Passengers - Kritik

Passengers

US · 2016 · Laufzeit 117 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Drama, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Gestern die Blu Ray zugelegt, vermutlich werde ich Ihn die Tage nochmal gucken. Der Film ist sehr ruhig und man schaut den beiden einfach gerne zu. Meiner Meinung nach wurden hier die perfekten Schauspieler gewählt - beide sind einfach witzig, sowas von angesagt und harmonieren klasse. Von Pratt hab ich gar nicht erwartet, das er auch ruhiger und mit mehr Mimik spielen kann. Und wie jeder andere Kerl liebe ich einfach JLaw - alles von ihr wurde hier perfekt eingesetzt (Oh man ist sie schön).
    Der Film war echt anders als erwartet, aber ein Liebes-Film im All ist mal eine nette Abwechslung. Optisch einfach wunderschön. Nur der Schluss hätte sich ruhig mehr Zeit nehmen können.

    • 8

      Liebe inmitten der Sterne.... dazu ein bisschen Robinson crusoe, tolle sets und optik... passt.

      • 8

        Sci-Fi ist eigentlich so gar nicht mein Genre, wenn da keine Aliens mitspielen aber für meinen Männe opfere ich gerne einen Freitagabend. Als ich hier dann von Liebesschnulze und Drama gelesen habe, dachte ich kurz über Scheidung nach aber ich habe unterschrieben "wie in guten und in schlechten Zeiten". Ich hatte mir vorgenommen, mich mit der nächsten Filauswahl einfach zu rächen aber was soll ich sagen, der Film hat mir überraschenderweise gut gefallen.

        Ich könnte jetzt nicht sagen, dass die Schauspieler eine herausragende Leistung abgeliefert haben und ein anderer Schauspieler es nicht genauso gut gemacht hätte aber wie sie es gemacht haben, war alles solide und einwandfrei.

        Die unfreiwillige Komik des Films, die hier bemängelt wird, hat für mich auch sehr gut gepasst und war unterhaltsam. Gerade diese Situationskomik, die der eine als lustig und der andere als unpassend empfindet, hat mich am Anfang des Films an "cast away" erinnert. Mal ehrlich, hättet ihr James die ganze Zeit heulen sehen wollen, während er seinem Leben nachtrauert. Äh, nein. Und die Kritik, dass Aurora sich zu schnell mit ihrer Situation abgefunden hat, kann ich auch nur bedingt nachvollziehen. Wir begleiteten quasie James 1 Jahr lang in seinem Prozess der Aklimation. Wollen wir das noch einmal eine halbe Stunde Screentime mit Aurora durchmachen? Nicht wirklich.

        Die Action mit der Schiffrettung war dann doch etwas zu sehr Hollywood und kam plump daher. Aber der Film muss ja die breite Masse befriedigen und da musste dann halt noch ein bisschen Kawumm mit rein, Lebengefahr und Feuer und so... Das passte irgendwie nicht zum Rest des Films, tat mir persönlich jetzt aber auch nicht arg weh.

        Nach dem Film habe ich mich gefragt, wie hätte ich mich an Stelle von James oder Aurora verhalten und genau da verdient der Film von mir seine 8 Punkte. Ich musste den Abend nochmal über den Film nachdenken und habe ihn in positiver Erinnerung behalten und nicht gleich ad acta gelegt.

        Arthur und die Bar waren auch einfach zu geil, das hätte ich so daheim auch gerne. Ich wäre nicht abgeneigt in einem zweiten Teil zu sehen, was James und Aurora so ihr Leben lang getrieben haben und was die Erwachten daraus machen und damit umgehen.

        2
        • 7 .5

          Technisch hervorragend gemacht, so kann man die Schnulze ertragen ;)

          • 9

            Wenn man weiß, worauf man sich einlässt, weiß der Film schon zu überzeugen

            9 von 10 Bärenkatapulte

            • 6 .5
              Dolfan 18.05.2017, 09:01 Geändert 18.05.2017, 09:04

              Seltsame Kombi aus Romanze und Science-Fiction-Film mit etwas Action. Dabei beginnt der Film noch recht ansprechend mit Pratt und M. Sheen als Barkeeper. Daraus wird dann aber leider eine ziemlich kitschige Romanze, als J. Lawrence aufwacht. Das Ende ist wieder hollywoodmässig total Banane, für mich ist es absolut nicht nachzuvollziehen, wie Aurora Preston verzeihen kann. Immerhin bietet der Film aber ein klasse Bild (habe die UHD-Bluray gesehen) und einige tolle Schauwerte. Auch etwas Action wird zum Ende hin geboten. Kann man sich durchaus mal ansehen, ist aber kein must-see.

              • 8 .5

                Tatsächlich bin ich von den vielen negativen Bewertungen des Films überrascht. Ich finde "Passengers" nämlich sehr unterhaltsam, spannend und berührend. Vielleicht hat die Marketingkampagne ja falsche Erwartungen geweckt, denn ein Sci-Fi-Action-Feuerwerk darf man sich tatsächlich nicht erhoffen.
                Stattdessen bekommt man eine berührende Liebesgeschichte geboten, die in ein perfektes Science-Fiction-Setting eingebettet ist und von den beiden grandiosen Hauptdarstellern getragen wird. Pratt und Lawrence harmonieren super miteinander agieren durch und durch glaubwürdig. Pratt wird für mich von Film zu Film immer mehr zum absoluten Sympathieträger und Jennifer Lawrence bietet neben ihrem großen Talent auch die gewohnte Portion Erotik.
                Die Story bietet neben der bekannten Ausgangslage einige nette Überraschungen und Wendungen; und im letzten Drittel bekommt man auch meiner Meinung nach tolle Effekte und Actionszenen geboten.

                5
                • 9
                  Bruno Morbitzer 17.05.2017, 22:42 Geändert 17.05.2017, 22:51

                  Sehr gefühlvolle Liebesgeschichte, eingebettet in einen spannenden, ideenreichen und intelligenten Science Fiction Film mit großartiger Besetzung.
                  Ich musste in den anderen Kommentaren ('Kritiken' wäre da ein Euphemismus) schon wieder das Klischee 'vorhersehbar' lesen und frage mich auch diesmal, was damit gemeint ist. Was ist denn an einer solchen Story vorhersehbar? Dass unsere zwei Weltraum-Turteltäubchen im Raumschiff Bäume pflanzen? Oder dass Larry Fishburnes massiger Körper selbst in der Schwerelosigkeit wie ein Felsen auf der Matratze liegen bleibt? Zum Glück musste ich diesmal nichts von 'Logiklöchern' lesen, das wäre bei einem Science FICTION Film auch ein bisserl arg gewagt. Oder sind hier irgendwelche Weltraumtechniker unterwegs, die von ihren unzähligen intergalaktischen Odysseen berichten wollen?
                  Und abschließend noch etwas: Von Kitsch reden in Bezug auf gefühlsbetonte Filme eigentlich nur Leute, die im Herzen so ausgetrocknet sind wie eine Dörrpflaume im Wüstensand.

                  4
                  • 6

                    Extrem vorhersehbares, fabriziertes Weltraummärchen. Man kann den Film sehen ohne zu leiden, allerdings hat er ausser schicken Weltraumbildern wenig zu bieten, mit Ausnahme der hie und da eingestreuten Nahaufnahmen von Jenny Lawrences Körper (ohne den leisesten Sinnzusammenhang natürlich). Schauspielerisch fühlt sich das ganze auch eher wie eine blutleere Pflichtübung an. Kann man sehen, aber nicht sehenswert.

                    • 5
                      Mr.Torrance 16.05.2017, 16:08 Geändert 16.05.2017, 16:17

                      Sci-Fi Romanze im Weltraum mit Chris Patt und Jennifer Lawrence als sympathisches Liebespaar. Die Verzweiflung für ihre prekäre Lage kaufe ich den beiden Turteltäubchen allerdings nicht ab, besonders weil Lawrence auf mich immer so wirkt, als stünde der Heulkrampf kurz vor der Eruption.
                      Konstruiert im Kammerspiel-Modus wirkt "Passengers" jedoch keinesfalls so beengend oder beängstigend auf mich, wie erhofft. Die Story büßt nach spannendem Beginn mit Alleinunterhalter Chris Patt seine Glaubwürdigkeit bis zum wirtschaftlichen Totalschaden ein. Da bröckelt das poröse Gemäuer der Glaubwürdigkeit an allen Ecken und Enden. Einfach handelsübliche Hollywoodkost mit erwartbarem Ausgang. Da hat die Macher wohl wieder einmal der Mut verlassen. Da besitzt keiner genug Mumm, um dem Zuschauer mal so richtig unerwartet und hinterrücks den Kuhfuß in die Fresse zu trümmern. Typisches, beinahe märchenhaftes Ende, nach dem Motto, (**ACHTUNG SPOILER**) wenn sie nicht gestorben sind, dann fliegen sie noch heute. Auch die Entscheidung, gerade Jennifer Lawrence aus dem Kälteschlaf zu erwecken, bleibt mir in so einer Situation äußerst rätselhaft. Aber nun gut, da wollte man wohl lieber eine schnulzige Romanze präsentieren, als ein echtes Weltraumabenteuer. Insgesamt hat mir "Passengers" garnicht so schlecht gefallen, besonders die Szenen an der Bar fand ich echt exzellent, aber bei 2 Oscarnominierungen und einer recht positiven Resonanz, hätte ich mir doch mal mehr Mut zum Risiko gewünscht. Nicht immer die gleiche Standardscheiße, die wie ein Kondom nach einer Anwendung in der Tonne landet.

                      7
                      • 3

                        Leider eine einschläfernde Story, wenig Aktion und sinnloses Gelaber. Der Trailer verspricht etwas ganz anderes.

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                        • 6 .5

                          Am besten ist der Film am Anfang, wo Lawrence noch schlummert. Das liegt aber nicht an Lawrence selbst, die ich durchaus mag, sondern an den vielen kitschigen Momenten. Der Film war trotzdem lange auf Siebener-Kurs, lässt irgendwann aber doch nach. Auch das Ende gefiel mir nicht besonders. Man hätte aus der ganzen Idee mehr machen können/müssen.

                          Solide und kurzweilig ist er trotzdem. Die Idee passt.

                          • 6

                            Nach dem Trailer habe ich mir den Film etwas anders vorgestellt. War aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam, am Ende ist er ein guter Scifi Film der in einem sehr interssanten Raumschschiff spielt. Ein kleiner Kritikpunkt für mich ist am Schluss, das Ende war zu aprupt und ich musste die letzten Dialog nochmal hören um zu verstehen was Sache ist. Meine Wertung: 6/10.

                            • 9

                              Das Ende bzw. der "dritte" Teil der Story macht den Film schon bisschen kaputt, so dass die 9 eigentlich viel zu hoch ist. Aber ich sehe hier gerne darüber hinweg, zu originell um dieses Machwerk wegen dem "Popcorn" Abschnitt zu stark abzustrafen

                              • 8

                                Mich hat der Film auch stark berührt.
                                Auch die Twist´s im Film haben überzeugt.
                                warum haben sie keine Nachkommen gezeugt haben
                                - vielleicht um denen die selbe schwierige Entscheidung
                                zu ersparen - einen Partner/in zu wecken - Vor Ende der
                                Reise wären sonst Alle wach gewesen :))

                                • 7 .5

                                  Supergeiler Film! Hat mich total ergriffen und mitfühlen lassen.
                                  Nur warum haben sie keine Nachkommen gezeugt? ;-)

                                  • 7 .5

                                    Schwieriger Fall ... was eigentlich ein gutes Zeichen ist. Vieles beginnt mit fast schon philosophischen Fragen über die Existenz, soziale Strukturen, das Menschsein an sich. Sehr faszinierend und gut gespielt. Doch immer wenn die Schmerzgrenze erreicht scheint, öffnet sich ein Fenster und die Geschichte wandelt sich eher klischeehaft in eine andere Ecke. So reihen sich also Robinson-Story, Liebesschnulze, Weltraum-Action und Hoffnungs-Drama zu einem eher unnötigen Happy-End. Allerdings ist der Film immer packend und auf die gute Art unterhaltsam, deshalb unbedingt sehenswert.

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                                    • 4
                                      Daggiolone 12.05.2017, 00:04 Geändert 12.05.2017, 06:09

                                      Wirklich schade, wie aus einer derart klaustrophobischen Idee eine unfreiwillige Komödie geworden ist. Selten war das Verhalten von Charakteren derart unglaubwürdig und oberfllächlich. Wenigstens wurde es gegen Ende etwas spannend.

                                      SPOILER
                                      Für den Zuschauer bleiben die beiden Rollen unnahbar. Nichts ist von der Einsamkeit und Verzweiflung zu spüren, die Jim dazu gebracht hat Aurora zu wecken. Wir erleben sofot einen Zeitsprung bis zu dem Punkt wo beide sich mit der Situation abgefunden haben. Nicht resigniert, sondern abgefunden haben. Die Liebe zwischen den beiden ist rational zwar nachvollziehbar, aber nicht emotional. Die Zwangsabhängigkeit wirkt wie eine Option.
                                      Auf den psychologischen und zwischenmenschlichen Aspekt hätte ich mir den Fokus gewünscht. Das hätte dann ein richtig guter Film werden können. Die Macher haben sich aber für eine Schnulzette entschieden, mit Schwerpunkt auf die Raumschiffrettung, die derart schwach geworden ist, dass sie selbst für den Popcorn Kino Bereich eher durchwachsen ist.

                                      • 6 .5
                                        hallidalli 11.05.2017, 22:08 Geändert 11.05.2017, 22:08

                                        Kurzweiliges Weltraumabenteuer mit netten Effekten, Schauwerten ;-) und einem eher unspektakulärem Ende.

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                                        • 4
                                          derwiep 10.05.2017, 18:37 Geändert 10.05.2017, 18:39

                                          LAAAAANGWEILIG :(

                                          • 5 .5

                                            Unerfreulich.

                                            • 8

                                              PASSENGERS ist ein unterhaltsamer Film. Wenn man die narrativen Schwächen einmal ausblendet, bekommt man hier einen optisch ansprechenden Film mit zwei tollen Hauptdarstellern. Mehr hatte ich auch nicht erwartet.

                                              • 6

                                                Habe ihn die Tage nun auch mal gucken können und fand ihn recht solide, aber mehr auch nicht.

                                                Im Grunde war das Sci-Fi Setting komplett überflüssig, da der Handlungsverlauf auch 1:1 auf einen anderen Sachverhalt übertragen werden konnte.

                                                Mann ist verzweifelt,
                                                Mann lernt Frau kennen,
                                                Mann findet wieder Sinn zum Leben,
                                                Frau erfährt das schreckliche Geheimnis des Mannes,
                                                Frau trennt sich,
                                                Großes Übel zwingt beide zum Zusammenarbeiten,
                                                Frau und Mann kommen wieder zusammen.

                                                SPOILER!
                                                Ehrlich gesagt habe ich am Ende sogar noch erwartet, dass die Frau sich direkt nach dem Wiederbeleben des Mannes in die "Doktorkapsel" legt und diagnostiziert wird, dass sie schwanger ist, nur um direkt im Anschluss die Hebamme aus dem Hyperschlaf zu wecken.
                                                Zum Glück hat man sich dann für das weniger kitschige Ende entschieden.

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                                                • 4 .5

                                                  Die Story ist übersichtlich, irgendwo zwischen Drama und Liebesfilm angesiedelt, weichgespült und nicht wirklich filmfüllend, die Optik haut einiges raus, kommt aber auch mir sehr künstlich vor. Die Effekte machen schon was her, aber können den Film leider auch nicht mehr retten. So springt man nun von einem Eye-Catcher zum anderen und langweilt sich den Rest des Films, was auch scheinbar beide Hauptdarsteller so sehen: Chris Pratt bemüht sich noch ein bisschen, Jennifer Lawrence wirkt irgendwie abwesend. "Gepflegte Langeweile" wäre wohl der bessere Filmtitel gewesen.

                                                  • 3

                                                    Gewaltiger Blender. Der mich an Gravity erinnert.

                                                    Die optische Umsetzung ist für mich nicht stärke, sondern schwäche. Es wird derma0en übertrieben, das die ganze Welt total künstlich aussieht. Durch die Bildschärfe wirkt es noch stärker unnatürlich. Schauspieler wirken als kleben Sie vor dem Greenscreen.

                                                    Quasi nach dem Motto. Ist die Story nicht so toll, machen wir den Film mit Effekten voll.

                                                    Aus dem interessanten Ausgans Szenario macht man ja nun gar nix. Paar Optische Gimmicks dann wird es Zunehmens stinkt langweilig. Den Spielszenen zwischen den beiden dehnen fehlt wie ich findet jede Chemie. Die der Film nicht transportieren kann. Ein Liebes Film wo die Liebe und Emotion nicht rüber kommt. Tja.

                                                    Die Dialoge sind vollkommen uninteressant wie Grafity. Da finde ich es aufregender, einer Fliege an der Wand krabbeln zuzusehen.

                                                    Der Film erinnert an eine Seifenblase, schillernd und bunt, nur wenn man ihr zu nahe kommt machts plopp und verpufft ist alles.

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