Dieser Film war einer der schönsten Kinomomente meines Lebens: Heute läuft er im TV

10.09.2026 - 07:00 Uhr
Der Hobbit - Eine unerwartete ReiseWarner Bros.
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Neun Jahre lang habe ich auf diesen Film im Kino gewartet, dann hat er mir einen riesigen Traum erfüllt. Heute könnt ihr das Fantasy-Abenteuer im TV erleben.

Ich dürfte so um die neun Jahre alt gewesen sein, als ich das erste Mal gemeinsam mit meinem Vater und meinem Bruder Der Herr der Ringe: Die Gefährten auf unserem heimischen Fernseher auf DVD gesehen habe. Ich war völlig überwältigt von der Fantasywelt, die mir der Film eröffnet hat und meine Liebe zu Mittelerde und Tolkiens Geschichten war sofort geboren.

Nachdem ich auch die restlichen beiden Filme der Trilogie erstmals auf der Couch zu sehen bekam, weil ich beim Kinostart immer noch zu jung (und seien wir ehrlich, auch zu ängstlich) für den Kinobesuch war, entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren ein großer Traum. Eines Tages wollte ich diese fantastische Welt auch auf der großen Leinwand erleben. Der Film, der heute Abend im TV läuft, hat mir diesen Traum neun Jahre später erfüllt: Der Hobbit: Eine unerwartete Reise.

Der erste Teil der Hobbit-Trilogie von Peter Jackson läuft heute Abend, am 10. September um 20:15 Uhr bei Vox. Die Wiederholung folgt am Sonntag ab 13:30 Uhr bei dem Sender. Alternativ könnt ihr den Fantasy-Streifen auch bei HBO Max im Abo oder weiteren Anbietern streamen.

Der Hobbit im TV: Fantasy-Abenteuer schickt Bilbo auf eine unerwartete Reise

60 Jahre vor den Ereignissen aus Die Gefährten fristet Bilbo Beutlin (Martin Freeman) ein ganz normales Hobbit-Leben im Auenland. Doch eines Tages wird er von dem Zauberer Gandalf (Ian McKellen) auf eine unerwartete Reise geschickt. Er soll den Zwergen dabei unter die Arme greifen, ihren Schatz aus den Fängen des Drachen Smaug im Berg Erebor zurückzuholen.

Auf seiner Reise begegnet er nicht nur dem unerschrockenen Zwergenführer Thorin Eichenschild (Richard Armitage), sondern auch jede Menge Goblins, Orks sowie einem besonderen Wesen namens Gollum (Andy Serkis). Gollum besitzt einen unscheinbaren goldenen Ring, dessen Anziehungskraft sich jedoch niemand so recht entziehen kann ...

Der Hobbit hat mir Mittelerde auf die große Leinwand gebracht

Die Herr der Ringe-Trilogie ist perfekt. An diesem Vermächtnis hätte vielleicht auch niemand mehr rütteln sollen. Doch als eine Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Herr der Ringe-Vorgeschichte Der Hobbit angekündigt wurde, war ich komplett aus dem Häuschen. Jede Info, jedes Detail, jedes Bild und jeden Trailer habe ich damals aufgesaugt und der Kinobesuch war schon Wochen vorher rot im Kalender markiert.

Denn noch ein weiteres Mal in diese fantastische Welt einzutauchen, das wollte ich unbedingt – und diesmal vor allem auf der großen Leinwand. Als es dann soweit war, konnte ich meinen Augen und Ohren kaum trauen. Trotz des deutlich zu Wünschen übrig lassenden Ambientes meines lokalen Kleinstadtkinos und der deutschen Synchronfassung hatte mich der Film ab dem Moment, als der bekannte Soundtrack von Howard Shore ertönte und ich die vertrauten grünen Hügel des Auenlandes erblickt habe.

Ich erinnere mich an ein breites Grinsen und feuchte Augen, die auch nicht durch den Fakt getrübt wurden, dass dieser Herr der Ringe-Film durch seinen heftigen CGI-Einschlag und der neuen Bildrate von 48 Bildern pro Sekunde irgendwie nicht so ganz nach Herr der Ringe aussah, und auch erzählerisch nicht an die Höhen der Original-Trilogie rankommen wollte. Doch Ian McKellen als Gandalf wiederzusehen und seine Freundschaft zu Bilbo tiefer im Bewegtbild zu erforschen, hat mein Herz mit einer persönlichen Glückseligkeit erfüllt, wie es Filme vorher selten im Kino geschafft haben.

So wird mir dieser Kinobesuch für immer als der erste Herr der Ringe-Film im Gedächtnis bleiben, den ich je auf der großen Leinwand sehen durfte. Noch heute kehre ich gerne zu diesem Gefühl zurück, wenn ich den Film zu Hause auf DVD oder im TV schaue. Wenn ihr heute Abend einschaltet, könnt ihr euch mein freudenstrahlendes Gesicht vorstellen, das im Mittelerde-Herzen immer noch neun Jahre alt ist. Vielleicht habt ihr an euren Hobbit-Kinobesuch ja sogar eine ähnliche Erinnerung.

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