6 Underground bei Netflix: Die spektakulärsten Stunts sind fast komplett echt

19.12.2019 - 09:15 UhrVor 10 Monaten aktualisiert
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Ryan Reynolds in 6 UndergroundAbspielen
© Netflix
Ryan Reynolds in 6 Underground
Seit letzter Woche läuft mit 6 Underground Michael Bays neueste Zerstörung-Orgie auf Netflix. Überraschend dabei: Die spektakulärste Szenen kommen fast komplett ohne CGI aus.

Zum Jahresabschluss veröffentlichte Netflix noch einmal einen Action-Kracher, dessen spektakuläre Szenen wohl alle Blockbuster 2019 toppen. Dieser Größenwahnsinn stammt von niemand anderem als Michael Bay und heißt 6 Underground.

Zwar waren die Kritiker in ihrer Meinung gespalten, bei einem waren sich die meisten aber einig: Die Actionszenen in 6 Underground gehören zu den besten des Jahres. Ein Grund dafür: Der Charakter Four (Ben Hardy) ist Parkour-Meister und sorgt für einige atemberaubende Szenen - die fast alle komplett echt waren.

Das steckt hinter den spektakulären 6 Underground-Stunts

Im Film rekrutiert der mysteriöse One (Ryan Reynolds) eine Eliteeinheit aus Kämpfern mit verschiedensten Fähigkeiten. So gibt es einen Scharfschützen, eine Doktorin und eben mit Four einen Dieb und Parkour-Läufer. Er rennt und springt über Wolkenkratzer in Hongkong oder rutscht den Dom in Florenz hinunter.

6 Underground

Hinter den wohl besten Stunts des Filmes steht die Parkour-Gruppe Storror. Für Looper  gab das Mitglied Toby Segar ein Interview, in dem er die Szenen erklärte. So wurde in Florenz beispielsweise tatsächlich am Originalschauplatz gedreht:

Von allen Filmen, die ich je gesehen habe, sieht 6 Underground am echtesten aus, weil das Zeug wirklich passiert. Die Sprünge sind real.

Dabei wurde natürlich trotzdem auf Sicherheit geachtet. Die Läufer der Gruppe waren während gefährlichen Sprüngen mit Kabeln gesichert, zudem gab es Boxen, die Fälle gemindert hätten. Auf ihren Parkour hatte das aber keinen Einfluss, wie Segar erklärt:

Die Kabel beeinflussen die Bewegungen nicht. Lücken werden nicht mit einem Computer doppelt so groß gemacht. Sie passieren wirklich so, wie du es siehst.

6 Underground: So entstand die atemberaubende Hochhaus-Szene

Segar selbst schätzt, dass rund 90% aller Sprünge und Stunts in 6 Underground ohne CGI auskamen. Falls der Computer mal zur Hilfe kam, dann nur zur Verbesserung der Action. So wurden einige Sprünge laut Toby Segar "höher in die Luft verlegt" - zum Beispiel bei der Hochhaus-Szene in Hongkong.

Four versucht zu entkommen und macht Sprünge über die Spitze von wirklich großen I-Balken. [Stuntman] Drew hat das 9 bis 12 Meter in der Luft gemacht... Diese kleinen Ballen, zu denen er gesprungen ist, sind superdünn, superklein und technisch. Hinter ihm geht eine laute Explosion los.

Vor allem vor dem Hintergrund der Explosionen war dieser Stunt besonders aufwendig und schwer. Für Parkour-Experte Toby Segar ist es die anspruchsvollste Szene des Netflix-Filmes. So hätte zwar nichts passieren können, die Höhe und die Explosionen erforderten aber höchste Konzentration.

Zudem zeigte sich die Parkour-Gruppe höchst erfreut über den Schnitt des Michael Bay-Films. "Zum ersten Mal" fühlen sich die Parkour-Szenen für sie realistisch an und wurden nicht "in der Postproduktion versaut". Auf Netflix könnt ihr euch selbst ein Bild von den Stunts in 6 Underground machen.

Wie fandet ihr die Parkour-Stunts in 6 Underground?

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