Das Ende von My Oxford Year bei Netflix erklärt: Das passiert mit Anna und Jamie

08.08.2025 - 18:03 UhrVor 20 Tagen aktualisiert
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In My Oxford Year verlieben sich Purple Hearts-Star Sofia Carson und Queen Charlotte-Alumnus Corey Mylchreest ineinander. Doch was bedeutet das Ende des Liebesdramas auf Netflix?

My Oxford Year ist das neueste Liebesdrama im Streaming-Programm bei Netflix. Die berührende Liebesgeschichte zwischen der Literaturstudentin Anna (Sofia Carson) und ihrem Professor Jamie (Corey Mylchreest) an der Universität in Oxford hat bereits zahlreiche Menschen in ihren Bann gezogen und steht nun sogar auf Platz 1 der Film-Charts des Streamers.

Besonders das Ende des Films sorgte jedoch für einige Überraschungen, das für viele nicht ganz mit der Vermarktung des Films als romantische Komödie zusammenpasst – und gleichzeitig von der Romanvorlage von Julia Whelan * abweicht. Wir leiten euch noch einmal durch das Ende von My Oxford Year. Ab sofort folgen daher massive Spoiler!

My Oxford Year bei Netflix: Anna tritt die Reise ohne Jamie an

Annas und Jamies Liebesgeschichte beginnt mit einem Vertrag auf Zeit und einem Fokus auf Spaß an den schönen und flüchtigen Momenten. Anna vermutet dahinter allein ihre baldige Rückreise in die USA, doch Jamies Intentionen hinter der Unverbindlichkeit liegen in seiner seltenen und unheilbaren Krebserkrankung, die er zunächst vor Anna geheim hält.

Als Jamie urplötzlich von der Bildfläche verschwindet, kommt Anna hinter sein Geheimnis und erfährt ebenfalls, dass Jamie jegliche Form der weiteren Behandlung ablehnt. Dafür gibt es einen Grund: Sein Bruder Eddie hatte die gleiche Form der Krankheit und erlag seinem Schicksal nach vielen schmerzvollen und erfolglosen Behandlungsversuchen. Jamie möchte nicht den gleichen Weg erleiden, was vor allem sein Vater zunächst nicht verstehen kann.

Anna entscheidet sich jedoch, Jamie bei seiner Entscheidung zu unterstützen und in der wenigen Zeit, die ihm noch auf der Erde bleibt, Gesellschaft zu leisten. Gemeinsam planen sie eine letzte Reise an die schönsten Orte Europas, die Jamie Anna unbedingt zeigen möchte. Nachdem Jamie an einer schlimmen Lungenentzündung erkrankt, bildet die Ausführung dieser Reise den großen Unterschied zwischen der Romanvorlage von Julia Whelan und der Verfilmung auf Netflix:

Während Jamie im Buch nach einer Behandlung seiner Lungenentzündung etwas Zeit gewinnt, kann er die Europareise tatsächlich gemeinsam mit Anna antreten. Im Film sehen wir Anna und Jamie ebenfalls auf ihrer gemeinsamen Reise durch Europa: in einer Gondel in Venedig, bei einem Picknick an der Seine in Paris, in der Kappelle in Amsterdam und vor Poseidons Tempel in Athen. Doch langsam verblasst Jamies Bild neben Anna an diesen Orten und wir merken: Sie war niemals gemeinsam mit Jamie dort, sondern hat die Reise nach seinem Tod allein angetreten.

Am Ende kehrt Anna an die Universität in Oxford zurück und nimmt dort Jamies Platz als Professorin der Literaturklasse ein, wo sie über Poesie lehrt und Jamies Vermächtnis ehrt.

Das sagen Sofia Carson und Corey Mylchreest zum Ende von My Oxford Year

Gegenüber Entertainment Weekly  verteidigte Cory Mylchreest das alternative Ende der My Oxford Year-Verfilmung auf Netlfix:

Es ist besser so. Es ist kraftvoller. Das ist die Richtung, in die das Buch geht und es würde sich heuchlerisch anfühlen, Jamie all diese Dinge sagen zu lassen und Anna diese Philosophie des Lebens verstehen zu lassen, und dann nicht so zu enden.

Sofia Carson fügte hinzu:

Auch wenn klar wird, dass Anna am Ende allein ist, haben wir es ein bisschen mehrdeutig gelassen, denn wir wollten den Film mit Hoffnung und Licht enden lassen.

Welches Ende das bessere ist, muss jede Person letztendlich für sich selbst entscheiden. My Oxford Year streamt seit dem 1. August 2025 bei Netflix.

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