Westworld - Kritik

US · 2016 · Science Fiction-Serie, Western, Actionserie · 2 Staffeln · 20 Episoden
Du
  • 9 .5
    MovieMakers 24.03.2017, 13:48 Geändert 24.03.2017, 13:54

    Könnte Spoiler Enthalten!

    Westworld basiert auf dem gleichnamigen Film der 1973 produziert wurde. Der aus der Feder von Michael Crichton stammt der auch Jurassic Park geschrieben hat. Er wurde dann von Jonathan Nolan überarbeiten und zur Serie gemacht hat.

    Jetzt mal zur Story an sich handelt es sich um einen Western Vergnügungspark jedoch kein normaler, in diesem Park ist fast alles für die Wohlhabenden Gäste möglich. Von Liebe, Sexuelle Ausschweifungen bis hin zu Mord. In diesem Park werden auf Kundenwünsche im 3D Drucker Körper aus Fleisch, Muskeln und Knochen gedruckt und mit einem hochleistungsfähigen Computer Chip ausgestattet der das Denken simuliert. Danach werden sie in Story Lines gesteckt die den Gästen gefallen. Der Zuschauer bekommt am Anfang 3 Haupt Story Lines vorgestellt einmal die Roboter, den Vorstand/Entwicklung und Besucher die sich über die Serie Abwechslungsreich verteilen. Ein Paar gute Plot Twists Sind auch dabei.

    Nun zu den Charakteren einen Mysteriösen Stammgast der von Ed Harris gespielt wird. Einen Neuankömmling gespielt von Jimmi Simpson der mir schon in House of Cards gut gefallen hat, der zum ersten Mal in dem Park ist, mit dem Bruder Seiner Verlobten und sie bilden die Gäste Story Line. Die Roboter Story Line besteht größten teils aus der Farmertochter Dolores (Evan Rachel Wood) und dem Revolverhelden Teddy Flood (James Marsden) die in ihren Story Lines mit einander verbunden sind. Derweil gibt es auch noch eine prostituierte Maeve Millay (Thandie Newton) die im Vordergrund steht. Da hätten wir noch die Entwicklung Dr. Robert Ford gespielt von Anthony Hopkins an dieser Stelle mein Lob großartige Leistung und seinem Assistenten gespielt von Jeffrey Wright. Dann gibt’s natürlich noch Theresa Cullen (Sidse Babett Knudsen) Chefin der Qualitätssicherung. Das wäre es dann erstmal von den Charakteren dennoch Westworld hat noch viele andere gute bis hin zu genialen Charakteren die es schaffen dieses Roboter Western Feeling genau rüber zu bringen.

    Einer der wichtigsten Teile sind natürlich die Effekte und Bilder die gezeigt werden alleine zu sehen wie die einzelnen Muskeln gedruckt werden und der Park scheint einfach grenzenlos so wunderschöne Bilder in denen man in die Western Zeit zurück versetzt wird. Umso weiter weg von dem Start Punkt des Parks desto spannender wird’s.

    Das letzte wäre jetzt noch das finale das den Machern echt genial gelungen ist. Ich freue mich schon auf die zweite Staffel. Westworld verdrenkt meiner Meinung nach Game of Thrones als die Nummer 1 von HBO und ist dieses Jahr schon mein Serien Favorit.

    • 10
      spassmagnet 23.03.2017, 19:45 Geändert 23.03.2017, 20:23

      1. Staffel gesehen und was soll man groß sagen. High End Unterhaltung made by HBO.
      was dieser Fernsehsender für eine Qualität bietet, überrascht mich immer wieder...

      Westworld ist platt gesagt ein Sci-Fi Drama im Wilden Westen - gespickt mit jeder Menge überraschenden Wendungen, welche sofort Hunger auf Staffel 2 machen.
      manche denken bei diesem Genre-Mix vllt an "zurück in die Zukunft", aber die Serie verfolgt natürlich einen ganz anderen Ansatz ohne den trashigen Klamauk der 80er - und geht auch dem klassischen Dilemma nach, welche Rechte hochentwickelte künstliche Inteliigenz hat - natürlich vor dem Spiegel unserer eigenen aktuellen Probleme.

      und auch wenn ich mich bei HBO-shows immer wiederhole, ich kann diesen immer nur das gleiche bescheinigen: großartige Schauspieler treffen auf ein tolles Drehbuch, welches unglaublich gut umgesetzt wird.
      das ist Fernsehen!

      2
      • 10
        QaXx 21.03.2017, 15:38 Geändert 21.03.2017, 15:40

        Science Fiction ist eigentlich überhaupt nicht mein Genre.
        Warum dann also eine Science - Fiction Serie anfangen?
        Ich muss beschämt zugeben, das lag vor allem am Hype der um diese Serie gemacht wurde - speziell die tollen Bewertungen hier auf MP haben mich dazu gebracht.
        Wie an meiner Bewertung nun unschwer zu erkennen ist, wird die Serie diesem Hype - meiner Meinung nach auch gerecht.
        Woran liegt das jetzt genau?
        Der Cast ist natürlich einsame Weltklasse. Als Hannibal - Hopkins Fan war ich natürlich gespannt, welche Rolle er hier einnehmen wird und wie er sich verkauft. Meiner Meinung nach ist das nach Hannibal die passendste Rolle für ihn und er spielt riesig auf.
        Ed Harris sehe ich speziell als Bösewicht immer sehr gerne und bin großer Fan von ihm - also gleich zwei Schauspieler die mich begeistern. Ed Harris spielt wie immer auch spitze auf und als "The Man in Black" ist er definitiv mein Lieblingscharakter der ersten Staffel.
        Die restliche schauspielerische Leistung ist auch durch die Bank weg souverän.
        Die Handlung, die Dialoge, die Erzählweise, die Wendungen und die Grundidee faszinieren mich und sind auch der Hauptgrund weshalb ich die magische 10 vergebe.
        Diese Stärken lassen mich sogar über ein paar Logiklücken hinwegsehen.

        SPOILER
        //Warum gehen die "Leiter" fast ausschließlich im dunklen auf Entdeckungstouren?
        //Warum helfen die zwei Schwachköpfe der Prostituierten?
        SPOILERENDE

        Was kann man noch sagen?
        Ich finde Westworld ist keine Serie die man mal kurz nebenbei schauen kann, da sie auf ihre Art schon sehr komplex ist. Man muss sich auf die Serie einlassen und sie ohne große Pausen sichten - sonst verliert man schnell die Orientierung und die Stimmung ihr weiter zu folgen.

        Da sich Game of Thrones dem Ende neigt und HBO Hände ringend nach einem neuen Hit bemüht, glaube ich das Westworld hier einen guten Anfang macht, wobei ich kaum glaube, dass diese Serie die gleiche Massen anziehen und begeistern kann. Wie sich die Macher hier eine zweite Staffel vorstellen bleibt mir ein Rätsel - außer sie machen das Spiel mit einer anderen Welt und führen es dann irgendwann zusammen. Naja ich für meinen Teil bin gespannt was da noch kommt und freu mich sehr, wenn sie dieses Niveau halten können.

        Ja das wars eigentlich soweit was ich zu Westworld sagen wollte.
        Jetzt bleibt nur noch die Frage in die Runde:
        Gings nur mir so oder hatte ihr auch das Game of Thrones - Feeling als das HBO Intro kam und dann die Serien-Musik anlief?

        2
        • 9 .5
          Neotrexx 19.03.2017, 16:32 Geändert 19.03.2017, 16:35

          Top serie
          Keine Ahnung was der Typ da unter mir für ein Problem hat das er anderen die Serie vermiesen will
          Ohne Vorurteil anschauen und genießen :)

          2
          • 0 .5

            gib den Leuten ein paar bekannte Namen, steck sie in unfassbar schlecht entworfene Rollen, denk dir eine Story aus die mit grotesk abwegig noch vornehm beschrieben ist und steck jeden erdenklichen Technikschwachsinn rein und rühr vor allem sehr, sehr viel Waffen und Gewalt mit unter.
            die Leute werden es mögen, sie wissen zwar nicht warum sie es mögen, aber es gefällt ihnen weil ihnen grad nix Besseres einfällt als sich so einen Müll anzuschauen und sie zahlen ja schließlich auch Gebühren dafür und dann findet mans gleich nochmal besser. das ist irgendwo deprimierend und traurig aber wer es nicht gut findet braucht es ja zum Glück nicht anschauen und ich hoffe davon gibts viele Menschen.

            1
            • 9 .5

              Sehr interessante Idee, tolle und unerwartete Wendungen, ein Score der an Game of Thrones erinnert, originelle Charaktäre, einige starke bekannte Schauspieler wie Hopkins und vieles mehr erwartet einen hier bei Westworld.
              5 Folgen hat es ehrlich gesagt gedauert, bis die Serie mich gefesselt hatte. Erst war es ein, oh interessante Idee, dann mit mehr Hintergrund ein, aha, verstehe, dann zog es sich in Folge 3 plötzlich wieder mehr, während in 5 endlich das richtige Tempo erreicht wird. Starke Dialoge mit philosophischen Ansätzen werden gewöhnlich stark von HBO benutzt, um schrittweise Licht ins dunkeln zu bringen. Ich kann die Serie wirklich empfehlen, wenn man nicht sofort aufgibt.

              1
              • 5 .5

                Nach anfänglichem Spaß, was hauptsächlich mit dem Setting und der technischen Umsetzung zu tun hat, nimmt die Qualität gegen Ende hin immer mehr ab und vor allem die letzten beiden Folgen waren kaum noch zu ertragen. Das Staffelfinale war mehr Qual als Spannung und ich werde mir keine weitere Staffel Westworld mehr antun. Schade, denn aus der Thematik hätte so viel mehr heraus geholt werden können.
                Fazit: Nicht wirklich grottig, aber auch nicht top. Mittelmaß halt...

                2
                • 9

                  Ich muß sagen die Serie fing extrem schleppend an und baut sich Stück für Stück auf. Die ersten paar Folgen sind etwas mühseelig, aber dran zu bleiben hat sich gelohnt. Ich gebe zu ich konnte mir die Mischung zwischen Neuzeit und Western so gar nicht vorstellen, aber die Serie hat einfach etwas. Die Besetzung ist ist erstklassig und von der Idee bis zur Umsetzung gibt es kaum was zu meckern. Ein paar unlogische Dinge gibt es schon und auch ein paar Fehler habe ich entdeckt, aber ich bin zufrieden mit der ersten Staffel und freue mich sehr darauf wenn es in 2018 weiter geht.

                  • 9

                    Starke Serie mit einigen extrem spannenden Momenten und viel Stoff zum Nachdenken. Tempo zieht gegen Ende an und lässt alles in einem furiosen Finale "explodieren". Schauspielerisch fand ich es auch durchweg gut bis überragend, nur der Story-Entwickler (Name fällt mir grad nicht ein) ist mir arg negativ aufgefallen...Freue mich auf Staffel 2.

                    • 3

                      Absolute Enttäuschung. Langweiliger Plot/Charaktere und schlechte schauspielerische Leistung. Da bietet sogar Rosamunde Pilcher mehr an Handlung.

                      2
                      • 8
                        Frightened_Inm8_No.2 11.03.2017, 17:57 Geändert 11.03.2017, 22:11

                        Die neue Science-Fiction-Western-Serie wartet mit einer originellen Idee auf.
                        Eine kleine, künstliche Wild-West-Welt mit lebensechten Robotern damit menschliche Besucher gegen Eintritt ein wenig Cowboy spielen dürfen. WESTWORLD stellt dabei Fragen über Menschlichkeit und Bewusstsein hübsch eingepackt in atemberaubende Optik mit musikalischer Untermalung.
                        Leider dümpelt diese aus 10 (einstündigen) Episoden bestehende 1. Staffel meiner Meinung nach zu sehr vor sich hin. Lange sieht man keine klare Linie in der Handlung, scheint sich in den "Storylines" etwas festzufahren bevor die Serie dann im 90-minütigen Finale ein dermaßen geiles Ding hinten raushaut, dass man eigentlich nochmal von vorne schauen müsste.
                        Für die weiteren Staffeln würde ich mir wünschen, dass sich Spannung und Unterhaltung gleichmäßiger verteilen, denn nach THE WALKING DEAD und HOMELAND habe ich auf so etwas keine Lust mehr.
                        Mit der letzten Folge hatte mich WESTWORLD am Haken, wenn nicht des Öfteren Radiohead als Saloonmusik gelaufen wäre, hätte ich vielleicht schon vorher abgeschaltet :D

                        8
                        • 8

                          Für fleissige Anime-Schauer ist der Philosophie Anteil im Plot wahrscheinlich eher langweilig. Lässt sich trotzdem gut suchten.

                          • 9

                            Westworld ist einfach der Hammer. Da stimmt für mich alles: Idee, Charaktere, Ausstattung, Animation, Dialoge, Fotografie, Soundtrack, Spannung, Anspruch.

                            Das Thema Künstliche Intelligenz und ihre Folgen, das der Film mit Yul Brunner nur oberflächlich und zugegebenermassen spannend in Szene gesetzt hat, wird hier tatsächlich kritisch und vielschichtig behandelt. Denn es geht in der Serie nicht nur darum, dass Roboter mit Funktionsstörung eine Gefahr darstellen können, sondern vielmehr um die Frage, was das "Menschsein" wirklich ausmacht und ob all das, man könnte es Kharma oder Seele nennen, auch künstlich zu erschaffen wäre.

                            Die Charaktere werden meiner Meinung nach behutsam aufgebaut, mit jeder Folge kommen neue Facetten eines Charakters zum Vorschein, die die Handlung weitertreiben. So gehört es sich auch für eine Serie, die definitiv auf mehrere Staffeln angelegt ist. Eine besondere Freude ist es, so großartige Schauspieler wie Anthony Hopkins, Ed Harris oder Evan Rachel Wood in totaler Spiellaune zu sehen.

                            Kamera, Schnitt, Musik und Ausstattung sind auf dem allerhöchsten Niveau. Besonders der Kontrast aus malerischen Wildwestlandschaften und kühlen Zukunftslaboren gibt der Serie einen unverwechselbaren Look.

                            Die Handlung ist sehr tief, weil sich erst nach und nach herausstellt, wer gut oder böse, Mensch oder Maschine und was hinter der Kulisse des Vergnügungsparks noch an Geheimnissen verborgen ist. Hier merkt man ganz deutlich die Handschrift von Jonathan Nolan und Executive Producer J. J. Abrams. Es würde mich auch nicht wundern, wenn da nach der ersten Staffel noch ganz andere Dimensionen hinzukämen, ähnlich zu LOST, denn für ungeahnte Twists sind die beiden Herren ja hinlänglich bekannt.

                            Die Meinungen gehen hier im Forum ja extrem auseinander, was ich auch gut verstehen kann. Tatsächlich dauert es etwas, bis man die Tiefe des Inhalts erahnen kann. Die ersten Folgen dienen eher dazu, die Figuren vorzustellen und um das Setting zu erklären. Auch fehlen die sonst üblichen krassen Cliffhanger, die meiner Meinung nach aber auch gar nicht nötig sind, weil die Handlungsstränge spannend genug sind, um dran zu bleiben. Ich kann es kaum erwarten, wie es weitergeht.

                            2
                            • 9

                              Dolores: "There is beauty in this world. Arnold made it that way, but people like you keep spreadin' over it like a fuckin' stain."

                              Logan: "OK. I don't know who this Arnold is, but your world was built for me and people like me, not for you."

                              Dolores: "Then someone's gotta burn it clean."

                              5
                              • 8 .5

                                ech geiler schinken, sau coole idee, würde sehr gern auch in diesem park weilen....super.

                                1
                                • 4
                                  Jack Bearfoot 08.03.2017, 01:27 Geändert 08.03.2017, 02:16

                                  Schöne Verpackung, mieser Inhalt..

                                  Negativ:
                                  Drittklassiges Drehbuch
                                  Pseudo-Tiefsinnige Dialoge durch Effekthascherei
                                  Unterirdische Kamera & Schnitt Arbeit
                                  Lustlose Schauspieler, die es sichtbar nur für Kohle machen

                                  Positiv:
                                  Guter Soundtrack
                                  Kulisse
                                  Ausstattung

                                  Ferrari Karosserie mit Dacia darunter..
                                  Wertung: Gääähn!
                                  Was will man auch erwarten, wenn ein Nolan seine Finger im Spiel hat..

                                  Style over Substance

                                  2
                                  • 3

                                    Schade!

                                    Nach drei zähen Folgen hatte ich genug gesehen.

                                    Hatte echt große Erwartungen, vor allem nachdem im Vorfeld bekannt wurde was die erste Staffel an Geld verpulvert hat. Träge schleppt sich die Story dahin, kaum mal Höhepunkte die Vorfreude auf die nächste Episode macht. Minutenlange ermüdende Dialoge. Bin immer wieder zwischendurch eingenickt.

                                    Kann den spannenden Kinofilm von 1973 meiner Meinung nach nicht das Wasser reichen.

                                    4
                                    • 0 .5

                                      Schade! Alle Folgen gesehen und ich persönlich kann den Hype leider nicht nachvollziehen. Die Idee der Serie fand ich sehr interessant. Aber die Umsetzung gefiel mir leider nicht. Vielleicht zu langatmig, teilweise komplex und undurchsichtig (was ja generell positiv ist).
                                      Die Serie gab mir gerade so viel, dass ich immer die nächste Folge schaute, aber zu wenig, davon dann begeistert zu sein. Ich befand mich beim Schauen im gleichen "Loch" wie bei Lost ab Staffel 3 oder 4. Mit einem ständigen Fragezeichen im Gesicht, aber nicht, weil ich den Handlungsstrang nicht verstand, sondern mir nur dachte "was soll das"?

                                      Ein Host, der Hosts programmiert? Whaaaat?
                                      Ein so komplexes System und man kann mit wenigen Handgriffen über die Tablets Menschen in wahre Monster verwandeln, ohne, dass auch nur eine Sicherheitsrichtlinie dagegen meckert.

                                      Dafür ist der Soundtrack ausgezeichnet (gibts auf Spotify). Auch das Intro der Serie finde ich sehr gelungen.

                                      2
                                      • 9 .5

                                        Ich war schon immer ein wenig verknallt in Evan Rachel Wood.
                                        Nun ist es echte Liebe!
                                        Dazu Ed Harris, Anthony Hopkins, Jeffrey Wright, Thandie Newton - sie alle spielen großartig!
                                        Die Story, der Soundtrack, der Look - für mich eine der besten neuen Serien der letzten Jahre!
                                        Sehr empfehlenswert!

                                        19
                                        • 7 .5
                                          drahdinedum 07.03.2017, 18:23 Geändert 07.03.2017, 23:13

                                          Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer... Ja eingetaucht bin ich, in die Welt der rauchenden Colts und lebensechten Robotern.
                                          Doch das neue Steckenpferd HBO's - es lahmt ein bisschen. Man befindet sich buchstäblich lange in einem Labyrinth auf der Suche nach "Arnie", nur um den Plot dann zu früh, zu richtig zu erahnen....
                                          Auch mancher Charakter kann einem mit laufender Spielzeit und häufigen Flashbacks/ sich wiederholendem Verhaltensmuster durchaus mal auf den Senkel gehen.. genauso wie der drölfte Leichenhaufen...
                                          Des Weiteren habe ich mich manchmal gefragt, warum es in einem Milliardenkonzern kein Vier-Augen-Prinzip gibt, oder zumindest ein kleines Warnlämpchen...Wenn es um gewisse Bewusstseinserweiternde Updates geht ;-)

                                          Wer jetzt glaubt Ihn tritt ein Pferd, der sei beruhigt.Es ist wohl auch ein wenig die HBO-verwöhnte Seele, die hier schreibt!

                                          Denn an Highlights mangelt es natürlich auch nicht.
                                          Ed Harris spielt hier z. B. ganz, ganz, ganz groß auf.
                                          Mr. Hopkins mal wieder in solch tragender Rolle zu sehen, war auch eine Freude. Und an Schießereien mangelt es wahrhaftig auch nicht.

                                          Und allein schon, der überragende Vorspann lässt einen doch auf eine Verlängerung hoffen.

                                          Vielleicht etwas strenge 7,5/10 Bleikugeln!

                                          12
                                          • 9 .5
                                            Heisenberg1995 07.03.2017, 01:02 Geändert 07.03.2017, 04:09

                                            https://www.youtube.com/watch?v=sB2CcWDa80o

                                            Einer von mehreren Gründen warum ich das fantastische WESTWORLD so zu schätzen weiß. Lange nicht mehr so geflasht gewesen von einer Serie. Purer Genuss! Nächste Runde folgt sicher bald und dann darf auch gerne das Herz <3 dazu.

                                            6
                                            • 10
                                              Rocket-S 06.03.2017, 22:49 Geändert 06.03.2017, 22:54

                                              Was entsteht, wenn HBO 120 Mios auf den Tisch legt und Jonathan Nolan damit beauftragt, eine Serien Adaption von Westworld zu drehen?

                                              Der Pilot macht bereits süchtig und wenn man sich tiefer in diese Welt hinein wagt, dann reden wir von dem besten Western-SciFi-Hybriden aller Zeiten.

                                              Das mag nach Übertreibung klingen, aber wer nach drei weiteren Folgen in Nolans multidimensionaler Western-Welt gefangengenommen wurde, der kommt da so schnell nicht wieder raus.

                                              Bereits das Intro ist ein Kunstwerk, das mit seiner Aussage und Intonierung einem jedesmal den Stempel aufdrückt, bevor man ein weiteres Ticket für den "Freizeitpark" der Zukunft lösen darf.

                                              Wer jetzt glaubt, alles Weitere wird nach Schema-F abgewickelt, der könnte sich gewaltig täuschen. Westworld als Kinofilm hat nur an der Oberfläche gekratzt, Nolan hingegen gräbt sich quer durch den ganzen Planeten der menschlichen Vorstellungskraft.

                                              Fazit: Was passiert, wenn der Mensch in der Lage ist, seine Spezies künstlich zu reproduzieren? Nolans Antwort ist erschreckend (gut) und die ganze Industrie 4.0 Aufbruchsstimmung ist mit Vorsicht zu geniessen. Das bezieht sich nicht nur auf ethische Aspekte, sondern auch auf ganz einfache Dinge des alltäglichens Lebens. Mit einer durchschnittenen Kehle ist dieses beendet...

                                              15
                                              • 8

                                                Der feuchte Traum jedes Philosophen und Psychologen,schmunzel.

                                                Westworld Staffel 1 erfordert doch ziemliche Geduld beim ansehen.Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam und so manches bleibt lange unklar.Am Ball bleiben lohnt sich aber.
                                                Meine Lieblingsfiguren sind Maeve Millay,The Man in Black und Dolores Abernathy.
                                                Ich hätte nicht gedacht das man aus einem Film wie Westworld eine so komplexe anspruchsvolle Serie machen kann.

                                                "Bist du sicher das du zurecht kommst?Ach Felix du gibst wirklich einen miserablen Menschen ab.Und das meinte ich als Kompliment." Maeve Millay

                                                4
                                                • 10
                                                  cypher83 06.03.2017, 15:18 Geändert 06.03.2017, 15:18

                                                  seeeehr gut gemacht kein vergleich zum film wobei beim film der soundtrack schon ohrenkrebs und starke nerven abverlangte ....

                                                  • 3

                                                    Habe es wirklich versucht aber nach der 3. Episode aufgegeben. Langweilig und öde. Täglich grüßt das Murmeltier, Wiederholungen ohne Ende, extrem langatmig und ermüdende Erzählungen so das man aufpassen muss nicht selber in den Schlafmodus versetzt zu werden, gähn...aber was will man erwarten wenn einem schon der Vorspann fast einschlafen lässt.

                                                    Mir reicht es jedenfalls und nur weil Anthony Hopkins mit spielt muss es nicht immer gut sein.

                                                    4
                                                    ▲ Top