Passengers - Kritik

Passengers

US · 2016 · Laufzeit 117 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Drama, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 6
    Leinzi 16.07.2017, 23:56 Geändert 17.07.2017, 02:22

    Der Film plätschert in seiner atemberaubenden Optik dahin.

    Im Grunde ist mit diesem Satz alles gesagt. Das Raumschiff-Design - sowohl innen als auch außen - ist wahnsinnig schön, ebenso die optischen Effekte. Nach einem äußerst amüsanten Start flacht die Handlung jedoch ab. Ich habe mich ein wenig wie Chris Pratt gefühlt, dem es von Tag zu Tag langweiliger wurde, nur leider fehlte mir meine Aurora.

    Wer sich von Logiklöchern und nicht ganz durchdachten Ideen gestört fühlt, der erreicht diesen Punkt der "Okayness" bereits viel früher als ich. Der Film wirkt nämlich arg konstruiert.

    6
    • 8

      Chris Pratt ist einfach so ein guter Schauspieler und Jennifer Lawrence ist sowieso die Beste, seit ich sie das erste mal als Kadniss sehen durfte. Endlich sind beide vereint und dann auch noch in so einem super tiefgründigen Weltraumfilm. Klasse.

      • 7 .5
        Cr1XoNo1D 07.07.2017, 16:13 Geändert 07.07.2017, 18:57

        Habe mich sehr wohl gefühlt bei dem Film.
        Geiles Setting, halbwegs spannender Plot, schöner Score. Wollte am liebsten selbst durch die Gänge des Schiffes spazieren und all das nette Spielzeug entdecken. Atmosphärisch punktet der Film jedenfalls.
        Zugegebenermaßen lasse ich mich persönlich schnell von einem guten SciFi-Szenario mit all dem ganzen Technik/Raumschiff Schnickschnack blenden. Dazu noch ein paar schöne Bilder vom All und den ganzen Sternen (Auch sehr gerne OHNE Hubble-Farben -.-) und schon sehe über kleinere Schwächen im Drehbuch hinweg die hier zweifelsfrei vorhanden sind.
        Lawrence hat mich wiedereinmal mit ihrem Schauspiel gut abgeholt und Pratt hatte wieder bei mir einem gewaltigen Sympathiebonus. Das Ende hätte für mich gerne konsequenter sein können.
        Als Fazit kann ich sagen: Passengers hat keine sonderlichen Schwächen, aber auch keine sonderlichen Stärken. Für Liebhaber von SciFi ist dieses seichte Weltraumdrama aber zu empfehlen.

        7
        • 7

          Sicherlich war nicht immer alles logisch, aber trotzdem war der Film spannend bis zur letzten Sekunde und ich fand auch das Ende sehr überraschend gelungen.

          1
          • 6 .5
            McBabs 04.07.2017, 20:57 Geändert 04.07.2017, 20:59

            Hätte ich meine Erwartungen mal im Zaum gehalten und mich nicht so vom Hochglanztrailer blenden lassen, wäre ich weit weniger enttäuscht worden. "Passengers" hat zumindest in meiner Vorstellung einen tiefgehenden Sci-Fi-Thriller mit interessantem Background versprochen, abgeliefert hat er jedoch lediglich einen durchschnittlichen Raumschiff-Reisefilm, verfeinert mit einer ziemlich laschen Lovestory, die nur von einem viel zu einfachen Konflikt gestört wird.
            Die Spannung wird wie so oft in der Science Fiction ausschließlich durch technische Defekte erzielt und umwoben von einer allgegenwärtigen Verzweiflungsstimmung, weil man eben mit uangenehm hoher Gewissheit für die nächsten 90 Jahre allein (bzw. zu zweit) bleiben und sterben wird.
            Wie der Film dennoch auf 6,5 Punkte kommt? Durch genau zwei Dinge:
            1. Das grandiose Schauspiel des Besetzungstrios!
            2. Die Optik. Sowohl das schöne chromlastige Setting (das ganze Raumsschiff ist ein einziges Designerloft) als auch die Schauwerte und Schönheit von Aurora-Darstellerin Jennifer Lawrence, *rrrrr*. (Über Chris Pratt werde ich mich jetzt mal nicht auslassen, das überlasse ich dem anderen Geschlecht).

            Achso, damit ich's nicht vergesse: das Ende hat mich nicht gerade zufrieden gestimmt.

            1
            • 5

              Puh hab deutlich besseres erwartet, an sich sehr langweiliger Film, Jennifers Brüste und die netten Effekte können nicht über die schwächen hinwegtäuschen, trotz der doch netten Grundidee.

              Spoiler

              Der Film hat einige nette Szenen (schwimmbad) und die Grudnidee warum die Systeme ausfallen ist auch ganz nett.

              SciFi Geschichten haben oft hier und da paar schwächen, meist wenn es um erläuterungen Antrieb usw geht, damit muss man dann halt arangieren.

              Der Film hat eher fundamentale haarsträubende Situationen.

              Sehr dämlich war " wir wecken keinen Techniker der uns bei der Fehlersuche hilft", nein wir suchen den Fehler selbst. Eine Journalsitin, ein DreckOff und ein Agraringenieur^^ oder was für ein Käsetechniker der war. Ja nee ist klar, nicht jeder Ing. kann ein Space Shuttle reparieren, die Schiffssysteme in einem Raumschiff und wir reden jetzt mal wirklich existierenden Spaceshuttle, ISS...sind oft so komplex das ein einzelner nie alles versteht, sondern wenn nur die Grundlagen für notwendige Reparaturen durchführen kann und dafür werden die Leute monatelang geschult. Hier haben wir ein Schiff das mit halber Lichtgeschwindigkeit fliegt^^. Aber unser Space Macgyver kann das.

              Die Erklärung warum die nicht wieder einschlafen konnten, war auch mit die unsinnigste. Wie fliegen die denn zurück von der Kolonie, wenn am Board kein Heinzelmännchen ist? Ero nehmen wir an die Schlafkammern sind dazu nicht in der Lage müssen aber am Board eines Schiffs mit 5000 Personen mehrere Systeme vorhanden sein wo Passagiere für langzeitschalf vorbereitet werden. Da hätte man besser irgendeinen defekt ausdenken können.

              Aber haarsträubend wird die Szene mit der Schranktür aka Hitzeschild xD wir haben hier anscheinend irgendeine Art von Fusionsreaktor und ein Plasma (heißer scheiß, heißer als die Sonne) und der Held blockiert nicht denn schraubenzieher nein^^ er stellt sich genau in den Strahl. Die Schranktür wäre nach Millisekunden Spagetti und er nicht verkohlt, sondern Sternenstaub.

              Der Film ist einfach Lovestory im Weltall mit sehr stark hinkenden Story. Schade

              • 8
                NodiNeu 25.06.2017, 18:46 Geändert 25.06.2017, 19:37

                Sci-Fi-Robinsonade in ausladener Optik und mit zwei Hauptdarstellern die den Film problemlos tragen können. Im letzten Drittel zieht die Spannungsschraube gehörig an, bevor mit einem sehr überhasteten Ende zum Abspann umgeschwenkt wird und die eine oder andere Frage unbeantwortet bleibt (z.B. warum sich jemand wie Andy Garcia für einen wortlosen Fünf-Sekunden-Cameo hergibt). Allzu vorhersehbar, mit so manchen Fehlern und Ungereimtheiten und trotzdem hat mich der Film ab den ersten Minuten gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.

                • 6 .5

                  Optisch gibts auf jede Fall nichts zu meckern, allerdings gerät für mich Jennifer Lawrence ein wenig auf die Nebenspur und es wird zu einer One Man Show von Cris Pratt. Storytechnisch hat sie ja eigentlich nichts getan, außer einen Hebel umzulegen.

                  • 6 .5

                    Anfangs handelt es sich hier um die klassische "Last Man On Earth", "Omega Man" oder auch "Robinson Crusoe" Geschichte, nur das Setting wurde auf ein Raumschiff versetzt und die Gefahr geht nicht von Mutanten, sondern von der Technik aus.

                    Zunächst mal muss ich sagen, dass ich diese Hochglanz-Clean-Sci-Fi-Settings absolut liebe. Schon hier punktet der Film bei mir. Die Optik ist einfach spitze. Schauwerte gibt es en masse.

                    Auch die Story weiß zunächst zu gefallen. Es gibt lediglich in der Mitte einen Hänger, als der Fokus der Handlung auf das "Liebesmiteinander" setzt. Das ändert sich aber mit dem Auftauchen erster Probleme auf der Station. Hier zieht die Spannung rapide an und das Geschehen verläuft in einem mörderischen Eiltempo.

                    Abzüge in der Endnote gibt es für das doch ein wenig abrupte Ende. Da hätte ich mir noch ein wenig mehr Ausarbeitung gewünscht.

                    Ansonsten kann man den Film schon ganz gut ansehen und er hält einen auch bei der Stange. Für eine Zweitsicht reicht es aber nicht.

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                    • 6
                      Jelli 12.06.2017, 18:27 Geändert 12.06.2017, 18:55

                      Naja...eine Liebesromanze auf einem Luxusraumschiff im Weltall...mit zwei gut aussehenden Hauptdarstellern...dazu ein bisschen Sternenromantik beim Außenspaziergang auf Deck...genau das Richtige für das frisch verliebte Pärchen im Zweierkinosessel.
                      Natürlich ist das alles bedroht, denn es gibt ja ne Fehlfunktion und nun muss man bereit sein, Opfer zu bringen, um die anderen zu retten...aber nichts ist stärker als die Liebe, nicht?
                      Der Film an sich ist nicht schlecht. Tolle Ausstattung, gute Effekte und am Ende jede Menge Dramatik. Im Zentrum aber steht diese Liebesbeziehung. Wird sie ihm seinen Egoismus verzeihen? Werden sie zusammen alt werden auf dem Schiff? Vielleicht sogar lauter kleine Spacekids haben? Wer sowas mag, der wird seinen Spaß haben. Fans von Dark Future a`la Alien oder auch von anspruchsvoller Science Fiction wie Interstellar sollten lieber die Finger davon lassen...außer sie wollen sich im Kino im besagten Zweiersessel nicht ausschließlich auf den Film konzentrieren...

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                      • 9
                        mary.werner.5203 10.06.2017, 12:03 Geändert 12.06.2017, 10:04

                        "Passengers" ist für mich eine der Film-Überraschungen dieses Jahres ♥ nach den vielen negativen Meinungen war ich auf einen mittelmäßigen bis schlechten Film eingestellt, aber dem war überhaupt nicht so. Die Handlung ist echt mal was erfrischend anderes im Sci-Fi Bereich als immer nur diese typischen Action-Sci-Fi-Blockbuster..
                        Eine schöne Romanze die im Weltraum spielt, die aber auch sehr zum nachdenken anregt.
                        Die Tatsache das Jim der sich sehr einsam fühlt Aurora aus ihrem Kälteschlaf weckt weil er nicht die ganzen Jahre allein auf dem Raumschiff verbringen will, war einerseits sehr egoistisch aber auch nachvollziehbar.
                        Chris Pratt und Jennifer Lawrence harmonieren echt wunderbar zusammen. Jennifer Lawrence die ich ja sonst nicht so gerne sehe hat mir in diesem Film diesmal überraschend gut gefallen.
                        Ein wirklich gelungener Film mit tollen Bildern und Atmosphäre!

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                        • 6 .5

                          Über weite Strecken ein wirklich gelungener Film, besonders die menschliche und zwischenmenschliche Seite gefiel mir gut, sowohl in der Aufbereitung, als auch beim Spiel. Als es dann allerdings Action-technisch zur Sache ging, kam der heftige Schlag ins Kontor. Während die Poolszene wirklich großartig war, war der ganze Weltraumspaziergangskrampf einfach nur grausig.

                          Ab hier wird heftigst gespoilert !!! Nicht lesen, wenn man sich das Ende nicht versauen lassen will !!!

                          Klar SciFi ist ein gutes Stück Fiktion, aber wenn man bei einem Raumschiff, das mit halber Lichtgeschwindigkeit fliegt, im freien Raum unterwegs ist, und die einzige Sicherheitsleine gekappt wird, dann ist man weg vom Fenster, dann ist Finito, dann können einen selbst Captain Future, Han Solo und die gesammelten Crew aller Enterprises, Voyagers und selbst Ripley nicht mehr retten. In Sekundenbruchteilen ist man nicht mehr wieder zu finden. Vor allem nicht, wenn man das Schiff nicht steuern kann. Period. Und auch, dass Aurora irgendwie das gekappte Rettungsseil zu fassen bekommt, und dass Jim mit seinem lustigen Hitzeschildchen diese Feuersbrunst übersteht. Ganz zu schweigen davon, dass man selbst im tollsten Raumanzug bei dieser Geschwindigkeit keine Chance hätte, so einen Ausstieg ansatzweise zu überleben. Da ist man schneller, als man gucken kann, komplettes Spacemus. Dagegen sind die herausquellenden Augäpfel bei Total Recall (dem Original versteht sich) ein Zuckerschlecken mit Sahneüberzug. Klar, dramaturgisch und visuell macht das was her, aber diese Szenen, kombiniert mit diversen anderne Actionböcken, die hier geschossen werden, reißt dieser Bullshit den eigentlich guten Film extrem runter. Verdammt schade! Hier ist der Film einfach zu schlecht, um eine wirklich gute Gesamtwertung zu bekommen. Und dabei hätte man diese Szenen auch einfach anders gestalten können. Vermutlich wäre in diesem Punkt jeder Star Trek oder Stargate Autor ein besserer Kandidat gewesen. ARGH!!!

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                          • 8 .5

                            Ich würde ja gerne sagen: Drecksfilm. Geht aber nicht. Denn Passengers hat mich völlig gepackt. Das Raumschiff ist genial. Der Pool? Die Idee für den Pool!!!!!!!!! 10 Punkte. Es gibt keinen besseren Pool. Die Geschichte habe ich mir anders vorgestellt, aber sie hat eine tolle Nachricht übermittelt. Verlieben ist einfach, Lieben ist schwierig, für immer zusammen sein ist bombastisch. Das macht Passengers zu einem wunderschönen Film, den ich zu jeder Sekunde genossen habe. Es passiert nicht viel, aber doch war ich gefesselt. Ich habe selten so mitgelitten und mitgefiebert. Das lag nicht an den Darstellern, sondern an einer grandiosen Regie und Optik. Das hatte was von Shining im Weltall. Hochspannung, obwohl irgendwie nichts passiert. Ich war bestens unterhalten.

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                            • 7 .5

                              insgesamt sehenswert ohne dabei bäume auszureisen.

                              was mir spontan in den Sinn gekommen ist als familienvater und ehemann.
                              der film weckt bei teenagern falsche erwartungen an das Leben: es wird nur die verliebte anfangszeit vor dem *hust* eheleben gezeigt, man macht nur party und betreibt völlerrei, wobei man nat´rlich nicht krank wird
                              (man wird natürlich im echten Leben immer davon krank)
                              und maschienen einem von vorne bis hinten bediehnen
                              (der Ernst des Lebens wurde ja schon in anderen filmen gezeigt - ja mir ist nicht entgangen das auf dem raumschiff ums überleben gekämpft wird aber dies ja nur aus einem seltenen unfall heraus ).
                              das ganze natürlich ohne kinder zu bekommen weil die einem beim ficken saufen und spielen nur auf den sack gehen. na dann prost mahlzeit es lebe der amerikan dream of live im Jahre 2578. die schattenseite einer trauten zweisamkeit ein lebenlang wird dezent ausgeblendet man wid ja in dem glauben gelassen der konsum fressen ficken saufen würde als Lebensinn schon ausreichen.

                              p.s. achso fast vergessen pflanze hin und wieder einen baum dann wird dein Lebensstil im Konsum schon nicht die umwelt zerstören kein problem.

                              • 8 .5

                                Wunderschön.

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                                • 9

                                  Futuristisch, schlicht und trotzdem beeindruckend. Keine unnötigen Dialoge, zwei talentierte und sehr glaubwürdige Schauspieler und eine sehr interessante psychologische Entwicklung.

                                  Obwohl "Passengers" eigentlich einer der Filme ist, die mir selten zusagen, fühlte ich mich unterhalten und hatte nicht das Gefühl, dass man ausschließlich beeindruckende Effekte zeigen wollte.

                                  Da ich keine wirklichen Erfahrungen in diesem Genre besitze, und mich auch nie großartig mit Technologie im Weltall beschäftigt habe, kann ich nicht einschätzen, ob alle Fakten im Film wahrheitsgemäß sind, aber mir erschien alles plausibel.

                                  Die Vorstellung, irgendwo im großen Nichts festzusitzen, und dabei vollkommen alleine zu sein, ist ziemlich beängstigend und man fragt sich den ganzen Film über, was man in dieser Situation tun würde. Und obwohl auch "Passengers" manchmal spürbare Längen hatte, wartete man immer wieder gespannt darauf, wie es weiter geht und wie sich die ganze Situation entwickelt.

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                                  • 7

                                    Ein Raumschiff Richtung eines weiteren erdähnlichen Planeten um dort zu leben. Ein Passagier erwacht aufgrund eines Kometeneinschlags. Seltsamerweise hat diese technologisch hochgerüstete Raumschiff mit allerlei Möglichkeiten zur Intervention und Reparatur, keine Möglichkeit, erneut den Passagier einzuschläfern. Auch eine übrig gebliebene Kabine gibt es offensichtlich nicht. Na ja. Nach einem Jahr alleine, wird er langsam verrückt und merkt, dass er einen weiteren Menschen braucht. Nicht irgendeinen, sondern die attraktive J. Lawrence. Es kommt schließlich ans Licht, dass er sie geweckt - und damit zum Tode verurteilt hat - aber letztendlich ist das nicht so schlimm, weil sie lieben sich ja und nur zu zweit hätten sie auch das Schiff retten können, also alle Passagiere. Stellenweise absoluter Schund, stellenweise interessante Ideen, bspw. Swimming Pool und Schwerelosigkeit, oder Einsperren in der Kabine, etc. Aber letztendlich hoch theatralisiert, mit schlechten CGI Effekten (wie heute üblich). Es ist so, als hätte man einen guten Film machen wollen, dann aber daran gedacht, dass man die Audienz ja nicht überfordern darf, noch sie konstatieren lässt, indem man auf die üblichen Elemente einer Schnulze verzichtet. Daher enttäuscht der Film nicht maßlos, begeistert aber auch nicht. Für gute Unterhaltung hat es ja letztendlich doch gereicht.

                                    • 7 .5

                                      Gestern die Blu Ray zugelegt, vermutlich werde ich Ihn die Tage nochmal gucken. Der Film ist sehr ruhig und man schaut den beiden einfach gerne zu. Meiner Meinung nach wurden hier die perfekten Schauspieler gewählt - beide sind einfach witzig, sowas von angesagt und harmonieren klasse. Von Pratt hab ich gar nicht erwartet, das er auch ruhiger und mit mehr Mimik spielen kann. Und wie jeder andere Kerl liebe ich einfach JLaw - alles von ihr wurde hier perfekt eingesetzt (Oh man ist sie schön).
                                      Der Film war echt anders als erwartet, aber ein Liebes-Film im All ist mal eine nette Abwechslung. Optisch einfach wunderschön. Nur der Schluss hätte sich ruhig mehr Zeit nehmen können.

                                      • 8

                                        Liebe inmitten der Sterne.... dazu ein bisschen Robinson crusoe, tolle sets und optik... passt.

                                        • 8

                                          Sci-Fi ist eigentlich so gar nicht mein Genre, wenn da keine Aliens mitspielen aber für meinen Männe opfere ich gerne einen Freitagabend. Als ich hier dann von Liebesschnulze und Drama gelesen habe, dachte ich kurz über Scheidung nach aber ich habe unterschrieben "wie in guten und in schlechten Zeiten". Ich hatte mir vorgenommen, mich mit der nächsten Filauswahl einfach zu rächen aber was soll ich sagen, der Film hat mir überraschenderweise gut gefallen.

                                          Ich könnte jetzt nicht sagen, dass die Schauspieler eine herausragende Leistung abgeliefert haben und ein anderer Schauspieler es nicht genauso gut gemacht hätte aber wie sie es gemacht haben, war alles solide und einwandfrei.

                                          Die unfreiwillige Komik des Films, die hier bemängelt wird, hat für mich auch sehr gut gepasst und war unterhaltsam. Gerade diese Situationskomik, die der eine als lustig und der andere als unpassend empfindet, hat mich am Anfang des Films an "cast away" erinnert. Mal ehrlich, hättet ihr James die ganze Zeit heulen sehen wollen, während er seinem Leben nachtrauert. Äh, nein. Und die Kritik, dass Aurora sich zu schnell mit ihrer Situation abgefunden hat, kann ich auch nur bedingt nachvollziehen. Wir begleiteten quasie James 1 Jahr lang in seinem Prozess der Aklimation. Wollen wir das noch einmal eine halbe Stunde Screentime mit Aurora durchmachen? Nicht wirklich.

                                          Die Action mit der Schiffrettung war dann doch etwas zu sehr Hollywood und kam plump daher. Aber der Film muss ja die breite Masse befriedigen und da musste dann halt noch ein bisschen Kawumm mit rein, Lebengefahr und Feuer und so... Das passte irgendwie nicht zum Rest des Films, tat mir persönlich jetzt aber auch nicht arg weh.

                                          Nach dem Film habe ich mich gefragt, wie hätte ich mich an Stelle von James oder Aurora verhalten und genau da verdient der Film von mir seine 8 Punkte. Ich musste den Abend nochmal über den Film nachdenken und habe ihn in positiver Erinnerung behalten und nicht gleich ad acta gelegt.

                                          Arthur und die Bar waren auch einfach zu geil, das hätte ich so daheim auch gerne. Ich wäre nicht abgeneigt in einem zweiten Teil zu sehen, was James und Aurora so ihr Leben lang getrieben haben und was die Erwachten daraus machen und damit umgehen.

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                                          • 7 .5

                                            Technisch hervorragend gemacht, so kann man die Schnulze ertragen ;)

                                            • 9

                                              Wenn man weiß, worauf man sich einlässt, weiß der Film schon zu überzeugen

                                              9 von 10 Bärenkatapulte

                                              • 6 .5
                                                Dolfan 18.05.2017, 09:01 Geändert 18.05.2017, 09:04

                                                Seltsame Kombi aus Romanze und Science-Fiction-Film mit etwas Action. Dabei beginnt der Film noch recht ansprechend mit Pratt und M. Sheen als Barkeeper. Daraus wird dann aber leider eine ziemlich kitschige Romanze, als J. Lawrence aufwacht. Das Ende ist wieder hollywoodmässig total Banane, für mich ist es absolut nicht nachzuvollziehen, wie Aurora Preston verzeihen kann. Immerhin bietet der Film aber ein klasse Bild (habe die UHD-Bluray gesehen) und einige tolle Schauwerte. Auch etwas Action wird zum Ende hin geboten. Kann man sich durchaus mal ansehen, ist aber kein must-see.

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                                                • 8 .5

                                                  Tatsächlich bin ich von den vielen negativen Bewertungen des Films überrascht. Ich finde "Passengers" nämlich sehr unterhaltsam, spannend und berührend. Vielleicht hat die Marketingkampagne ja falsche Erwartungen geweckt, denn ein Sci-Fi-Action-Feuerwerk darf man sich tatsächlich nicht erhoffen.
                                                  Stattdessen bekommt man eine berührende Liebesgeschichte geboten, die in ein perfektes Science-Fiction-Setting eingebettet ist und von den beiden grandiosen Hauptdarstellern getragen wird. Pratt und Lawrence harmonieren super miteinander agieren durch und durch glaubwürdig. Pratt wird für mich von Film zu Film immer mehr zum absoluten Sympathieträger und Jennifer Lawrence bietet neben ihrem großen Talent auch die gewohnte Portion Erotik.
                                                  Die Story bietet neben der bekannten Ausgangslage einige nette Überraschungen und Wendungen; und im letzten Drittel bekommt man auch meiner Meinung nach tolle Effekte und Actionszenen geboten.

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                                                  • 9
                                                    Bruno Morbitzer 17.05.2017, 22:42 Geändert 17.05.2017, 22:51

                                                    Sehr gefühlvolle Liebesgeschichte, eingebettet in einen spannenden, ideenreichen und intelligenten Science Fiction Film mit großartiger Besetzung.
                                                    Ich musste in den anderen Kommentaren ('Kritiken' wäre da ein Euphemismus) schon wieder das Klischee 'vorhersehbar' lesen und frage mich auch diesmal, was damit gemeint ist. Was ist denn an einer solchen Story vorhersehbar? Dass unsere zwei Weltraum-Turteltäubchen im Raumschiff Bäume pflanzen? Oder dass Larry Fishburnes massiger Körper selbst in der Schwerelosigkeit wie ein Felsen auf der Matratze liegen bleibt? Zum Glück musste ich diesmal nichts von 'Logiklöchern' lesen, das wäre bei einem Science FICTION Film auch ein bisserl arg gewagt. Oder sind hier irgendwelche Weltraumtechniker unterwegs, die von ihren unzähligen intergalaktischen Odysseen berichten wollen?
                                                    Und abschließend noch etwas: Von Kitsch reden in Bezug auf gefühlsbetonte Filme eigentlich nur Leute, die im Herzen so ausgetrocknet sind wie eine Dörrpflaume im Wüstensand.

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