasha Romanoff, Steve Rogers und der wohl längeren Pause von Tom Holland als Spider-Man Nummer 1 ohnehin an größeren Identifikationsfiguren.

3. Die Fan-Perspektive: Aus einigen der Reaktionen können wir schon die Zweischneidigkeit der Liebe für Andrew Garfield herauslesen. Sie kommt nun doch recht plötzlich und geballt, zumindest im Verhältnis dazu, dass sich zuvor neun Jahre lang eher weniger Fans für seine beiden Filme erwärmen konnten. Die Amazing-Teile aus den Jahren 2012 und 2014 gehören zu den bei der Masse weniger beliebten Spider-Man-Filmen. Hatten alle Fans jetzt eine Offenbarung oder freuen sich vielleicht doch nur jene, die ihn sowieso schon immer mochten? Wie breit ist die Zuneigung für Garfield wirklich?

All das und noch viel mehr (Rechtefragen usw.) spielt letztlich in die Entscheidung für weitere Garfield-Abenteuer hinein. Wir werden beobachten müssen, wie sich die dynamische Beziehung zwischen Marvel und dem neu entdeckten, alten Spider-Man-Darsteller entwickelt. Der Ball liegt bei Sony und Marvel.

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Drei Marvel-Experten unserer Kolleg:innen von FILMSTARTS diskutieren über den meisterwarteten Marvel-Film des Jahres, Spider-Man: No Way Home. Spoiler kommen erst nach einer deutlichen Warnung, keine Sorge.

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In der Folge wird u. a. geklärt, wie sich der neue Film ins MCU und in die Spider-Man-Reihe einfügt, außerdem wird die Frage beantwortet, ob man für die Abspannszenen im Saal bleiben sollte oder den Gang zum Klo antreten kann.

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Seid ihr überzeugt: Sollte Andrew Garfield endgültig zu Marvel zurückkehren?

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