Es kriselt weiterhin

Creative Director von Homefront 2 verlässt Entwickler

14.07.2014 - 13:30 Uhr
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Homefront: The Revolution
© Crytek
Homefront: The Revolution
Immer mehr Erfahrungsberichte lassen den Schluss zu, dass die Lage beim Entwickler Crytek mehr als schlecht ist. Nun verlässt auch noch der Creative Director von Homefront: The Revolution das Studio.

Die Videospiel-Branche ist ein hartes Pflaster. Vor allem kleinere Studios ohne die Unterstützung großer Publisher stehen unter enormem Leistungsdruck und werden bei Misserfolgen schnell geschlossen. Wie das prominente Beispiel Crytek momentan zeigt, bleiben auch größere Entwickler von solchen Problemen nicht verschont. Der Konzern steckt in massiven Schwierigkeiten, die offenbar so gravierend sind, dass Mitarbeiter seit einiger Zeit nicht mehr zur Arbeit erscheinen.

Ein Ende der Krise ist nicht in Sicht, ganz im Gegenteil: Wie Kotaku berichtet, hat nun der Creative Director von Homefront: The Revolution, Hasit Zala, das Studio verlassen. Die Seite bezieht sich dabei auf Quellen, die selbst in den Produktionsprozess involviert sind. Zala ist nicht die einzige Leitfigur, die Crytek den Rücken kehrt. Auch Karl Hilton, der Kopf des UK-Büros, ist gegangen.

Mehr: Was ist bei Crytek los?

Der Entwickler selbst schweigt zu den Vorwürfen und der Situation weiterhin, die Berichte von Angestellten sprechen allerdings eine sehr deutliche Sprache. Die Tatsache, dass so hohe Tiere ihren Posten aufgeben, bringt Homefront: The Revolution und das Franchise an sich in große Gefahr.

Crytek machte erstmals 2007 mit der Grafik-Bombe Crysis auf sich aufmerksam. Es folgten drei weitere Ableger der Serie, die nicht an die Qualität des Originals anknüpfen konnten. Mit Ryse: Son of Rome brachte das Studio einen Launchtitel für die Xbox One, der ebenfalls technisch, allerdings nicht spielerisch überzeugen konnte.



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