Die Klimakatastrophe von 1816
Großbritannien (2005) | Dokumentarfilm | 50 MinutenDie Klimakatastrophe von 1816 ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005 von Elmar Bartlmae.
Komplette Handlung und Informationen zu Die Klimakatastrophe von 1816
Im Jahr 1816 gingen in Europa und Nordamerika von April bis September Regen-, Graupel- und Schneeschauer nieder. Es ging als das Jahr ohne Sommer in die Geschichte ein. Die Dokumentation berichtet über die Explosion des Vulkans Tambora in Indonesien im Jahre 1815. Mit einer Intensität von Sieben auf dem Vulkanexplosivitätsindex brach er mit einer Kraft aus, die bisher unbekannt war. Innerhalb von wenigen Minuten starben mehr als Hunderttausend Menschen. Ein Jahr später kam das Weltklima ins Wanken. In Europa und Nordamerika gab es 1816 keinen Sommer. Von April bis September beherrschten Regen-, Graupel- und Schneeschauer das Klima. Ernteausfälle, Seuchen und Hungersnöte waren die Folge. Fast 200 Jahre nach diesen Ereignissen erforscht der amerikanische Klimatologe Michael Chenoweth die bedeutenden atmosphärischen Schwankungen des Sommers 1816. Er macht deutlich, wie stark das Klima einer Region von äußeren Einflüssen abhängt, und stellt die Frage, was geschehen würde, wenn sich diese Geschichte irgendwo auf der Erde wiederholte.
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