Wahre Geschichte von Oppenheimer jetzt streamen: Die Doku hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Nolan-Film

22.07.2023 - 13:00 UhrVor 7 Monaten aktualisiert
Oppenheimer: Was ist die wahre Geschichte?Universal
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Christopher Nolans Oppenheimer bildet die wahre Geschichte der Atombombe sehr genau ab. Einen noch besseren Überblick kriegt ihr in einer hervorragenden Doku, die ihr umsonst streamen könnt.

Ja, Oppenheimer basiert auf einer wahren Geschichte. Das dürfte euch nicht mehr überraschen, wenn ihr gerade aus dem Kino kommt. Seit dem 20. Juli läuft der History-Thriller in den deutschen Kinos. Christopher Nolans Werk beschäftigt sich eng mit der Biografie des "Vaters der Atombombe", J. Robert Oppenheimer, und regt zu einer weiteren Beschäftigung mit der Geschichte an. Wir zeigen euch die perfekte Film-Ergänzung.

Wahre Geschichte: Worum geht es in Oppenheimer?

J. Robert Oppenheimer (Cillian Murphy) ist ein theoretischer Physiker und genau wie seine Ehefrau, die Biologin Kitty (Emily Blunt), ein Wissenschaftler mit Leib und Seele. Im Zuge des Manhattan Project entwickelte er als Direktor des Los Alamos Laboratory die Atombombe, die den Zweiten Weltkrieg beenden oder verkürzen sollte. Männer wie General Leslie Groves (Matt Damon) und Lewis Strauss (Robert Downey Jr.) von der US-amerikanischen Atom-Energie-Kommission schauen ihm dabei über die Schulter.

Perfektionist Nolan recherchierte die historischen Fakten für seinen Film präzise. Zu großen Teilen basiert Oppenheimer auf dem Buch American Prometheus * von Kai Bird und Martin Sherwin. Der Autor, Geschichts-Experte und Journalist Fred Kaplan lobt die Genauigkeit des Films  beim Umgang mit historischen Fakten.

Diese Atombomben-Doku ist die perfekte Ergänzung zu Oppenheimer – und sie ist vor allem sehr kurz

Wie genau zeichnete Nolan tatsächlich die Abfolge der Ereignisse in Oppenheimer nach? Wie sehen historische Figuren wie Lewis Strauss und Leslie Groves wirklich aus? Das könnt ihr in der hervorragenden Dokumentation The Bomb von Rushmore DeNooyer aus dem Jahr 2015 beobachten.

The Bomb von ist eine verdichtete, chronologische und natürlich nicht fiktionalisierte Variante des Nolan-Films. Und vor allem ist sie sehr kurz im Vergleich zum (über)fordernden 180-Minuten-Schinken, der gerade im Kino läuft: Nur 97 Minuten müsst ihr in den Film investieren und erhaltet dafür einen umfassenden Überblick.

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Die Doku erzählt die Geschichte der Atombombe noch etwas weiter und setzt gerade im letzten Drittel andere Schwerpunkte. So bilden die kommunistischen Verbandelungen von Oppenheimer nur einen Nebenaspekt. Ihr erfahrt stattdessen mehr über die tatsächlichen Abwürfe der Atombomben in Hiroshima und Nagasaki sowie die Entwicklung der noch fataleren Wasserstoffbombe.

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