Westworld
Westworld - Poster
8.6

Westworld - Kritik

Alle 175 Kritiken & Kommentare zu Westworld

  • Ich fand die Serie furchtbar langweilig und in die Länge gezogen. Schade.

    • Wow! So ein Stuss, der wiedermal zuviel Lorbeeren erhalten hat. Der schnarchmässige Storyspeed erinnert mich leider an Breaking Bad - also wieder etwas für Langsamdenker - ich eröffne eine neue Rubrik: Serien für Slothalikes.

      Fazitchen: Wer eine Alternative zu Schlaftabletten sucht, wird hier fündig...

      • Super Plot und auch ein tolles Cast.
        Leider besitzt die Serie kaum Tempo und ist wie viele andere Serien viel zu langatmig!
        Eigentlich schade.

        • Vorab: Westworld ist eine phantastische Serie und wird, wenn auch mit etwas Anlaufzeit, meinen durchaus hohen Erwartungen vollauf gerecht.

          Das Wahnsinnsbudget ist definitiv nicht nur beim Catering gelandet, man merkt in jeder einzelnen Sekunde wieviel Geld in dieser Produktion steckt. Grandiose Ausstattung bis in liebevollste kleine Details, ein großartiger Cast und die gezielt eingesetzte CGI können rundum überzeugen.

          Wie gesagt, es braucht ein bisschen bis man sich in Westworld und seiner vielschichtigen Erzählweise zurecht findet und die ersten Folgen ziehen sich manchmal ein wenig, aber es lohnt sich durchzuhalten, erst dann entfaltet die Geschichte ihre volle Faszination.

          • Schon mal ein sehr guter Start! hat Spaß gemacht ... freue mich schon auf die Fortsetzung!

            • Erst ein paar Folgen gesehen und will noch keine Wertung abgeben.
              Jedoch finde ich es mehr als fraglich die Serie ab 12 freizugeben, eine FSK 16 wäre sogar grenzwertig!

              • Also, mal ganz ehrlich gesagt... mir erscheint diese Serie wie ein Versuch, den Menschen langsam vor Augen zu führen, wie ihre Welt wirklich ist. Und zwar nicht durch Alegorie oder Anspielung oder Symbolik, sondern WÖRTLICH - nämlich dass ihre Welt auch wirklich so ist, wie sie in Westworld dargestellt wird. Das Einzige, was da symbolisch zu nehmen ist, ist die Rolle vom Schöpfer, der in der Serie durch Ford "verkörpert" ist, wogegen er in der Realität von Einigen als "Gott", von Anderen als die Natur, und wieder von Dritten als Außerirdische verstanden wird. Nur dieser wird in der Serie symbolisch dargestellt, alles - oder FAST alles - Andere entspricht der puren Wirklichkeit. Dass wir tatsächlich "Androide" sind wird u.A. auch daraus klar, dass die meisten von uns die Existenz der sog. "wirklichen Menschen" gar nicht wahrnehmen, und das obwohl manche von ihnen zigmal öffentlich ausgesagt haben, dass NUR SIE MENSCHEN sind, und alle Anderen es nicht sind, weswegen sie z.B. mit der pejorativen Bezeichnung "Goyim" versehen werden. Doch es gibt auch einen anderen Moment, der mMn sehr wichtig und zugleich auch sehr leicht verständlich ist, der in Westworld "dezent angeschnitten" wird, und das ist die Tatsache, dass die "Unbesiegbaren, echten, Menschen" dadurch zu erkennen sind, dass sie Nachnamen tragen, welche vor und nach ihnen keine Person getragen hat. Kennen wir sonst noch jemand, der vor oder nach Wyatt Earp den Nachnamen Earp getragen hatte? Oder jemand, der vor oder nach Wild Bill Hickok den Nachnamen Hickok gehabt hatte? Oder Pinkerton? Oder Antrim? Oder Tesla? Oder Faraday? Oder Copernicus? Oder Galilei? Oder Hitler? Oder Stalin? Oder Honecker, Broz, Eisenhower? Oder... oder... oder...? Hatte denn KEINER von ihnen weder Vorfahren, noch Nachkommen, gehabt??? Eigentlich schon, aber scheinbar NICHT IN DIESER WELT, wo die o.e. Personen anscheinend nur eine Zeitlang gelebt hatten, um das auszuleben, was sie als ihre Mission verstanden oder als ihren inneren Drang gespürt hatten. Fazit: Ich finde diese Serie nicht nur sehr gut gelungen, sondern auch äußerst aufschlussreich. Wer sie mag, findet auch Filme interessant wie The Island, eXistenZ, Equilibrium, The 13th Floor, Matrix u.n.v.A., wo die Regisseure versucht haben, uns unsere "Realität" besser darzustellen, als man sie uns in den Schulen erkärt. ;)

                • Sehr interessante Serie mit extrem viel Tiefsinn und ebenso viel Anspruch. Die Thematik an sich ist natürlich alles andere als neu. Das Thema "künstliche Intelligenz" (K.I. oder A.I.), verpackt in einer humanoiden Form ("Android"), wird ja nicht erst seit der Vorlage dieser Serie, "Westworld" (1973) sowie dem Nachfolger "Futureworld" (1976) seit jeher in unzähligen Büchern, Filmen oder eben Serien behandelt. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Und auch in jüngerer Zeit gab es gleich mehrere Serien und Filme zum Thema. Was hat es da ja nicht schon alles gegeben. Doch Westworld - Die Serie kommt da irgendwie so ganz anders daher als eben die meisten anderen Produktionen des Genre und hebt sich von diesen deutlich merkbar hervor. Geheimnisvoll, mystisch, eben sehr tiefsinnig, sehr aufwendig und detailliert, dazu teils hochkarätig mit Weltstars und Schauspiellegenden besetzt.

                  Als "HBO"-Serie merkt man natürlich ebenfalls recht bald dass deren Erfolgsserie "Game of Thrones" auch an dieser Produktion nicht spurlos vorbei zog. Schaut man einmal genauer hin stellt man doch schnell fest dass eine gewisse Art und Weise und Darstellung hier viele Ähnlichkeiten zur eben jenen Art und Weise von GoT aufweist, unabhängig von den völlig unterschiedlichen Themen. Dies kann man hier und da durchaus als positiv betrachten, manchmal aber auch negativ.

                  Mich persönlich stört lediglich einmal mehr diese Darstellung von bestimmten Stereotypen, die es hier gleich mal wieder zu hauf gibt. Arrogante, selbstherrliche und sich für Götter haltende Snobs mit ständig dümmlichen Sprüchen auf den Lippen, die eiskalt, rücksichtslos und engstirnig ihre Ziele verfolgen. Das mag vielleicht sogar zum Gesamtkonzept der Serie ja so dazuzugehören, was natürlich am Thema an sich, all den Facetten der menschlichen Psyche (und in dem Falle der künstlichen Intelligenz) nicht ungewöhnlich wäre, es entfernt sich meiner Meinung nach aber allzusehr von der "realen", "unserer" Alltagswelt doch viel zu weit. Klar, Menschen solchen Schlages gibt es tatsächlich. Aber solche Serien/Filme suggerieren, die Welt würde nur maßgeblich aus solchen bestehen. Und das ist einfach quatsch. Kaum ein Mensch verhält sich im "RL" im Alltag so wie viele Protagonisten in solchen Serien, von ihren teils sehr derben und unnötigen Wortschätzen und Redeweisen schon ganz zu schweigen. Aber ok. Wie gesagt, nur meine persönliche Meinung. Kann jeder ja anders sehen.

                  Summa summarum finde ich die Serie bisher vollstens gelungen und freue mich auf (hoffentlich) viel, viel mehr davon. Letztlich bin ich auch angenehm überrascht dass es endlich mal wieder eine Sci-Fi-Serie gibt, die über die erste (wenn ja auch nur sehr kurze) Staffel überlebt hat und man sich eben auf mehr freuen darf....

                  • Diese Serie ist Hammer! Voller Easter Eggs, Anspielungen und tausenden Enden die langsam ein Ganzes ergeben! Noch dazu eine gruselige Atmosphäre. Und natürlich die Frage: Wie weit sind uns Maschinen überlegen? Haben wir überhaupt ein Recht sie so zu kontrollieren? Wo liegt die Grenze? Unglaublich spannende Serie mit vielen Handlungssträngen die zu einem unerwarteten Ende führen!

                    • Nachdem ich mir die Serie nochmal am Stück angesehen habe, bleibe ich bei meiner Bewertung von 7.5. Auch bei der zweiten Sichtung konnte mich Westworld nicht zu 100% packen. Wenn die Serie natürlich trotzdem viele sehr gute Momente hat.
                      Die Serie trägt unübersehbar die Handschrift von J.J. Abrams und Nolan. Vor ein paar Jahren hätte ich das noch gut gefunden...mittlerweile stehe ich den beiden etwas kritischer gegenüber, da Abrams immer sein Zeitebenenzeug hineinbringt und Nolans Stories immer zu konstruiert wirken (und zu Pseudo-Tiefgründig).
                      Mein Fazit bleibt, dass die Serie zu viele Längen hat und mehr sein will als sie ist. Man hat zwar Westworld im Vergleich zum Originalfilm aktualisiert bzw. technisch auf den neuesten Stand gebracht, aber die Serie verpasst es, neue Fragen zu stellen (z.B. was die totale Überwachung der Hosts und Mitarbeiter angeht). Stattdessen erzählt sie das, was schon viele andere Werke vor ihr getan haben. Die Serie hätte als Film-Remake oder Reboot vielleicht besser funktioniert, denn die meisten Charaktere bleiben (vielleicht auch bedingt durch ihre Funktion innerhalb der Diegese) trotz der Laufzeit blass und schablonenhaft.
                      In die zweite Staffel werde ich aber trotzdem mal reinschauen, auch wenn die erste Staffel für mich auch alleinstehend funktioniert.

                        • Wow, gaaanz schön laaangatmig das ganze. Auch Anthony Hopkins hat schon mal besser gepielt. Was mich aber immer beschäftigt sind logische Lücken: Wie soll das mit dem Geballer ablaufen? Warum treffen die Kugeln, die ja echt sind, keine "Gäste" mit voller Wucht, da sie ja auch Holz und dergleichen durchschlagen? Bremsen die Kugeln bei "Gästen" ab? Und was ist mit Querschlägern? Dann noch die Spassballerei: Die Robos müssen doch teuer sein, also wenn ein Gast jeden Tag aus Spass 100 abballert wie werden die dann ersetzt? Und lohnt sich das für die Company noch? Und wann wird der ganze Gemetzel-Siff sauber gemacht? Müssen die Gäste dann ins Bettchen wenn die Saubermänner kommen? Und wie vermeidet man das sich die Testosteron getränkten Gäste gegenseitig an die Gurgel gehen? Aber am Ende ist mir das ganze einfach zu langgestreckt. Im Film hat man das alles auch wunderbar in 2 Stunden untergebracht!

                          • Die ersten paar Folgen haben mich leider nicht so packen können, wie ich das vielleicht gewollt, bzw erwartet hätte.
                            Charaktere sind zwar sehr gut geschrieben, trotzdem fällt es schwer in die Geschichte reinzukommen. Es wirkt alles doch zu sehr gewollt abgedreht.
                            Hoffe das ändert sich noch und bleibe dran^^

                            • Relativ hohe Schauwerte, inhaltlich massiv überbewertet und im Drehbuch mitunter geradezu frech, wie das Publikum an der Nase durch den Ring geführt wird. Viele haben da offensichtlich Lust drauf, ich bin nach der ersten Staffel raus. Da gibt es einfach viel zu viel ernsthaft Gutes, als dass ich mich durch Pseudophilosophie hangeln müsste. Schade vor allem um Hopkins, der hier echt verramscht wird.

                              • wirklich eine der besten Serien des letzten Jahren,
                                ich bin schon sehr gespannt auf die zweite Staffel.

                                • Man merkt, dass hier die Nolans am Werk waren. Eine klassische Geschichte, verpackt in einem äußerst originellen Szenario, welche über die meiste Zeit die Spannung aufrecht erhalten kann. Vor allem aber wird sich hier für die Charaktere Zeit genommen, um diese am Ende auch ebenbürtig und "menschlich" darstellen zu können. Natürlich dauert dies ein paar Folgen, aber wer diese Geduld nicht mit sich bringen kann, der sollte auf ein anderes Serienformat oder gar Film umsteigen.
                                  Optisch ist das Budget an jeder Stelle erkennbar, das Sounddesign ist klar und unaufdringlich. Top!

                                  • Die 1. Staffel von "Westworld" hat ein ziemlich gemächliches Erzähltempo und zieht erst etwa mit Folge 8 die Spannungsschraube stärker an. Insofern kann man sagen, dass es sich lohnt, der Serie etwas Zeit zu geben.
                                    Visuell ist das Ganze auf Top-Niveau; Soundtrack, Kamera...diese Dinge sind hier wirklich erstklassig. Auch die Leistung der Schauspieler hat mich überzeugt, auch wenn keine Figur dabei war, für die ich großartige Sympathien entwickelt habe.
                                    Eigenartig fand ich das doch sehr naive Verhalten von Felix und Co., die sich von den Hosts trotz jahrelanger Berufserfahrung häufig überrumpeln lassen.
                                    Einige Punkte sind mir auch nach wie vor rätselhaft, zb. wie die Gäste die Hosts von anderen Gästen unterscheiden können und nicht sich zb. gegenseitig vergewaltigen.
                                    Insgesamt aber dennoch auf einem wirklich guten Niveau und mit einigen interessanten philosophischen Ansätzen.

                                    • Bei der Pilotfolge war ich noch skeptisch, denn gegen ein Westernsetting habe ich schon mal eine grundlegende Skepsis. Ballernde Kuhhirten mag ich bloß in Spaghetti- oder Tarantino-Form. Und ob so eine "Ex Machina" oder "Terminator" Cyborgstory sich für eine Serie in dem Umfeld eignet, war auch fraglich. Ja, die Schweden haben so eine Serie mit "Real Humans - Echte Menschen" unerwartet gut hinbekommen, zumindest anfangs. Irgendwann ist wie bei den meisten Serien das Hauptthema aber zu gut durchgekaut und dann kommt schon mal gerne auch etwas Fadesse auf.

                                      Wenn man bei "Westworld" allerdings dranbleibt, so lohnt sich das. Denn das Ding wird wirklich besser mit der Laufzeit und entwickelt einige interessante Figurengestaltungen und Substories, die miteinander verflochten sind und Anlass für den einen oder anderen feschen Plot Twist liefern. Die bunte, archaische, brutale, aber simulierte Welt des Wilden Westens und die - im wahren Sinne des Wortes - darunter liegende, sterile aber eigentlich noch brutalere Laborwelt bilden eine Einheit, in der Identität und (Selbst)Bewusstsein zum Vorschein als auch zum Verschwinden kommen und generell dekonstruiert werden. Einiges ist nicht so, wie es erscheint. Was als Ausbruch aus den vorgesehenen Bahnen und als Entfaltung bewussten Handelns gewertet wird, ist dann vielleicht letztlich doch nur ein perfider vorprogrammierter Plan. Und was als Entscheidungsfreiheit angesehen wird, ist vielleicht letztlich doch nur deterministischer Ablauf. Der Computer glaubt, er handelt nun frei und dabei arbeitet er womöglich doch nur Code ab. Das allerdings, was sich die Roboter in Menschengestalt zu fragen beginnen, können die Menschen sich freilich ebenso fragen. Allerspätestens seit dem Libet-Experiment tut man auch genau das, man hinterfragt Willensfreiheit und bietet alternativ die deterministische Perspektive an.

                                      "Westworld" ist jedenfalls sehr unterhaltsam und verpulvert zum Glück nicht alles unterwegs, sondern behält sich bis zum Ende (der ersten Staffel) doch einiges auf. Trotz des von mir ungeliebten Westernsettings ist das eine wirklich gut gelungene, sehenswerte Serie.

                                      • Ich hatte den Film vor Jahren mal gesehen und er hatte mich nicht umgehauen, deswegen ging ich mit keinerlei Erwartung an die Serie heran.
                                        Oh man, ich war ab der ersten Folge bereits angefixt und hab die ganze Staffel mit Genuss verschlungen. Ich kann kaum erwarten das es weiter geht!

                                        • Anfangs war ich gefesselt, dann ein etwas längerer Hänger. Zum Ende der ersten Staffel wurde es dann wieder besser. Alles in Allem solide, aber nicht mehr.

                                            • ***Spoiler***

                                              Nach den tollen Kritiken habe ich mir von Westworld als SiFi Serie mehr erwartet.
                                              2016 mit der Idee auf zu warten das sich in einem Themenpark der Zukunft die Roboter gegen die Menschen erheben ist ganz schön wenig. Wo man doch schon seit 2001: Odyssee im Weltraum weiß das sich die KI gegen den Menschen wenden wird.
                                              Ich hatte gedacht das da noch mehr kommt.

                                              Die Protagonisten der Serie, so unteranderem die beiden die Maeve manipuliert, handeln so als ob sie jetzt gerade anfangen mit KI zu arbeiten und nicht wie in der Serie gesagt schon 30 Jahre Erfahrung damit haben.
                                              Ihnen müsste klar sein das wenn sie den Host so behandeln er sich gegen sie wenden wird. Der Handlungsstrang ist unrealistisch.

                                              Dann erhält Dolores ihr Bewusstsein und damit und dem Wissen das sie den Menschen geistig sowie so überlegen und zudem noch unsterblich ist fällt ihr nichts besseres ein als der Gewalt der Menschen mit Gegengewalt zu begegnen? Das ist geradezu lächerlich.

                                              Zum Schluss noch das ganze Gerede davon das die Menschen schlecht sind und sowie so immer enttäuschen. Das ist mir zu billig und zu einseitig.

                                              Positiv hervor zu heben ist dagegen, das auch bekannte Gesichter in der Serie viel Haut, für eine US Serie, zeigen.

                                                • !!! Mit Spoiler Gefahr !!!

                                                  "Westworld" ist eine der großen Überraschungen des letzten Jahres!
                                                  Grandioser Cast, beeindruckendes Setting, toller Score von Ramin Djawadi der auch für den Score von "Game of Thrones" verantwortlich ist. Mir gefiel der "Westworld" Score aber sogar noch um einiges besser und viele Stücke davon bleiben einem länger im Gedächtnis als der Score von "Game of Thrones".

                                                  Die ganze Optik ist einfach atemberaubend, allein schon das Intro ganz zu Anfang verursacht Gänsehaut-pur ♥

                                                  Auch muss sich der Zuschauer mit vielen interessanten Themen auseinandersetzen die zum Nachdenken anregen, denn wie so oft zeigt sich das "Der Mensch die grausamste und abscheulichste Kreatur ist" was in "Westworld" umso mehr verdeutlicht wird. Auch denkt man selbst darüber nach "Wie weit würde man selbst gehen wenn man in so eine Welt eintauchen könnte?" Das ist es worum es in der Serie geht: Jeder der in diesem Park geht, wird dort sein wahres Selbst finden bzw. sich von seiner wahren Seite zeigen die er zuvor immer versteckt hielt.

                                                  Von den Schauspielern stechen am meisten Evan Rachel Wood als Dolores, Thandie Newton als Maeve, Ed Harris als der Mann in Schwarz, Anthony Hopkins als Dr. Ford, Jeffrey Wright als Bernard und Jimmi Simpson als William heraus.

                                                  Es gibt auch viele überraschende Wendungen die ich so nicht erwartet hatte, besonders die Tatsache das William und der Mann in Schwarz die selbe Person sind hat mich sehr schockiert und auch traurig gemacht, da Dolores und William nicht ihr verdientes Happy-End bekamen.

                                                  Negativ empfand ich einige Logikfehler und Ungereimtheiten die viele Fragen aufwerfen wie z.b. die Zeitspanne, in den ersten Folgen sieht es so aus als würde immer und immer wieder der selbe Tag ablaufen mit den selben Figuren, und dann kommen Storyelemente dazu die viel länger dauern. Auch hätte mich interessiert wie groß der Park eigentlich nun ist, da mir dieser nahezu endlos erschien, oder auch die Tatsache das die Mitarbeiter von "Westworld" scheinbar nicht immer alles mitbekommen wenn einer der Hosts über längere Zeit weg bleibt wie Dolores. Trotz einiger logischer Fehler dennoch eine sehr gute Serie. Freue mich auf Staffel 2!

                                                  • Gute Serie, mit überraschenden Wendungen.
                                                    Manches mag zuerst etwas verwirrend vorkommen, wird am Schluss aber immer klarer.
                                                    Das Ende von Staffel 1 lässt auf eine weitere grandiose Staffel hoffen.