The Blacklist Staffel 7: So ist das außergewöhnliche Finale entstanden

27.06.2020 - 10:37 UhrVor 4 Tagen aktualisiert
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The Blacklist Staffel 7Abspielen
© Sony Pictures Television
The Blacklist Staffel 7
Staffel 7 von The Blacklist gibt es jetzt bei Netflix als Stream. Hier erfahrt ihr, wie die spektakuläre letzte Folge zustande kam, die teilweise animiert ist.

Der erfolgreiche Krimi The Blacklist blickt mittlerweile schon auf 7 Staffeln zurück, bei der Produktion des neusten Kapitels standen die Macher jedoch vor gewaltigen Problemen: Die Ausbreitung des Coronavirus zog einen Abbruch der Dreharbeiten nach sich, weshalb die 7. Staffel lediglich mit 19 Episoden statt der gewohnten 22 aufwartet.

Zudem erforderte das nur teilweise fertig gestellte Staffel-Finale mit dem Titel The Kazanjian Brothers noch ein erhebliches Maß an Improvisation. So entschlossen sich die Verantwortlichen laut Indie Wire  dazu, die letzte Folge per Animation zu vervollständigen - ein sehr kreativer Schritt und ein Novum in der Geschichte der Serie.

The Blacklist bei Netflix: So entstand das Staffel 7-Finale

Seit einigen Jahren existiert eine eigene Comic-Reihe zu The Blacklist, was die Entscheidung maßgeblich inspirierte. Co-Showrunner John Eisendrath beschreibt die Serie tatsächlich als eine Art Graphic Novel, was er mit der Story und dem Stil begründet:

Ein überlebensgroßer Antiheld, ein Verbrecheralbum mieser Typen, sehr düster und überhöht, ein bisschen wie ein alternatives Universum, [James] Spader und der Hut, die Knarre und die Silhouette.

Bei Netflix: Seht den Trailer zu The Blacklist Staffel 7!

The Blacklist - S07 Trailer (English) HD
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Ein praktisches Problem schwebte zunächst jedoch über der Umsetzung, denn die Showrunner verstanden angeblich nichts von dem Stilmittel der Animation. Zum Glück gehört dem Schwager von Eisendrath - Ron Frankel - die Bilder-Schmiede Proof (Spider-Man: Far From Home), sodass Abhilfe schnell beigeschafft war.

Wirklich gemütlich ging die Produktion von da an dennoch nicht über die Bühne: Die Animatoren hätten eigentlich Monate gebraucht, um wenige Minuten an Material zu produzieren, aber laut Zeitplan mussten 20 Minuten in fünf Wochen fertig sein.

Die Arbeit von 35 Künstlern zu koordinieren, die von zu Hause aus rund um die Uhr schufteten, war eine massive logistische Herausforderung. Darsteller wie James Spader und Megan Boone nahmen ihre Dialoge derweil ebenfalls daheim auf.

Am Ende erwies sich der Schritt bei allem Aufwand als "befreiend", denn über den Weg der Animation erschlossen sich ganz neue visuelle Möglichkeiten. Dies gilt vor allem für Action-Szenen, denen plötzlich keinerlei physikalische Grenzen mehr gesetzt waren.

The Blacklist Season 7 ist seit heute bei Netflix verfügbar. Wer kein Abo bei dem Dienst hat, kann die 7. Staffel in der englischen Originalversion als Video on Demand bei Anbietern wie Amazon *, Apple oder Google Play kaufen.

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