Eine der größten Box-Office-Überraschungen des Jahres ist F1: Der Film. Ende Juni startete der von Top Gun: Maverick-Regisseur Joseph Kosinski inszenierte Action-Blockbuster in den Kinos und konnte bereits zu seinem Start beeindruckende Zahlen schreiben. Jetzt hat der Formel-1-Film den nächsten Rekord geknackt.
F1 ist der erfolgreichste Film in Brad Pitts Karriere
Ausgehend von den jüngsten Zahlen in der Filmdatenbank Box Office Mojo hat F1: Der Film einen All-Time-Rekord hingelegt, wenn es um das Schaffen von Brad Pitt geht. Der Hollywood-Star war in Blockbustern wie Troja, Mr. & Mrs. Smith und der Ocean's-Trilogie zu sehen. F1 ist ab jetzt offiziell sein größter Leinwanderfolg.
571 Millionen US-Dollar konnte F1 in sechs Wochen einspielen. Damit stößt er World War Z als bisherigen Rekordhalter vom Thron. Der Zombie-Kracher aus dem Jahr 2013 kam damals auf ein Einspielergebnis von 540 Millionen US-Dollar. Möglicherweise klettert F1 bis zum Ende seines Box-Office-Runs noch über die 600-Millionen-Marke.
Die Top 10 der erfolgreichsten Brad Pitt-Filme:
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Platz 1: F1: Der Film (571 Millionen US-Dollar)
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Platz 2: World War Z (540 Millionen US-Dollar)
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Platz 3: Troja (497 Millionen US-Dollar)
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Platz 4: Mr. & Mrs. Smith (487 Millionen US-Dollar)
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Platz 5: Ocean's Eleven (451 Millionen US-Dollar)
- Platz 6: Ocean's Twelve (363 Millionen US-Dollar)
- Platz 7: Once Upon a Time in Hollywood (392 Millionen US-Dollar)
- Platz 8: Der seltsame Fall des Benjamin Button (336 Millionen US-Dollar)
- Platz 9: Sieben (329 Millionen US-Dollar)
- Platz 10: Inglourious Basterds (321 Millionen US-Dollar)
Nicht nur im Hinblick auf Pitts Karriere ist F1 ein beachtlicher Erfolg. Auch in der aktuellen Blockbuster-Landschaft sorgte der Film für Aufsehen, da er zu keinem Franchise gehört. Zwar könnte man argumentieren, dass mit der Formel 1 ein sehr bekannter Sport hinter dem Projekt steht. Dieser Sport war bislang allerdings kein Box-Office-Garant.
Populäre Rennsportfilme wie Rush (93 Millionen US-Dollar), Tage des Donners (158 Millionen US-Dollar) und Le Mans 66 (226 Millionen US-Dollar) hat F1 längst hinter sich gelassen. Der Film ist somit nicht nur der erfolgreichste in Brad Pitts Karriere, sondern auch der erfolgreichste Vertreter seines Genres.
Als einziges Gegenargument könnten die Fast & Furious-Filme aufgelistet werden, aber die haben an diesem Punkt nicht mehr viel mit klassischen Rennsportfilmen gemein, sondern funktionieren als überlebensgroße Event-Action-Blockbuster nach den Regeln des Superheldenkinos – nur eben mit Autos statt Superkräften.
F1: Der Film ist auch für Apple TV+ ein riesiger Erfolg
Darüber hinaus markiert F1 eine Wende für Apple TV+. Der Streaming-Dienst hat in den vergangenen Jahren einige kostspielige Projekte in Zusammenarbeit mit traditionellen Studios ins Kino gebracht, etwa Killers of the Flower Moon, Napoleon und Argylle. Bis dato konnte sich jedoch keiner davon als großer Erfolg durchsetzen.
F1 rangiert nun aber auf Platz 8 der erfolgreichsten Filme des Jahres und hat bereits alle Marvel-Blockbuster überholt. Sollte er die 600 Millionen US-Dollar passieren, würde er sogar an Mission: Impossible – The Final Reckoning vorbeiziehen und sich dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem noch laufenden Superman liefern.
Mit anderen Worten: Apple TV+ hat seinen ersten waschechten Kinohit gelandet, was sowohl im Hinblick auf die Zukunft des Streamers als auch die Zukunft der Blockbuster-Landschaft spannend ist. Selbst Netflix scheitert seit acht Jahren daran, einen vergleichbaren Blockbuster mit solchem Fußabdruck auf die Beine zu stellen.
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Seit dem 26. Juni 2025 könnt ihr F1: Der Film im Kino schauen. Aktuell läuft er sogar wieder auf einigen IMAX-Leinwänden, nachdem er zwischenzeitlich für die Blockbuster-Konkurrenz rund um Superman und und Co. Platz machen musste.