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Barack und Michelle Obama produzieren Serien und Filme für Netflix

22.05.2018 - 09:45 UhrVor 3 Jahren aktualisiert
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Barack Obama
© Netflix
Barack Obama
Ex-US-Präsident Barack Obama und die ehemalige First Lady Michelle Obama könnten für Netflix Filme und Serien in einem über Jahre gehenden Vertrag entwickeln.

Der eine malt, ein anderer ging auf Großwildjagd nach Afrika, und ein weiterer versucht sich nun am Streaming: Der einstige US-Präsident Barack Obama und seine Frau, die ehemalige First Lady Michelle Obama, landeten einen Deal über mehrere Jahre mit Streaming-Gigant Netflix. Dies gab der Konzern nach Angaben von Variety  am Montag bekannt. Die Vereinbarung umfasst demnach potenzielle Projekte im Bereich geskripteter sowie ungeskripteter Fernsehserien, Dokumentarserien und -filme sowie Spielfilme, welche die beiden mit ihrem neugegründeten Studio Higher Ground Productions produzieren würden. Ganz überraschend kommt die Meldung indes nicht.

Das wollen Barack und Michelle Obama mit ihren Film- und Serien-Projekten erreichen

Bereits im März berichtete die New York Times  erstmals von einem möglichen Netflix-Deal mit Barack und Michelle Obama. Content-Chef Ted Sarandos soll zudem eine enge Beziehung zu dem Ex-Präsidentenpaar pflegen. Während Obamas erster Amtszeit arbeitete Sarandos' Frau als US-Botschafterin auf den Bahamas. Wie viel sich das Unternehmen den Vertrag kosten lässt, ist unklar. Zum Vergleich verweist Variety auf eine Buchvereinbarung mit dem Verlag Penguin Random House für deren Memoiren, die 65 Millionen US-Dollar schwer sein soll.

Barack und Michelle Obama

In Stellungnahmen der zukünftigen Film- und Serienschaffenden betonten beide die Wichtigkeit von Geschichten. Barack Obama: "Wir hoffen, die talentierten, inspirierenden, kreativen Stimmen, welche fähig sind, größeres Mitgefühl und Verständnis zwischen Menschen zu fördern, zu kultivieren und zu kuratieren." Mit ihrem Mann habe sie "immer an die Kraft des Geschichtenerzählens geglaubt", so Michelle Obama, "um uns anders über die Welt um uns denken zu lassen und uns zu helfen, unsere Geister und Herzen anderen gegenüber zu öffnen."

Mit dem Obama-Deal konnte sich Netflix weitere große Namen für zukünftige Vorhaben sichern. In den vergangenen Monaten machten bereits die Verpflichtungen von Grey's Anatomy-Schöpferin Shonda Rhimes sowie Ryan Murphy (American Horror Story) Schlagzeilen. Barack Obama war der erste Gast in David Lettermans Netflix-Interview-Show My Next Guest Needs No Introduction. Zudem ist in Form von Barry ein Biopic über den 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in der digitalen Videothek des Streaming-Anbieters zu sehen.

Was sagt ihr zu Netflix' Vereinbarung mit den Obamas?

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