Harry Potter-Ausstellung enthüllt Geheimnis zum Stein der Weisen

Harry Potter und der Stein der Weisen
© Warner Bros.
Harry Potter und der Stein der Weisen
23.10.2017 - 16:30 UhrVor 4 Jahren aktualisiert
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Die Harry-Potter-Ausstellung A History of Magic offenbart ein Easter Egg bezüglich des Steins der Weisen, das vielen J.K. Rowling-Fans bisher verborgen geblieben sein dürfte.

Die Ausstellung Harry Potter: A History of Magic wurde am vergangenen Freitag, den 20. Oktober 2017 in der British Library in London eröffnet. Anlässlich des 20. Jubiläums des ersten J.K. Rowling-Buches, Harry Potter und der Stein der Weisen, können sich Besucher dort bis zum 28.02.2018 privates Material wie Texte und Notizen ansehen, welche die Schöpferin des vernarbten Zauberlehrlings aus ihren persönlichen Archiven freigegeben hat. Außerdem wird die Zaubererwelt dort durch echte historische Artefakte und Schriftstücke ergänzt und anschaulich gemacht, die sich direkt auf Elemente beziehen, die J.K. Rowling in ihre Geschichte integriert hat.

Harry Potter und der Stein der Weisen

Hinweise zur Herstellung des Steins der Weisen
Bei einem der Exponate handelt es sich um das sogenannte Ripley Scroll. Als sechs Meter langes Pergament aus dem 16. Jahrhundert zeigt es Mashable  zufolge nichts Geringeres als eine Anleitung zur Herstellung des Steins der Weisen. Wer dem Papier Glauben schenkt, der braucht dafür drei essentielle harte Zutaten, die wiederum im Vorfeld hergestellt werden müssen: einen schwarzen, einen weißen und einen roten Stein.

Für uns bleibt dabei natürlich die Frage bestehen, warum mit den Anweisungen des realen Pergaments noch niemand den Stein der Weisen erfolgreich hergestellt hat. Aber vielleicht sind ja die drei farbigen Steine selbst schon schwer zu erschaffen. Möglicherweise muss der Hersteller auch ein Zauberer oder eine Hexe sein. Oder aber, wem auch immer es schon gelungen ist - er hat dieses Wissen wohlweislich für sich behalten. Fest steht nur: Mit der Erschaffung von drei Felsbrocken, um wiederum zum endgültigen Kiesel der Weisheit zu kommen, ist es der Herstellungsprozess ein steiniger Weg.

Ausschnitt des Ripley Scroll zum Stein der Weisen in Harry Potter: A History of Magic

Drei Personen als Lebenselixir für Harry Potter
Diese interessante Enthüllung zum Stein der Weisen, der Metalle in Gold verwandeln und ewiges Leben schenken kann, hört hier aber noch nicht auf. Vielmehr lässt sich an die drei Farben der Herstellungs-Steine eine interessante Theorie knüpfen: Sie könnten im übertragenen Sinne auch für drei wichtige Menschen in Harry Potters Leben stehen ... und sich sogar in deren Namen verstecken: Im Nachnamen von Sirius Black verbirgt sich das "Schwarz", Albus Dumbledores Vorname heißt aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt "Weiß" und Wildhüter Rubeus Hagrid hat ebenfalls einen lateinischen Vornamen, der wiederum "Rot" bedeutet.

Neben Ron und Hermine zählen Sirius, Dumbledore und Hagrid zu den wichtigsten Menschen in Harry Potters Jugendjahren - zwei davon sogar noch nach ihrem jeweiligen Tod. Nach dem Verlust von Harrys Eltern werden die drei so unterschiedlichen Charaktere jeder auf seine eigene Weise zu einer Art Vaterfigur für den Waisenjungen. Als Figuren, die Harry ihre Liebe schenken, werden sie damit zu seinem ganz persönlichen sinnbildlichen Lebenselixier, denn sie helfen ihm, auch in schweren Stunden seiner Existenz weiterzumachen und am Leben zu bleiben.

Albus Dumbledore, Sirus Black und Rubeus Hagrid in den Harry-Potter-Filmen

Der Stein der Weisen in Phantastische Tierwesen 2
Seit kurzem wissen wir, dass Brontis Jodorowsky als Nicolas Flamel eine entscheidende Rolle in Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind 2 spielen wird. Zuletzt tauchte außerdem ein Bild mit einem Schloss und seinen Initialen auf, das den Verdacht nahelegt, dass der Alchemist Geheimnisse hat. Geheimnisse, wie die Herstellungsweise des Steins der Weisen. Das in Harry Potter: A History of Magic ausgestellte Ripley-Pergament wurde in den Büchern zwar nie erwähnt, Autorin J.K. Rowling ist allerdings dafür bekannt, dass sie ihre Geschichte der Zauberei an bereits existenten Sagen oder sogar realen Personen orientierte. Den Alchemisten Nicholas Flamell beispielsweise gab es wirklich und sein Grabstein hat es ebenfalls in die Ausstellung geschafft:

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Wenn wir den Gedanken weiterspinnen, dass J.K. Rowling schon lange von der Existenz und dem Inhalt des Ripley-Pergaments weiß, könnten wir also spekulieren, dass nicht nur Nicolas Flamel und der Stein der Weisen in Phantastische Tierwesen 2 eine Rolle spielen wird, sondern es vielleicht sogar um die Herstellung des letzteren durch den ersteren gehen könnte. Der neue Bösewicht Gellert Grindelwald würde zu einem Elixir der Unsterblichkeit, genau wie Voldemort, sicherlich auch nicht nein sagen. Werden die Helden um Newt Scamander also möglicherweise dabei sein oder sogar mithelfen, wenn ein roter, ein weißer und ein schwarzer Stein in den Händen von Nicolas Flamel Zaubereigeschichte schreiben?

Würde es euch gefallen, den Stein der Weisen in Phantastische Tierwesen 2 wiederzusehen? War euch das dreifarbige Easter Egg schon bewusst?

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