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Tief Luft holen

Finanzspritze für David Finchers Jules Verne-Film

03.04.2013 - 11:11 Uhr
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David Fincher am Set von Verblendung
© Sony Pictures
David Fincher am Set von Verblendung
Disneys Mammutprojekt 20.000 Meilen unter dem Meer, welches von David Fincher realisiert werden soll, erhält finanzielle Unterstützung von unverhoffter Seite: Der australischen Regierung.

Mit dem Remake beziehungsweise der Neuadaption der klassischen Jules Verne-Erzählung 20.000 Meilen unter dem Meer ließ die Disney Company sich bisher ihre Zeit. Viel Bewegung schien nicht wirklich in das Projekt zu kommen. Bereits im Jahr 2010 wurde David Fincher, der zuletzt das Remake Verblendung drehte, als Regisseur für Disneys episches Projekt n/a bekannt gegeben. Aber Wasser ist ja bekanntlich geduldig.

Mehr: David Fincher sucht nach verschwundener Ehefrau

Nun kam nach Jahren ohne ein Lebenszeichen bezüglich der Science Fiction-Perle endlich Bewegung in die Sache. Die australische Regierung bot über 20 Millionen Dollar, damit David Fincher (Fight Club, The Social Network) endlich beginnt, die Kameras ins Rollen zu bringen – und zwar in Australien, versteht sich. Wie The Hollywood Reporter berichtet, könnte diese historische Summe nun tatsächlich den Startschuss zur ambitionierten Produktion von 20.000 Meilen unter dem Meer bedeuten. Laut Premierministerin Julia Gillard soll diese Investition bis zu 2000 Arbeitsstellen schaffen sowie annähernd 1000 australische Unternehmen unterstützen. So wurde bereits Geld in die Produktion von Wolverine: Weg des Kriegers gesteckt, der vergangenes Jahr in Sydney gedreht wurde. Dem groß angelegten Projekt, das mit David Fincher als Regisseur und Drehbuchautor Scott Z. Burns (Contagion) in guten Händen scheint, können wir es nur wünschen. Mit diesem Stoff und einem Kapitän vom Kaliber David Finchers hätte 20.000 Meilen unter dem Meer jedenfalls das Zeug dazu, das Next Big Thing im Science Fiction- und Fantasy-Bereich zu werden.

Lediglich die Drehorte Neusüdwales und Queensland stehen für 20.000 Meilen unter dem Meer zu diesem Zeitpunkt fest. Wann David Fincher die erste Klappe klappen lässt, hängt nach wie vor vom Casting ab, über welches es noch keine Informationen gibt. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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