Breaking Bad: Macher verrät düsteres alternatives Ende von El Camino

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Stellvertretende Chefredakteurin bei Moviepilot, schreibt am liebsten über Game of Thrones und Filme, die in Hongkonger Nudel-Restaurants spielen.

Achtung, der folgende Artikel enthält Spoiler für El Camino: Am Ende von Breaking Bad rast Jesse Pinkman in die Freiheit. Doch so glatt die Sache nicht, wie der Netflix-Film El Camino: Ein Breaking Bad-Film kürzlich zeigte. Darin wird Jesses schwieriger und explosiver Versuch erzählt, nach Alaska zu fliehen. Das gelingt ihm auch.

Wie ein Interview mit Serienschöpfer und El Camino-Regisseur Vince Gilligan zeigt, hatte er ein wesentlich düsteres Ende für Jesse Pinkman (Aaron Paul) im Kopf.

Vince Gilligan über das alternative Ende von El Camino

El Camino endet mit Jesses Fahrt durch das eisige Alaska. Der Film verspricht ein Leben mit neuer Identität für den früheren Partner von Walter White. Dabei belässt es das Drehbuch. In einem lesenswerten Interview mit Entertainment Weekly hat Vince Gilligan seine ursprüngliche Idee für das Ende von Jesse verraten. Darin endet Jesse im Gefängnis. Die Details führte Gilligan näher aus.

Konkret erklärte Gilligan über das alternative Ende des Breaking Bad-Films:

Ich habe das nicht bis zum Schluss ausformuliert, aber es wäre in etwa so gewesen, dass es eine junge Frau gegeben hätte, die Jesses Hilfe braucht. Er versteckt sich an der Grenze zu Kanada und diese Frau arbeitet in einem Motel als Reinigungskraft oder so. [Er] macht sich daran, sie zu retten, obwohl er weiß, dass er dafür bezahlen wird, dass er dafür geschnappt wird, aber er macht es trotzdem.

Gilligan hatte auch schon die letzte Szene von El Camino im Kopf:

Die letzte Szene hätte ihn vielleicht in einer Gefängniszelle gezeigt, aber zum ersten Mal seit der Film begann, ist er in Frieden.

So hätte Jesse in dieser Version des Breaking Bad-Filmes an Schlaflosigkeit gelitten, weil er seit seiner Befreiung am Ende der Serie ständig auf der Flucht ist.

Deswegen findet er sich am Ende des Films in einer Zelle wieder un kann zum ersten Mal seit dessen Beginn schlafen "wie ein Baby".

Warum hat El Camino: Ein Breaking Bad-Film ein anderes Ende?

Vince Gilligan fand dieses Ende für Jesse "irgendwie cool". Daraufhin erzählte er seiner Lebensgefährtin Holly Rice sowie Breaking Bad- und Better Call Saul-Kollege Peter Gould von der Idee. Die waren allerdings gar nicht begeistert davon, Jesse am Ende in eine Gefängniszelle zu stecken. Die Zuschauer würden ihn "teeren und federn", bekam Gilligan zu hören.

Gilligan erklärte im EW-Interview, dass eine Version von El Camino möglich sei, die mit diesem Ende funktioniert - dass er aber unsicher sei, ob er sie umsetzen könnte. Also hörte Vince Gilligan auf das Feedback. Jesse fährt in sein neues Leben, statt für seine Taten vor dem Gesetz zu büßen.

Was haltet ihr von dem Ende von El Camino?

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