Bibi und Tina 3 - Mädchen gegen Jungs - Das sagen die Kritiker

21.01.2016 - 09:35 UhrVor 6 Jahren aktualisiert
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Bibi & Tina 3: Mädchen gegen Jungs - Trailer (Deutsch) HD
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Bibi & Tina 3 - Mädchen gegen Jungs
In dieser Woche kommt die inzwischen dritte Verfilmung der bekannten Kinderhörspiele von Bibi und Tina in die Kinos. Darin bekommen die beiden Besuch aus der Großstadt. Was die Kritiker von ihrem neuen Abenteuer halten, könnt ihr hier nachlesen.

In Bibi & Tina 3 - Mädchen gegen Jungs sind die Hexe (Lina Larissa Strahl) und ihre Freundin (Lisa-Marie Koroll) wieder unterwegs auf dem Martinshof. Dieses Mal statten ihnen aber auch ein paar Schüler aus der großen Stadt einen Besuch ab. Unter ihnen ist der ungezogene Urs (Philipp Laude). Die Gäste sollen ein wenig Landluft schnuppern. Als Höhepunkt des Ausflugs wollen sie sich auf eine Schatzsuche rund um Schloss Falkenstein machen. Dafür teilen sie sich in zwei Gruppen auf: Mädchen und Jungen. Auch Tinas Freund Alex (Louis Held) ist nun ihr Gegner. Urs schreckt während der Suche auch nicht vor Schummeleien zurück. Bibi will sich deshalb ihrer Hexerei bedienen, muss aber feststellen, dass sie ihre Kräfte verloren hat. Die Kritiker haben sich Detlev Bucks dritten Film der Reihe inzwischen angesehen. Einen kleinen Meinungsspiegel seht ihr hier.

Hier die harten Fakten zu Bibi & Tina 3 - Mädchen gegen Jungs

  • 4 Kritiker-Bewertungen mit einem Durchschnittswert von 6,8
  • 1 Kommentare und 3 Kritiken
  • 3 x Lieblingsfilm, 0 x Hassfilm
  • 12 haben den Film vorgemerkt und 11 sind nicht interessiert

Das sagen die Kritiker:

Christian Witte von Cereality.de  genoss die Leichtigkeit und den Witz, den Regisseur Detlev Buck einfangen konnte:

Regisseur und Koautor Buck kann dabei auf ein Ensemble zurückgreifen, das sich von Jung bis Alt auf hinreißende Blödeleien einlässt, wobei diese nie anbiedernd erscheinen: von Slapstick über spitzzüngige Wortverdreher bis hin zu aberwitzigen Quietschgrimassen und Popkulturreferenzen. [...] Das alles unter einen Hut zu kriegen, klingt schwieriger als es Buck letztendlich gelingt.

Für Michael Meyn von Programmkino.de  funktionierte nicht jeder Ansatz des Films, der dennoch genug Unterhaltungswert biete:

Dass nicht jede Idee zündet, das manche Szene eher unfreiwillig komisch wirkt, ist kaum zu vermeiden, haben Buck und seine Co-Drehbuchautorin Bettina Börgerding die etwas langen 110 Minuten doch mit Einfällen vollgestopft. Ein ernsthafter, vielschichtiger Kinderfilm ist dies zwar nicht, aber ein oft erstaunlich unterhaltsames Potpourri.

Anne Wollner von kino-zeit.de  konnte der Inszenierung auch im dritten Film der Reihe nicht viel abgewinnen. Der sei aber stärker als die bisherigen Teile:

Das Schöne: Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs gibt sich gar nicht mehr die Mühe, ein bierernster Kinderfilm zu sein. Vielmehr ist der Film ein schillernd buntes Pop-Musical mit hyperrealistischen Farben, mal in Zeitlupe, mal im Zeitraffer, ein 109-minütiges Musikvideo im Wald. Überstilisiert und schrill. [...] Einen guten Film [kann man] auch nicht [herbeihexen], aber dieser hier ist immerhin erträglicher als seine Vorgänger.

Fazit zu Bibi & Tina 3 - Mädchen gegen Jungs:

Die Kritiker stehen Detlev Bucks neuen Film wohlwollend gegenüber. Insbesondere die Unbeschwertheit und der unerwartet vielseitige Humor, der vermeintliche Rohheiten, die dem Geschlechterkampf innewohnen, gekonnt umschifft, überzeugte die Kritiker. Auch die neuen musikalischen Einlagen wussten zu überzeugen. Nicht zuletzt dank des spielfreudigen Casts. Auch die Reife, mit der die Filmemacher sich dem Thema Erwachsenwerden widmen, hat die Kritiker positiv überrascht. Auf der anderen Seite können nicht alle Ideen, die im Laufe der Spielzeit aufgeworfen werden, ausreichend ausgearbeitet werden. Auch die überladene Inszenierung hat nicht allen Kritikern zugesagt.

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