Deadpool geschnitten im Free-TV: Aber die brutale Fassung läuft später

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Das sieht kein Filmfan gern: Wenn ProSieben am heutigen Abend zur Primetime um 20:15 Uhr Deadpool zeigt, wird der Streifen nur in einer geschnittenen Fassung zu sehen sein. Hintergrund sind Regeln der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), denen zufolge Filme ab 16 im deutschen Fernsehen erst ab 22 Uhr ungeschnitten gezeigt werden dürfen.

Allerdings bekommt ihr auch die Chance auf ein ungeschnittenes Deadpool-Vergnügen (von den Werbeunterbrechungen einmal abgesehen). Wir sagen euch, wie stark die gekürzte Fassung der Schere zum Opfer fiel und wann ihr Ryan Reynolds in der Titelrolle auch ohne Kürzungen zu sehen bekommt.

So seht ihr Deadpool auch ungeschnitten im Free-TV

Die ungeschnittene FSK 16-Variante von Tim Millers Deadpool hat eine Laufzeit von 108 Minuten. Es ist davon auszugehen, dass der Film um einige Minuten gekürzt sein wird. Zunächst findet ihr eine Übersicht über die Sendetermine der Cut- und Uncut-Variante:

  • 20:15 Uhr auf ProSieben: Geschnittene Fassung von Deadpool
  • 00:25 Uhr auf ProSieben: Ungeschnittene Fassung von Deadpool

Lohnt sich Deadpool auch in seiner gekürzten Variante?

Ob ihr Deadpool auch gekürzt genießen könnt, liegt letztlich an euch selbst. Diese Frage ist eine für jeden Filmfan fundamentale, da sie auch grundsätzliche Fragen wie etwa nach der Legitimierung von Zensur und der Kunstfreiheit stellt. Sofern ihr euch für die Cut-Variante entscheidet, müsst ihr euch auf massive Einschnitte einstellen.

Schnittberichte fasste zum Zeitpunkt einer früheren Free-TV-Ausstrahlung von Deadpool alle Kürzungen zusammen. Es ist davon auszugehen, dass ProSieben für seinen Sendetermin um 20:15 Uhr auf diese entschärfte FSK 12-Fassung zurückgreift.

Statt der originalen 108 Minuten zeigte der Sender damals eine um 7:42 Minuten gekürzte Version zur Primetime. Insgesamt gab es 65 Schnitte, wovon besonders Gewaltspitzen sowie derbe Dialoge und Deadpools Verwandlung betroffen waren.

Die Deadpool-Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick äußerten sich an früherer Stelle bereits zu einer PG-13-Freigabe in den USA während eines Q&As mit Jeff Goldsmith (via CinemaBlend).

Eine solche, zunächst vom Studio geforderte Version des in den Vereinigten Staaten letztlich mit einem R-Rating freigegebenen Films wäre gar nicht so schwer zu realisieren, wenn einige Schimpfwörter gestrichen, der Sex rausgenommen und die Gewalt anders gefilmt würde, so die Schreiber. Sie kamen zu dem Schluss: "Es wäre also nicht so niederschmetternd, wie ihr denkt. Aber er hätte ein wenig seine Bissigkeit verloren."

Könnt ihr Deadpool auch geschnitten genießen?

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