Für die moviepiloten hat Meg mit Jason Statham nicht genug Biss

Meg mit Jason Staham
© Warner Bros.
Meg mit Jason Staham
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You want it darker, we kill the flame.

Nach Fast & Furious 8 kehrt Jason Statham in diesem Sommer auf die große Leinwand zurück. Dieses Mal allerdings begibt er sich auf hohe See, wo ihn ein ganz besonderer Gegner erwartet: Der Antagonist in Meg ist niemand Geringeres als ein prähistorischer Riesenhai, der eigentlich seit der Kreidezeit tot sein müsste, sich nun aber anschickt, den Menschen das Leben zur Hölle zu machen. Wenn er sich mit Statham als Tiefseetaucher da mal nicht den falschen ausgesucht hat ...

Den titelgebenden Megalodon aus Jon Turteltaubs neuester Regiearbeit gab es erschreckenderweise wirklich und viele glauben sogar, das Haimonster treibt noch immer sein Unwesen in den Tiefen des Ozeans. Vom Film hingegen zeigten sich zumindest die meisten Kritiker eher unbeeindruckt. Vielleicht kann Meg aber ja die moviepiloten in Angst und Schrecken versetzen. Bevor wir eure Kommentare zum launigen Blockbuster auswerten, bekommt ihr hier zunächst einige Zahlen:

Das sind die harten Fakten zu Meg

  • 122 Communitybewertungen mit einem Durchschnitt von 5,7
  • 25 Kritikerbewertungen mit einem Durchschnitt von 4,7
  • 16Kritiken und 37 Kommentare
  • 4 x Lieblingsfilm, 1 x Hassfilm
  • 296 haben sich den Film vorgemerkt, 12 sind nicht an Meg interessiert

Diese Punkte an Meg haben euch gefallen

Sonnyblack745 (8) kam als Jason Statham-Fan voll auf seine Kosten:

Die Kulisse Thailands hat mir sehr gefallen, sowie der Auftritt von Jason Statham, als man ihn mit einem Sonnenhut und einem süffisanten Schauspiel genüsslich betrachten darf, bevor die Mega sause beginnt. Jason Statham hatte sichtlich viel Spaß und ich mag ihn nach wie vor in dem was er tut. Er ist einer der letzten echten Actionstars aus dieser Generation, die für Hollywood einen ordentlichen Job abliefern. Er macht Actionfilme und das wollen die Fans. Natürlich darf man die groß angelegten Actionszenen nicht außer Acht lassen.

Für Moviefan85 (7,5) stimmt die Mischung aus Spaß und beklemmenden Momenten:

Die Kulissen und die visuellen Effekte sorgen für eine optisch zufriedene Atmosphäre, ohne 3D immer noch genügend und tolle Bildqualität. Die Spannung lässt hier keinesfalls nach, natürlich sind hier viele Dialoge vertreten, aber auch Action gibt es reichlich, und das ist dann ziemlich beklemmend und aufregend inszeniert. Man beachte die Laufzeit von fast zwei Stunden, sie vergeht kaum merklich wie im Flug. Neben der vielen Action kommt auch der Humor nicht zu kurz, so dass sich der Film selbst nicht zu ernst nimmt.

Khorosho (7,5) fühlte sich im besten Sinne in die 1990er Jahre zurückversetzt:

An Jason Statham hatte ich schon lange nicht mehr so viel Freude gehabt wie in diesem herrlich hohlbirnigen Hai-Actioner, der glatt der guten alten Zeit der 90er-Jahre-Blockbuster entsprungen sein könnte, als man Filme wie Deep Blue Sea und Independence Day noch aufrichtig und ganz unironisch gut finden durfte. ;-D The Meg ist kurzweilig, spannend, hübsch anzusehen und da er sich über weite Strecken wenig ernst nimmt auch ganz witzig (vor allem dank der kernigen One-Liner von Statham).

In diesen Belangen konnte euch Meg nicht überzeugen

RogerCGN (0) hat einen in jeder Hinsicht austauschbaren Film gesehen und ist daher bei der Punktevergabe gnadenlos:

Meine Befürchtung hat sich voll bestätigt. Ich bin sowas von entäuscht von dem Film. Als ich schon die FSK gesehen habe war mir das schon klar. Die Haieffekte sind grottenschlecht. Unterwasseraufnahmen sind verschwommen , unscharf und künstlich . Jason Statham hebt sich durch nichts hervor und hätte auch von jedem anderen gespielt werden können. Alles hat man schon zu hauf gesehen. Keine neuen Ideen nichts.

horro (5) fragt sich, für wen genau Meg eigentlich gedreht wurde:

In der ersten Hälfte des Films hab ich mich darüber gefreut, wieder mal etwas klassische Deep-Sea-Action mit dem leichten Hauch von Wissenschaft und ein paar kernigen Tiefseemonstern bestaunen zu können. Danach kippt hier vieles ins Groteske und viel chinesischer Heldenpathos sowie ein kunterbunter Strauss von "Der weisse Hai" trifft "Deep Blue Sea" halten Einzug. Sowas passiert, wenn plötzlich der neue globale Geschmack getroffen werden soll, der eben eigentlich nicht existiert und zwangsläufig jedes noch so kleine bisschen Anspruch sterben lässt.

DarylDixon (2) lässt kein gutes Haar am Sommer-Blockbuster

Die Darsteller sind ausnahmslos furchtbar und die Charaktere sind alle aus der Klischee Kiste. [...] Lauter billige Gags und peinliche one-liner stehen im Vordergrund. Sowas wie Spannung sucht man vergeblich. Es ist so offensichtlich, dass Jon Turteltaub hier die Hände gebunden wurden. 'The Meg' ist zahm wie eine Butterblume und mindestens genauso ausdruckslos und langweilig. Und als wäre das nicht schon genug, sieht das Ganze auch noch mehr als bescheiden aus. Das CGi ist fürchterlich, die Größe von Meg ändert sich praktisch mit jedem Shot, die Unterwasserwelt ist hässlich und das 3D ein zusätzliches Ärgernis.

Euer moviepilot-Fazit zu Meg

Meg spaltet die moviepiloten. Während die einen sich daran erfreuen, dass Jason Statham allein mit seiner Präsenz den Film trägt, kritisieren ihn die anderen für sein ausdrucksloses Schauspiel, mit dem er sich nicht gerade neu erfindet. Gelobt wird häufig, dass Meg sich nicht allzu ernst nimmt und rundherum hervorragende Unterhaltung bietet. Schlechte Spezialeffekte stoßen dem einen oder anderen jedoch genauso übel auf wie das denkbar übersichtliche Drehbuch mit seinen diversen One-Linern. Viele von euch wünschen sich den Film außerdem brutaler und blutiger - also genau so, wie er ursprünglich geplant war.

Habt ihr Meg schon gesehen?

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