Dwayne Johnsons wilde Jugend auf Sky: Serie offenbart 6 Dinge, die ihr noch nicht über ihn wusstet

28.10.2021 - 17:30 Uhr
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Young Rock - S01 Teaser Trailer (English)
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© Universal
Dwayne Johnson in Black Adam
Young Rock erzählt auf Sky Dwayne Johnsons Jugend auf aberwitzige Weise. Dabei enthüllt die Serie Fakten über den Action-Star, die auch einige Fans überraschen dürften.

Young Rock auf Sky ist ein absolutes Fest für alle Dwayne Johnson-Fans: Als Mixtur aus aberwitzig überzogener Comedy und Biographie erzählt sie von The Rocks Jugend, lange bevor er als DC-Muskelgott Superman Angst machte. Dabei werden auch einige Dinge über sein Leben enthüllt, die selbst Action-Fans neu sein dürften. Wir haben 5 besten davon zusammengetragen.

1. Dwayne Johnson war ein echter Langfinger und wurde mehrmals verhaftet

Einer der besten Aspekte an Young Rock ist der mit Finesse gewählte Tonfall, der teils brüllend komische 80er-Jahre-Anekdoten auf harte Themen wie Armut und Depression folgen lässt. Eingerahmt wird das ganze von Interviews mit Johnson, der fürs Jahr 2032 als Präsident der USA kandidiert. Und plötzlich unvermittelt zugibt, in seiner Jugend jede Menge geklaut zu haben.

In einer der vier Zeitebenen, in denen Young Rock spielt, ist Johnsons Familie finanziell nämlich am absoluten Tiefpunkt. Um seine High School-Flamme Karen aber beeindrucken zu können, stiehlt der junge Rock (mit 15 Jahren: Bradley Constant) teure Klamotten. Tatsächlich gab der Action-Star zu, in dieser Phase "teure Kleidung und Schmuck" geklaut zu haben, um sie gewinnbringend zu verkaufen (via The Sun ). Diese und andere Gründe (etwa Schlägereien) führten dazu, dass er "8 oder 9 Mal" als Teenager verhaftet wurde.

2. Der Action-Star nannte sich Tomas, um interessanter zu wirken

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Teure Klamotten waren allerdings nicht seine einzige Strategie, um bei seinen Mitschüler:innen gut anzukommen. In einer grandiosen Szene der Serie nennt Dwayne (Constant) sich Tomas, um interessanter und geheimnisvoller zu wirken. Die Idee kommt ihm, nachdem die Familie ihre Heimat Hawaii aus Geldgründen verlassen muss und nach Pennsylvania zieht: In der Serie wie in der Realität eine extrem schmerzhafte Erfahrung, die er mit einer neuen Identität abschließen wollte. Johnson erinnert sich (via The Sun ):

Mädchen riefen zuhause an und fragten nach Tomas und meine Mutter sagte nur: 'Sorry, hier gibt's keinen Tomas.' Ich hatte eindeutig eine Identitätskrise.

3. Dwayne Johnson wurde in der Schule für einen verdeckten Ermittler gehalten

Dabei scheint der Name beinahe schon sehr feingliedrig für den schon im Jugendalter großgewachsenen und muskulösen Johnson zu sein. Zu allem Überfluss legte er sich in dieser Phase auch noch modegerecht einen Schnauzbart zu. Das Resultat war, dass ihn viele seiner Mitschüler:innen für einen Undercover-Polizisten hielten, der sie ausspionieren sollte.

Das weitet sich in der Serie sogar auf den leichtgläubigen Direktor der High School aus, der seinem "Officer Johnson" einen guten Dienst wünscht. Das Dilemma hat einen wahren Hintergrund, wie The Rock auf Twitter offenbarte.

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Wahre Geschichte. Ich war 1,93m groß, wog 112 Kilo und hatte einen Porno-Schnauzer. Die Schüler:innen dachten, ich sei ein verdeckter Ermittler. Und die holden Damen machten einen großen Bogen um mich.

4. Vor der Action-Karriere war The Rock kurz davor, Profi-Footballer zu werden

Während The Rocks Identitätskrise zwischen dem paradiesischen Hawaii und dem Neubeginn in Pennsylvania und Nashville noch einen tragikomischen Touch hat, sind andere Szenen der Serie einfach niederschmetternd: Bevor er seine Wrestler-Karriere begann, wollte Johnson nämlich unbedingt Profi-Footballspieler werden – und scheiterte.

Tatsächlich war er als Mitglied der Miami Hurricanes Teil eines erstklassigen Universitäts-Teams und hätte es in die Profiliga NFL schaffen können. Doch insbesondere eine Verletzung macht ihm dabei einen Strich durch die Rechnung, und ein etwa 19-jähriger Johnson (Uli Latukefu) stürzt in eine tiefe Depression. Zwischen Pizza und Glotze versumpft er auf der Couch seiner Eltern – ein Moment, den Young Rock mit viel Fingerspitzengefühl erzählt.

5. Dwayne Johnson als US-Präsident ist nicht so absurd, wie ihr glaubt

Dwayne Johnson als Präsidentschaftskandidat in Young Rock

Während Young Rock damit urkomische wie tieftragische Szenen zu einem unterhaltsamen Popcorn-Amalgam spinnen kann, bleibt der brillanteste Zug der Serie aber ihre Meta-Story: Dwayne Johnson als Produzent erzählt von Dwayne Johnson als Präsident erzählt von Dwayne Johnson als Persönlichkeit aus Trauer, Wut, Freude und reinem Willen.

Gerade wenn Johnson den Zuschauer:innen als Johnson, der Präsidentschaftskandidat gegenübersitzt, kann man kaum sicher sein: Gehe ich hier The Rock-Propaganda auf den Leim? Oder ist das hier nur ein lässig selbstironischer Spaß? Wenn Johnson in einer der ersten Folgen seine Wrestling-Persona als "Ich, aber bis zum Anschlag aufgedreht" beschreibt, könnte er damit auch das Grundkonzept von Young Rock beschreiben.

Es ist, als hätte Spike Jonze Being Dwayne Johnson gedreht und wir würden allenthalben in The Rocks steinernes Antlitz blicken. Ich werde das Gefühl nicht los, dass mir hier etwas verkauft wird. Und frage mich, warum ich davon überhaupt überrascht bin.

Bradley Constant spielt Johnson mit 15 Jahren

Schließlich ist sogar Johnsons überzeichnete Politiker-Persona in der Serie gar nicht so weit hergeholt. Eine kürzliche Umfrage ergab, dass 46% der US-Amerikaner:innen Johnson als Präsidentschaftskandidaten in Betracht ziehen würden (via The Guardian ). "Ich habe das Ziel, unser Land zu einen und wenn die Menschen das wollen, werde ich auch genau das tun", so sein Kommentar.

Falls Young Rock für Johnsons politische Eignung ein Indikator ist, lässt sich vielleicht sagen: Johnson würde als Präsident nicht immer die richtigen Entscheidungen treffen. Das wäre manchmal nicht witzig, sondern hätte harte Konsequenzen. Aber eines ist klar: Seinen Bürger:innen wäre es nie langweilig.

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