Netflix-Hit Squid Game: Den größten Twist verrät die Serie schon in Folge 1

01.10.2021 - 12:15 UhrVor 4 Monaten aktualisiert
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Squid Game - S01 Trailer (Deutsch) HD
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Taugenichts Gi-Hun nimmt in Squid Game an einem tödlichen Spiel teil, um seine Spielschulden zu bezahlenAbspielen
© Netflix
Taugenichts Gi-Hun nimmt in Squid Game an einem tödlichen Spiel teil, um seine Spielschulden zu bezahlen
Der Netflix-Überraschungshit Squid Game schockiert nicht nur mit jeder Menge Blut, sondern auch mehreren Twists. Der größte Schock von Staffel 1 wird schon in Folge 1 angedeutet – ihr müsst nur genau hingucken.

Squid Game ist nicht nur die neueste Streaming-Show, in der Menschen zum Amusement anderer ums Überleben kämpfen. Der südkoreanische Überraschungshit hat sogar den bisherigen Bridgerton-Rekord gebrochen und ist mittlerweile die meistgesehene Show auf Netflix. Die Ankündigung von Staffel 2 scheint nur eine Frage der Zeit.

Wer in den eindrucksvoll inszenierten Todesspielen gewinnt, kann mit der Gewinnsumme sein Leben für immer verändern. Deswegen bleibt die Serie über Staffel 1 hinweg sehr nah an den Spielenden und ihrer Motivation für die Teilnahme. Da ist es nur folgerichtig, dass der größte Schock der ersten Staffel nicht mit einem blutigen Tod, sondern einem Charakter zu tun hat, der nicht der ist, als der er sich ausgibt. Wer genau hinschaut, kann aber gleich mehrere Anzeichen für die schockierende Wendung entdecken. (Es folgen Spoiler für die komplette erste Staffel von Squid Game!)

Was ist der große Twist im Netflix-Hit Squid Game?

In Staffel 1 der Serie sammelt sich um Protagonist Seong Gi-Hun (Jung-Jae Lee) eine Gruppe aus Mitstreitern, die sich – zumindest zu Beginn – gegenseitig unterstützen. Auch dabei: der älteste Teilnehmer des Spiels, Oh Il-nam. Er ist krebskrank und will nach eigener Aussage ein letztes Mal etwas erleben, anstatt einfach nur auf den Tod zu warten. Im Finale kommt dann jedoch die überraschende Enthüllung: Il-nam (Yeong-su Oh) ist kein Mitspieler, er ist der Organisator hinter dem tödlichen Wettbewerb. Beim genaueren Hinsehen ist der Twist allerdings gar nicht so überraschend, wie wir denken.

1. Hinweis auf den großen Twist in Squid Game: das "Rotes Licht, grünes-Licht"-Spiel

Im ersten Spiel in Folge 1 müssen sich die Teilnehmenden hinter einer riesigen Kinderpuppe innerhalb von 5 Minuten über ein Feld schleichen. Wenn die gruselige Puppe aufhört zu singen und sich umdreht, müssen alle stocksteif stehen bleiben. Wer sich noch bewegt, stirbt. Mord im Dunkeln, aber bei Tageslicht und mit echten Toten, quasi.

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Als die ersten Menschen erschossen werden, gerät das Teilnehmerfeld in Panik. Nur Il-nam geht mit zufriedenem Lächeln weiter und scheint immer ganz genau zu wissen, wann die Puppe aufhört zu singen. Selbst wenn der Alte keine Angst mehr vorm Tod hat, lächelnd zwischen Leichenbergen hindurchzustapfen ist ein ziemlich sicheres Anzeichen dafür, dass Il-nam ganz genau wusste, was ihn erwartet.

2. Hinweis auf den großen Twist in Squid Game: das Massaker im Schlafsaal

Alle Teilnehmenden des Squid Game teilen sich einen großen Schlafsaal

Schon in den offiziellen Spielen sterben die Teilnehmenden wie Fliegen. Richtig brutal wird es allerdings in Folge 4, als sich die Charaktere im Schlafsaal gegenseitig an die Kehle gehen. Die Situation gerät außer Kontrolle, niemand scheint mehr sicher. Il-nam hat sich auf die obersten Betten zurückgezogen und fordert schließlich laut ein Ende des Gemetzels. Urplötzlich tauchen die Wachmänner auf und beenden das Massaker. Ein Zufall? Wohl eher der einzige Weg, Il-nams Leben zu schützen.

3. Hinweis auf den großen Twist in Squid Game: Seine Nummer fehlt in den Akten

In einer der Neben-Plots hat ein junger Polizist die Insel, auf der die Spiele stattfinden, infiltriert. Er stößt in Folge 5 im Büro des Frontmanns auf Akten, die nahelegen, dass der Wettbewerb bereits seit Jahrzehnten läuft. Alle Teilnehmenden sind mit Namen und Nummern festgehalten.

Eine Sache fällt jedoch bei genauem Hinschauen auf: Beim aktuellen Spiel fehlt die 001, Il-nams Teilnehmer-Nummer. Spätestens hier wird klar, dass der Alte kein normaler Spieler ist.

4. Hinweis auf den großen Twist in Squid Game: die Entscheidung vor dem Murmel-Spiel

Vor dem nächsten Spiel in Folge 6 müssen die Teilnehmenden sich in Paaren zusammenfinden. Das Problem: Die Zahl der verbliebenen Personen ist ungerade, ein Mensch wird übrig bleiben. Auf den ersten Blick scheint es nur logisch, dass Il-nam allein bleibt. Schließlich ist er der einzige Alte und Kranke.

Doch Gi-Hun entscheidet sich überraschend für Il-nam als seinen Partner. Die verbliebene Spielerin wird weggebracht, ihr passiert jedoch nichts. Es war also offensichtlich nicht geplant, an dieser Stelle wirklich jemanden zu eliminieren. Im Nachhinein wirkt die Pärchenentscheidung eher wie die perfekte Möglichkeit, um Il-nam aus dem Wettbewerb zu entfernen, ohne ihn in körperliche Gefahr zu bringen.

5. Hinweis auf den großen Twist in Squid Game: sein angeblicher Tod

Squid Game bringt nicht nur seine Figuren, sondern auch uns an den Rand des Erträglichen

Il-nam ist also entgegen seiner Planung Teil des nächsten Spiels und muss gegen Gi-Hun im Murmelspielen antreten. Wer als erstes die 10 Murmeln seiner Kontrahent:in erspielt, hat gewonnen. Wer verliert, wird eliminiert. Da Il-nam spätestens im folgenden Spiel in echter Lebensgefahr wäre, muss er also beim Murmeln ausscheiden – und schenkt Gi-Hun schließlich in einer sehr emotionalen Szene seine letzte Murmel. Wie Il-nam stirbt, sehen wir jedoch nicht. Nach der ersten Staffel wissen wir nun auch warum. Der offizielle Tod des durchtriebensten Großvaters der Netflix-Geschichte folgt erst im Finale. Nach dem großen Twist.

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