Amokspiel im TV

5 Gründe, warum die Deutschen auf Sebastian Fitzek abfahren

Amokspiel von Sebastian Fitzek
© SAT.1,Reiner Bajo/MG RTL D,Boris Laewen
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Im Sat.1-Thriller Amokspiel stürmt Jan May (Kai Schumann) den Radiosender 101Punkt5 und nimmt mehrere Mitarbeiter als Geiseln. Die Kriminalpsychologin Ira (Franziska Weisz) soll ihn zur Vernunft bringen und merkt dabei schnell, dass May mehr über sie weiß, als ihr lieb ist. Amokspiel basiert auf einem Roman von Sebastian Fitzek, der zu Deutschlands erfolgreichsten Schriftstellern zählt und von manchen sogar als deutscher Stephen King bezeichnet wird. Bereits im Rahmen des TV-Films Das Joshua-Profil haben wir uns mit der Faszination Sebastian Fitzeks auseinandergesetzt. Tatsächlich greifen immer mehr Verleiher und Sender nun seine Geschichten auf. Zur heutigen TV-Ausstrahlung von Amokspiel um 20:15 Uhr auf Sat.1 sammeln wir 5 Gründe, warum die Deutschen so auf die Geschichten des Autors stehen.

Grund 1: Die Deutschen stehen einfach auf Thriller

Nahezu alle Romane von Sebastian Fitzek sind Kriminalgeschichten, Thriller und Psychothriller. In ihnen erforscht der Schriftsteller tiefe menschliche Abgründe. Laut einer Studie durch die Splendid Research GmbH im September 2017 zählen Krimis und Thriller in der Unterhaltungsliteratur eindeutig zu den beliebtesten Büchern der deutschen Leser. Unter den 1031 Befragten sprach sich mehr als die Hälfte für die beiden Genres aus. Vor allem Frauen interessieren sich für die Abgründe von Fitzeks Psychopathen. Wahrscheinlich wollen sie die Motivation hinter den Gewaltverbrechen verstehen, vermutete der Autor in einem Interview mit Coca Cola.

Grund 2: Fitzeks Leser erkennen seine Handlungsorte wieder

Sebastian Fitzeks Romane spielen zum größten Teil in Deutschland, weshalb sich viele seiner Leser wahrscheinlich mit den Handlungsorten identifizieren können. Das Joshua-Profil beispielsweise strotzte nur so vor bekannten Plätzen und Teilen von Deutschlands Hauptstadt Berlin. So trieb sich der Bruder der Hauptfigur des öfteren auf der legendären Cuvry-Brache herum und Hauptcharakter Max Rhode besucht die Intensivstation des Berliner Krankenhauses Westend. Eher seltener spielen Fitzeks Romane aber auch im Ausland, so sind die Handlungsorte von Noah in New York City, Amsterdam und Manila angesiedelt.

Grund 3: Sebastian Fitzeks Bücher haben einen Wiedererkennungswert

Sebastian Fitzek lässt sich im Alltag für seine Romane inspirieren. So verriet er dem Tagesspiegel, dass er die Idee zu seinem Thriller Das Paket bekam, als DHL ihm versicherte, ein Paket, das ihm nie zugestellt wurde, sei von einem ihm unbekannten Mann angenommen worden. Gerade wegen diesen aus dem Geschehen gegriffenen Situationen lassen sich Fitzeks Bücher oft wiedererkennen. Darüber hinaus sind sich Fitzeks Bücher in ihrer Struktur oft ähnlich. Ein, zwei Twists und ein offenes Ende gibt es nicht selten in seinen Romanen. Seine Charaktere lässt er oft tiefe Abgründe erblicken, damit sich der Leser seinen eigenen Ängsten stellen kann.

Grund 4: Sebastian Fitzek schreibt über tagesaktuelle Sachen

Über die Geschichten, die aus dem Alltag gegriffen sind, hinaus, steckt Sebastian Fitzek seine Figuren in Situationen, die stets aktuell sind, weshalb sich wahrscheinlich viele Leser für seine Bücher interessieren. In seinem Thriller Noah beispielsweise setzt er sich mit dem Problem der Überbevölkerung auseinander. Auch mit der Thematik in Amokspiel wird uns durch die Medien häufiger ins Bewusstsein gebrannt. Nicht zuletzt behandelt Das Joshua-Profil den Fortschritt Künstlicher Intelligenzen, die à la Minority Report Profile von Tätern anlegen, bevor sie die Tat überhaupt begangen haben.

Grund 5: Wir müssen nicht lange auf ein neues Buch warten

Ein großes Plus bei Sebastian Fitzek ist, dass wir nicht sehr lange auf ein neues Buch von ihm warten müssen. Ob das nun für die Qualität eines einzelnen Romans steht oder nicht, sei mal dahingestellt. 2006 fing Fitzek an, zu schreiben. Mittlerweile werden nahezu jedes Jahr zwei Bücher von ihm auf den Markt gebracht. In Zeiten von beispielsweise George R.R. Martin, bei dem wir seit mittlerweile 7 Jahren darauf warten, dass die Game of Thrones-Buchreihe fortgesetzt wird, ist das bestimmt erfrischend.

Lest ihr gerne die Bücher von Sebastian Fitzek?

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