Shia LaBeouf spielt in Biopic von & über Shia LaBeouf mit, aber nicht sich selbst

Shia LaBeouf in Eagle Eye
© Universal
Shia LaBeouf in Eagle Eye

Vor einigen Tagen haben wir euch berichtet, dass Shia LaBeouf an seinen Transformers-Filmen stört, "dass sie sich irrelevant anfühlten". Eher nach seinem Geschmack seien Filme wie Easy Rider oder Wie ein wilder Stier. Schon bald dürften wir erfahren, wie ein solches Werk nach LaBeoufs Gusto heutzutage aussehen sollte, denn wie der Hollywood Reporter berichtetet, hat er unter dem Pseudonym Otis Lort sein eigenes Biopic mitgeschrieben, Honey Boy. Der Film soll sich um die Beziehung von LaBeouf zu seinem Vater Jeffrey drehen, der von Shia LaBeouf selbst verkörpert wird. Die Rolle eines jungen LaBeouf übernimmt wiederum Lucas Hedges (Manchester by the Sea).

Das Drehbuch zu Honey Boy (ein Spitzname, den sein Vater Shia LaBeouf gab) schaffte es auf die Black List der beliebtesten unverfilmten Drehbücher und wurde dort folgendermaßen zusammengefasst: "Ein Kinderdarsteller und sein Gesetze brechender, Alkohol missbrauchender Vater versuchen, ihre streiterfüllte Beziehung im Verlauf einer Dekade zu kitten." LaBeoufs Vater trat Esquire zufolge einst als Clown auf, war im Vietnamkrieg und jahrelang heroinabhängig.

Angesiedelt soll Honey Boy in der Zeit der Disney-Fernsehserie Eben ein Stevens (OT: Even Stevens) sein, in der Shia LaBeouf von 2000 bis 2003 seine erste große Rolle als Louis Anthony Stevens spielte. Regie führen wird Alma Har'el, die LaBeouf schon im Sigur Rós-Musikvideo Fjögur píanó inszenierte und mit Honey Boy ihr Spielfilmdebüt gibt. Einen Kinostarttermin gibt es bisher nicht.

Was erwartet ihr von einem Shia LaBeouf-Biopic?

moviepilot Team
Lord C Christoph Dederichs
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