Gravity: Das sind die 7 größten "Fehler" des Films mit Sandra Bullock

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Nachdem Gravity mit seinen atemberaubenden Bildern eine Vielzahl an Kinogängern begeistern konnte und auch in der Oscar-Saison einige Preise abräumen konnte, darunter 7 Academy Awards, hat der Film Aufsehen erregt, als sich ein Astrophysiker zu Wort meldete und Fehler ankreidete. Auf diese Fehler könnt ihr heute Abend ab 22:55 Uhr auf Sat.1 besonders Acht geben.

Neil deGrasse Tyson ist der Name des Wissenschaftlers, der unter anderem bekannt für seine Teilnahme an der Diskussion für die Aberkennung des Planetenstatus des Plutos ist. Der ehemalige Professor der Princeton Universität hat kurz nach Start von Alfonso Cuaróns Weltraum-Thriller im Jahr 2013 über Twitter (via Wired) seine Kritik der Darstellung der wissenschaftlichen Phänomene geteilt.

Das sind die größten "Fehler" in Gravity

Zu dieser Kritik zählt zum Beispiel ein Fehler in der laut Neil deGrasse Tyson sonst so realistischen Inszenierung der Schwerelosigkeit. Alle sieben von Neil deGrasse Tyson entdeckten wissenschaftlichen Fehler in Gravity haben wir euch in der nachfolgenden Liste zusammengetragen:

  • Eigentlich müssten die Haare von Sandra Bullock durch die Gegend flattern, doch die Frisur sitzt wie angegossen.
  • Die Raumstationen Hubble, die internationale Raumstation ISS und die chinesische Raumstation liegen alle auf einer Höhe, obwohl diese in Wirklichkeit teils einen Höhenunterschied von mehr als 100 Meilen vorweisen.
  • Die meisten Satelliten umkreisen die Erde von West nach Ost. Die Trümmerteile im Film fliegen allerdings von Ost nach West.
  • George Clooney muss als Astronaut Sandra Bullocks Figur erklären, was bei einem Sauerstoffmangel geschieht. Als Ärztin, die in den Weltraum geschickt wird, sollte sollte ihr dies eigentlich klar sein.
  • Als Ärztin gehört es nicht in den Zuständigkeitsbereich von Sandra Bullocks Figur, am Weltraum-Teleskop Hubble herumzuschrauben.
  • In Gravity wird die Satellitenkommunikation auf einer Höhe von 230 Meilen gestört. In der Realität fliegen diese jedoch hundertmal höher.
  • In der Szene, in der Sandra Bullock und George Clooney auseinanderdriften, hätte ein leichter Ruck genügt, um wieder zueinander zu gelangen.

Die Detailtreue in Gravity mit Sandra Bullock

Neben diesen Fehlern erhielt Gravity allerdings auch zahlreiche Lobbekundungen. So lobte der NASA-Astronaut Michael Massimo die Sorgfalt, mit der die technischen Gerätschaften und Werkzeuge in Gravity dargestellt wurden (via SZ).

Und auch German Zoeschinger, Flugdirektor der Internationalen Raumstation bei der DLR in Oberpfaffenhofen, entdeckte erfreut in einer Szene einen Computer, auf dem eine Software lief, mit denen Astronauten tatsächlich im Alltag arbeiten. Neben all den Fehlern gibt es also auch realitätsnahe Details.

Stören euch derartige Fehler in Filmen wie Gravity?

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