Westworld - Kritik

US · 2016 · Drama, Western, Science Fiction-Serie · 2 Staffeln · 20 Episoden
Du
  • 6 .5

    "Aus weniger mach mehr"

    Gore Faktor war allerdings geil.
    Ed Harris absolut erhaben!

    • 7 .5

      Relativ hohe Schauwerte, inhaltlich massiv überbewertet und im Drehbuch mitunter geradezu frech, wie das Publikum an der Nase durch den Ring geführt wird. Viele haben da offensichtlich Lust drauf, ich bin nach der ersten Staffel raus. Da gibt es einfach viel zu viel ernsthaft Gutes, als dass ich mich durch Pseudophilosophie hangeln müsste. Schade vor allem um Hopkins, der hier echt verramscht wird.

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      • 9 .5

        wirklich eine der besten Serien des letzten Jahren,
        ich bin schon sehr gespannt auf die zweite Staffel.

        • 10

          Man merkt, dass hier die Nolans am Werk waren. Eine klassische Geschichte, verpackt in einem äußerst originellen Szenario, welche über die meiste Zeit die Spannung aufrecht erhalten kann. Vor allem aber wird sich hier für die Charaktere Zeit genommen, um diese am Ende auch ebenbürtig und "menschlich" darstellen zu können. Natürlich dauert dies ein paar Folgen, aber wer diese Geduld nicht mit sich bringen kann, der sollte auf ein anderes Serienformat oder gar Film umsteigen.
          Optisch ist das Budget an jeder Stelle erkennbar, das Sounddesign ist klar und unaufdringlich. Top!

          • 8

            Die 1. Staffel von "Westworld" hat ein ziemlich gemächliches Erzähltempo und zieht erst etwa mit Folge 8 die Spannungsschraube stärker an. Insofern kann man sagen, dass es sich lohnt, der Serie etwas Zeit zu geben.
            Visuell ist das Ganze auf Top-Niveau; Soundtrack, Kamera...diese Dinge sind hier wirklich erstklassig. Auch die Leistung der Schauspieler hat mich überzeugt, auch wenn keine Figur dabei war, für die ich großartige Sympathien entwickelt habe.
            Eigenartig fand ich das doch sehr naive Verhalten von Felix und Co., die sich von den Hosts trotz jahrelanger Berufserfahrung häufig überrumpeln lassen.
            Einige Punkte sind mir auch nach wie vor rätselhaft, zb. wie die Gäste die Hosts von anderen Gästen unterscheiden können und nicht sich zb. gegenseitig vergewaltigen.
            Insgesamt aber dennoch auf einem wirklich guten Niveau und mit einigen interessanten philosophischen Ansätzen.

            1
            • 8 .5

              Bei der Pilotfolge war ich noch skeptisch, denn gegen ein Westernsetting habe ich schon mal eine grundlegende Skepsis. Ballernde Kuhhirten mag ich bloß in Spaghetti- oder Tarantino-Form. Und ob so eine "Ex Machina" oder "Terminator" Cyborgstory sich für eine Serie in dem Umfeld eignet, war auch fraglich. Ja, die Schweden haben so eine Serie mit "Real Humans - Echte Menschen" unerwartet gut hinbekommen, zumindest anfangs. Irgendwann ist wie bei den meisten Serien das Hauptthema aber zu gut durchgekaut und dann kommt schon mal gerne auch etwas Fadesse auf.

              Wenn man bei "Westworld" allerdings dranbleibt, so lohnt sich das. Denn das Ding wird wirklich besser mit der Laufzeit und entwickelt einige interessante Figurengestaltungen und Substories, die miteinander verflochten sind und Anlass für den einen oder anderen feschen Plot Twist liefern. Die bunte, archaische, brutale, aber simulierte Welt des Wilden Westens und die - im wahren Sinne des Wortes - darunter liegende, sterile aber eigentlich noch brutalere Laborwelt bilden eine Einheit, in der Identität und (Selbst)Bewusstsein zum Vorschein als auch zum Verschwinden kommen und generell dekonstruiert werden. Einiges ist nicht so, wie es erscheint. Was als Ausbruch aus den vorgesehenen Bahnen und als Entfaltung bewussten Handelns gewertet wird, ist dann vielleicht letztlich doch nur ein perfider vorprogrammierter Plan. Und was als Entscheidungsfreiheit angesehen wird, ist vielleicht letztlich doch nur deterministischer Ablauf. Der Computer glaubt, er handelt nun frei und dabei arbeitet er womöglich doch nur Code ab. Das allerdings, was sich die Roboter in Menschengestalt zu fragen beginnen, können die Menschen sich freilich ebenso fragen. Allerspätestens seit dem Libet-Experiment tut man auch genau das, man hinterfragt Willensfreiheit und bietet alternativ die deterministische Perspektive an.

              "Westworld" ist jedenfalls sehr unterhaltsam und verpulvert zum Glück nicht alles unterwegs, sondern behält sich bis zum Ende (der ersten Staffel) doch einiges auf. Trotz des von mir ungeliebten Westernsettings ist das eine wirklich gut gelungene, sehenswerte Serie.

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              • 9
                ti.mi 09.05.2017, 23:47 Geändert 09.05.2017, 23:48

                Ich hatte den Film vor Jahren mal gesehen und er hatte mich nicht umgehauen, deswegen ging ich mit keinerlei Erwartung an die Serie heran.
                Oh man, ich war ab der ersten Folge bereits angefixt und hab die ganze Staffel mit Genuss verschlungen. Ich kann kaum erwarten das es weiter geht!

                1
                • 6

                  Anfangs war ich gefesselt, dann ein etwas längerer Hänger. Zum Ende der ersten Staffel wurde es dann wieder besser. Alles in Allem solide, aber nicht mehr.

                  • 4 .5
                    Funghi10 02.05.2017, 20:01 Geändert 02.05.2017, 20:02

                    eher langweilig

                    • 4

                      ***Spoiler***

                      Nach den tollen Kritiken habe ich mir von Westworld als SiFi Serie mehr erwartet.
                      2016 mit der Idee auf zu warten das sich in einem Themenpark der Zukunft die Roboter gegen die Menschen erheben ist ganz schön wenig. Wo man doch schon seit 2001: Odyssee im Weltraum weiß das sich die KI gegen den Menschen wenden wird.
                      Ich hatte gedacht das da noch mehr kommt.

                      Die Protagonisten der Serie, so unteranderem die beiden die Maeve manipuliert, handeln so als ob sie jetzt gerade anfangen mit KI zu arbeiten und nicht wie in der Serie gesagt schon 30 Jahre Erfahrung damit haben.
                      Ihnen müsste klar sein das wenn sie den Host so behandeln er sich gegen sie wenden wird. Der Handlungsstrang ist unrealistisch.

                      Dann erhält Dolores ihr Bewusstsein und damit und dem Wissen das sie den Menschen geistig sowie so überlegen und zudem noch unsterblich ist fällt ihr nichts besseres ein als der Gewalt der Menschen mit Gegengewalt zu begegnen? Das ist geradezu lächerlich.

                      Zum Schluss noch das ganze Gerede davon das die Menschen schlecht sind und sowie so immer enttäuschen. Das ist mir zu billig und zu einseitig.

                      Positiv hervor zu heben ist dagegen, das auch bekannte Gesichter in der Serie viel Haut, für eine US Serie, zeigen.

                      • 8 .5

                        von anfang bis zum ende top

                        • 8 .5
                          mary.werner.5203 25.04.2017, 19:28 Geändert 25.04.2017, 21:14

                          !!! Mit Spoiler Gefahr !!!

                          "Westworld" ist eine der großen Überraschungen des letzten Jahres!
                          Grandioser Cast, beeindruckendes Setting, toller Score von Ramin Djawadi der auch für den Score von "Game of Thrones" verantwortlich ist. Mir gefiel der "Westworld" Score aber sogar noch um einiges besser und viele Stücke davon bleiben einem länger im Gedächtnis als der Score von "Game of Thrones".

                          Die ganze Optik ist einfach atemberaubend, allein schon das Intro ganz zu Anfang verursacht Gänsehaut-pur ♥

                          Auch muss sich der Zuschauer mit vielen interessanten Themen auseinandersetzen die zum Nachdenken anregen, denn wie so oft zeigt sich das "Der Mensch die grausamste und abscheulichste Kreatur ist" was in "Westworld" umso mehr verdeutlicht wird. Auch denkt man selbst darüber nach "Wie weit würde man selbst gehen wenn man in so eine Welt eintauchen könnte?" Das ist es worum es in der Serie geht: Jeder der in diesem Park geht, wird dort sein wahres Selbst finden bzw. sich von seiner wahren Seite zeigen die er zuvor immer versteckt hielt.

                          Von den Schauspielern stechen am meisten Evan Rachel Wood als Dolores, Thandie Newton als Maeve, Ed Harris als der Mann in Schwarz, Anthony Hopkins als Dr. Ford, Jeffrey Wright als Bernard und Jimmi Simpson als William heraus.

                          Es gibt auch viele überraschende Wendungen die ich so nicht erwartet hatte, besonders die Tatsache das William und der Mann in Schwarz die selbe Person sind hat mich sehr schockiert und auch traurig gemacht, da Dolores und William nicht ihr verdientes Happy-End bekamen.

                          Negativ empfand ich einige Logikfehler und Ungereimtheiten die viele Fragen aufwerfen wie z.b. die Zeitspanne, in den ersten Folgen sieht es so aus als würde immer und immer wieder der selbe Tag ablaufen mit den selben Figuren, und dann kommen Storyelemente dazu die viel länger dauern. Auch hätte mich interessiert wie groß der Park eigentlich nun ist, da mir dieser nahezu endlos erschien, oder auch die Tatsache das die Mitarbeiter von "Westworld" scheinbar nicht immer alles mitbekommen wenn einer der Hosts über längere Zeit weg bleibt wie Dolores. Trotz einiger logischer Fehler dennoch eine sehr gute Serie. Freue mich auf Staffel 2!

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                          • 9

                            Gute Serie, mit überraschenden Wendungen.
                            Manches mag zuerst etwas verwirrend vorkommen, wird am Schluss aber immer klarer.
                            Das Ende von Staffel 1 lässt auf eine weitere grandiose Staffel hoffen.

                            • 5 .5

                              Überbewertet.

                              Die anfänglich Neugier verfliegt schnell und man findet sich wieder in einer langweiligen, wirren Geschichte, die nicht weiß, wohin die Reise gehen soll.

                              Weniger ist oft mehr und dies hätte "Westworld" auch gut getan, anstatt hier den Anspruch durch eine komplexe, teilweise nicht nachvollziehbare Geschichte heben zu wollen.

                              In der Mitte der Staffel hatte ich noch die Hoffnung auf eine Besserung. Das traf aber leider nicht zu.

                              Schade, man hätte aus so einem Thema mehr machen können.

                              • 8 .5

                                Mit dem nahenden Ende von "Game of Thrones" muss sich HBO langsam aber sicher nach einem neuen Zugpferd umsehen. Nach dem Flop "Vinyl" soll es nun "Westworld" richten und die ersten 10 Folgen lassen auf Großes hoffen.
                                Die Story ist sehr umfangreich, detailliert und auch verworren. Showrunner Jonathan Nolan bedient sich nur in Ansätzen Michael Chrichtons Grundidee des damaligen Films und erschafft seine eigene komplexe Welt.
                                Dieser Mix aus Wildem Westen und Sci-Fi ist optisch eine Wucht und entfaltet sofort eine packende Atmosphäre.
                                Die vielen namenhaften Darsteller spielen ihre Rollen durchweg überzeugend. Besonders Hopkins, Harris, Wood und Newton sind meiner Meinung nach die Zugpferde des ganzen und verschaffen ihren Figuren eine spezielle charakterliche Tiefe.
                                Die Story ist sehr breit gefächert, verliert sich dadurch manchmal aber etwas selbst in Dialogen und nicht ganz schlüssigen Szenen. Auch ist nicht jeder Handlungsstrang qualitativ gleich gut. Vieles macht wirklich erst in der letzten Folge Sinn oder legt den Grundstein für weitere Staffeln.
                                Die Serie verlangt einem gerade in der Mitte der ersten Staffel viel Geduld ab, aber man wird fürs Durchhalten gerade mit den letzten beiden Episoden und einigen tollen Twists belohnt.

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                                • 8

                                  So mal abseits von allem, was hier so über die Serie diskutiert wurde ... https://www.youtube.com/watch?v=NPM8oBrONwM Ich hab da so dermaßen Mass Effect-Flashbacks, das kann doch nicht nur mir so gehen? :'D Saren für S2 confirmed?

                                  • 7

                                    Die ungewisse Kälte der Filme war besser als dieses Möchtegernpsychologische Gelaber. Worauf sich ja einige ach so tolle Film- und Serienkenner einen aufgeilen... wissen nix, wie bei LOST, machen sich aber voll wichtig, obwohl noch bis zu 10000 Staffeln folgen.. Arm.

                                    Aber. Intressant, Spannend, Weiterguckpotential.

                                    Inklusive: die dümmsten Elite Wachleute.... man könnte einen Pfeiler zur Deckung nutzen, aber warum wenn man krass ist? Ab durch die Mitte....

                                    • 8

                                      Zwar gibt's ein paar Längen im Laufe der Serie und man erwartet die Twists regelrecht, kommen also nicht ganz unvorbereitet (nicht die Twists an sich, sondern, dass es sie überhaupt geben wird), aber unterm Strich wird einem hier ein cooles und zum Nachdenken anregendes Werk vorgesetzt. Mit den beiden Originalfilmen hat die Serie jedoch recht wenig gemein. Beim Finale wurde für meinen Geschmack zu früh ausgeblendet.

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                                      • 9 .5
                                        MovieMakers 24.03.2017, 13:48 Geändert 24.03.2017, 13:54

                                        Könnte Spoiler Enthalten!

                                        Westworld basiert auf dem gleichnamigen Film der 1973 produziert wurde. Der aus der Feder von Michael Crichton stammt der auch Jurassic Park geschrieben hat. Er wurde dann von Jonathan Nolan überarbeiten und zur Serie gemacht hat.

                                        Jetzt mal zur Story an sich handelt es sich um einen Western Vergnügungspark jedoch kein normaler, in diesem Park ist fast alles für die Wohlhabenden Gäste möglich. Von Liebe, Sexuelle Ausschweifungen bis hin zu Mord. In diesem Park werden auf Kundenwünsche im 3D Drucker Körper aus Fleisch, Muskeln und Knochen gedruckt und mit einem hochleistungsfähigen Computer Chip ausgestattet der das Denken simuliert. Danach werden sie in Story Lines gesteckt die den Gästen gefallen. Der Zuschauer bekommt am Anfang 3 Haupt Story Lines vorgestellt einmal die Roboter, den Vorstand/Entwicklung und Besucher die sich über die Serie Abwechslungsreich verteilen. Ein Paar gute Plot Twists Sind auch dabei.

                                        Nun zu den Charakteren einen Mysteriösen Stammgast der von Ed Harris gespielt wird. Einen Neuankömmling gespielt von Jimmi Simpson der mir schon in House of Cards gut gefallen hat, der zum ersten Mal in dem Park ist, mit dem Bruder Seiner Verlobten und sie bilden die Gäste Story Line. Die Roboter Story Line besteht größten teils aus der Farmertochter Dolores (Evan Rachel Wood) und dem Revolverhelden Teddy Flood (James Marsden) die in ihren Story Lines mit einander verbunden sind. Derweil gibt es auch noch eine prostituierte Maeve Millay (Thandie Newton) die im Vordergrund steht. Da hätten wir noch die Entwicklung Dr. Robert Ford gespielt von Anthony Hopkins an dieser Stelle mein Lob großartige Leistung und seinem Assistenten gespielt von Jeffrey Wright. Dann gibt’s natürlich noch Theresa Cullen (Sidse Babett Knudsen) Chefin der Qualitätssicherung. Das wäre es dann erstmal von den Charakteren dennoch Westworld hat noch viele andere gute bis hin zu genialen Charakteren die es schaffen dieses Roboter Western Feeling genau rüber zu bringen.

                                        Einer der wichtigsten Teile sind natürlich die Effekte und Bilder die gezeigt werden alleine zu sehen wie die einzelnen Muskeln gedruckt werden und der Park scheint einfach grenzenlos so wunderschöne Bilder in denen man in die Western Zeit zurück versetzt wird. Umso weiter weg von dem Start Punkt des Parks desto spannender wird’s.

                                        Das letzte wäre jetzt noch das finale das den Machern echt genial gelungen ist. Ich freue mich schon auf die zweite Staffel. Westworld verdrenkt meiner Meinung nach Game of Thrones als die Nummer 1 von HBO und ist dieses Jahr schon mein Serien Favorit.

                                        • 10
                                          spassmagnet 23.03.2017, 19:45 Geändert 23.03.2017, 20:23

                                          1. Staffel gesehen und was soll man groß sagen. High End Unterhaltung made by HBO.
                                          was dieser Fernsehsender für eine Qualität bietet, überrascht mich immer wieder...

                                          Westworld ist platt gesagt ein Sci-Fi Drama im Wilden Westen - gespickt mit jeder Menge überraschenden Wendungen, welche sofort Hunger auf Staffel 2 machen.
                                          manche denken bei diesem Genre-Mix vllt an "zurück in die Zukunft", aber die Serie verfolgt natürlich einen ganz anderen Ansatz ohne den trashigen Klamauk der 80er - und geht auch dem klassischen Dilemma nach, welche Rechte hochentwickelte künstliche Inteliigenz hat - natürlich vor dem Spiegel unserer eigenen aktuellen Probleme.

                                          und auch wenn ich mich bei HBO-shows immer wiederhole, ich kann diesen immer nur das gleiche bescheinigen: großartige Schauspieler treffen auf ein tolles Drehbuch, welches unglaublich gut umgesetzt wird.
                                          das ist Fernsehen!

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                                          • 10
                                            QaXx 21.03.2017, 15:38 Geändert 21.03.2017, 15:40

                                            Science Fiction ist eigentlich überhaupt nicht mein Genre.
                                            Warum dann also eine Science - Fiction Serie anfangen?
                                            Ich muss beschämt zugeben, das lag vor allem am Hype der um diese Serie gemacht wurde - speziell die tollen Bewertungen hier auf MP haben mich dazu gebracht.
                                            Wie an meiner Bewertung nun unschwer zu erkennen ist, wird die Serie diesem Hype - meiner Meinung nach auch gerecht.
                                            Woran liegt das jetzt genau?
                                            Der Cast ist natürlich einsame Weltklasse. Als Hannibal - Hopkins Fan war ich natürlich gespannt, welche Rolle er hier einnehmen wird und wie er sich verkauft. Meiner Meinung nach ist das nach Hannibal die passendste Rolle für ihn und er spielt riesig auf.
                                            Ed Harris sehe ich speziell als Bösewicht immer sehr gerne und bin großer Fan von ihm - also gleich zwei Schauspieler die mich begeistern. Ed Harris spielt wie immer auch spitze auf und als "The Man in Black" ist er definitiv mein Lieblingscharakter der ersten Staffel.
                                            Die restliche schauspielerische Leistung ist auch durch die Bank weg souverän.
                                            Die Handlung, die Dialoge, die Erzählweise, die Wendungen und die Grundidee faszinieren mich und sind auch der Hauptgrund weshalb ich die magische 10 vergebe.
                                            Diese Stärken lassen mich sogar über ein paar Logiklücken hinwegsehen.

                                            SPOILER
                                            //Warum gehen die "Leiter" fast ausschließlich im dunklen auf Entdeckungstouren?
                                            //Warum helfen die zwei Schwachköpfe der Prostituierten?
                                            SPOILERENDE

                                            Was kann man noch sagen?
                                            Ich finde Westworld ist keine Serie die man mal kurz nebenbei schauen kann, da sie auf ihre Art schon sehr komplex ist. Man muss sich auf die Serie einlassen und sie ohne große Pausen sichten - sonst verliert man schnell die Orientierung und die Stimmung ihr weiter zu folgen.

                                            Da sich Game of Thrones dem Ende neigt und HBO Hände ringend nach einem neuen Hit bemüht, glaube ich das Westworld hier einen guten Anfang macht, wobei ich kaum glaube, dass diese Serie die gleiche Massen anziehen und begeistern kann. Wie sich die Macher hier eine zweite Staffel vorstellen bleibt mir ein Rätsel - außer sie machen das Spiel mit einer anderen Welt und führen es dann irgendwann zusammen. Naja ich für meinen Teil bin gespannt was da noch kommt und freu mich sehr, wenn sie dieses Niveau halten können.

                                            Ja das wars eigentlich soweit was ich zu Westworld sagen wollte.
                                            Jetzt bleibt nur noch die Frage in die Runde:
                                            Gings nur mir so oder hatte ihr auch das Game of Thrones - Feeling als das HBO Intro kam und dann die Serien-Musik anlief?

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                                            • 9 .5
                                              Neotrexx 19.03.2017, 16:32 Geändert 19.03.2017, 16:35

                                              Top serie
                                              Keine Ahnung was der Typ da unter mir für ein Problem hat das er anderen die Serie vermiesen will
                                              Ohne Vorurteil anschauen und genießen :)

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                                              • 0 .5

                                                gib den Leuten ein paar bekannte Namen, steck sie in unfassbar schlecht entworfene Rollen, denk dir eine Story aus die mit grotesk abwegig noch vornehm beschrieben ist und steck jeden erdenklichen Technikschwachsinn rein und rühr vor allem sehr, sehr viel Waffen und Gewalt mit unter.
                                                die Leute werden es mögen, sie wissen zwar nicht warum sie es mögen, aber es gefällt ihnen weil ihnen grad nix Besseres einfällt als sich so einen Müll anzuschauen und sie zahlen ja schließlich auch Gebühren dafür und dann findet mans gleich nochmal besser. das ist irgendwo deprimierend und traurig aber wer es nicht gut findet braucht es ja zum Glück nicht anschauen und ich hoffe davon gibts viele Menschen.

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                                                • 9 .5

                                                  Sehr interessante Idee, tolle und unerwartete Wendungen, ein Score der an Game of Thrones erinnert, originelle Charaktäre, einige starke bekannte Schauspieler wie Hopkins und vieles mehr erwartet einen hier bei Westworld.
                                                  5 Folgen hat es ehrlich gesagt gedauert, bis die Serie mich gefesselt hatte. Erst war es ein, oh interessante Idee, dann mit mehr Hintergrund ein, aha, verstehe, dann zog es sich in Folge 3 plötzlich wieder mehr, während in 5 endlich das richtige Tempo erreicht wird. Starke Dialoge mit philosophischen Ansätzen werden gewöhnlich stark von HBO benutzt, um schrittweise Licht ins dunkeln zu bringen. Ich kann die Serie wirklich empfehlen, wenn man nicht sofort aufgibt.

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                                                  • 5 .5

                                                    Nach anfänglichem Spaß, was hauptsächlich mit dem Setting und der technischen Umsetzung zu tun hat, nimmt die Qualität gegen Ende hin immer mehr ab und vor allem die letzten beiden Folgen waren kaum noch zu ertragen. Das Staffelfinale war mehr Qual als Spannung und ich werde mir keine weitere Staffel Westworld mehr antun. Schade, denn aus der Thematik hätte so viel mehr heraus geholt werden können.
                                                    Fazit: Nicht wirklich grottig, aber auch nicht top. Mittelmaß halt...

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