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Komik will gelernt sein

Sandra Bullock ist selbst die Braut, die sich traut

28.07.2009 - 12:45 Uhr
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Selbst ist die Braut
© Walt Disney
Selbst ist die Braut
Während die eine Hollywood-Größe sich nicht traut, entschließt sich die andere schnell zur Schein-Hochzeit. Weglaufen ist nicht; erst recht nicht, wenn die Brautleute in Alaska festsitzen. Ob da was Gutes rauskommt?

Selbst ist die Braut mit Sandra Bullock hat zumindest an den USA-Kinokassen für Aufsehen gesorgt und der Hollywood-Schauspielerin mit deutschen Wurzeln einen ihrer größten Kassenerfolge gesichert. Ihre Filmpartner betonen immer wieder, dass die Dame eine wunderbare Komikerin ist. Die konnte sie aber nur werden, indem sie sich zu Dingen bereit erklärt, die andere Schauspielerinnen ablehnen. Zum Beispiel sich an die Brüste fassen, die besten Stücke von Anderen beleidigen und ihren Arsch schwabbeln lassen, was er gleich zweimal in Selbst ist die Braut durfte, wie die Schauspielerin genüsslich der Öffentlichkeit preisgab.

Die Zuschauer mögen sie genau deswegen und manche Kritiker auch. Für Felicitas Kleinert vom film-dienst ist der Film unterhaltsamer als 27 Dresses. Er verfügt über “etwas, was die Katherine Heigl – und Kate Hudson – Filme der letzten Zeit vermissen ließen: über eine Komödiantin in der Hauptrolle, die diesen Titel verdient. Glücklicherweise spielt die Regie diesen Trumpf geschickt aus. Es sind denn auch maßgeblich Sandra Bullock s Charme, ihr Gespür für Timing und ihr facettenreiches Spiel, das Klamauk und Slapstick ebenso sicher meistert wie zartere Gefühlsoffenbarungen, die dieser Komödie trotz ihrer überraschungsarmen Story einige Glanzlichter verleihen und besonders peinliche Klischees erträglich machen.”

Das Hollywood-Gericht hat Nicole Ribbecke von schnitt.de trotz aller Vorhersehbarkeit unterhalten. Auch sie lobt die Darsteller. “Sandra Bullock als die wohl meisterprobte Schauspielerin dieses Genres darf zu Beginn des Reigens als Ekel überzeugen – eine erfrischende Variante, während der ihr zur Seite gestellte Ryan Reynolds ebenfalls aus seinem Erfahrungsschatz als routinierter Komödienstar schöpfen kann. Die handverlesene Besetzung der übrigen Darsteller und die pittoresken Landschaftsaufnahmen eines Oliver Stapleton verhelfen den augenzwinkernden Umwegen, die hier letztendlich doch zur Liebe führen, zu einer ausgewogenen Zusammensetzung.”

Margret Köhler vom Bayrischen Rundfunk ist begeistert über die Chemie der Hauptdarsteller. “Der Kampf zwischen dem ungleichen Paar brilliert nur so vor Situationskomik und wird mit scharfem Florett bzw. punktgenauen Dialogen in bester screwball-comedy-Tradition ausgefochten, bis unweigerlich das Happy End naht. Ein Vergnügen, bei dem pure Romantik, große Emotionen und kritischer Verstand auf ihre Kosten kommen. Es darf gelacht werden, manchmal auch ein bisschen schadenfroh. Auch wenn nach zehn Minuten klar ist, wie die Sache ausgeht.”

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