Passengers - Kritik

Passengers

US · 2016 · Laufzeit 117 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Drama, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 4

    Passengers

    Der Film beginnt erst mal relativ vielversprechend. Obwohl... nein, eigentlich nicht. Pratt wacht auf, und sofort wirkt das Ganze wenig ernst. Irgendwie bekommt man nie das Gefühl einer (wenn auch zuvorderst auf lange Sicht) lebensbedrohlichen Situation. Pratt wirkt zuerst einfach nur angepisst statt depressiv. Während seiner (des Werks) Anfangsphase schmeißt uns der Regisseur zudem erst mal ein paar Referenzen hin wie Knochen für den feuilletonistischen Hund; ein bisschen "2001" hier, ein bisschen "Star Wars" da, und aus irgendwelchen Gründen "Shining"? Bewandtnis bitte? Weil Kubrick?
    Und kaum könnte der Zuschauer so etwas wie ein Gefühl für die Situation und den Charakter entwickeln, befindet sich selbiger auch schon ein Jahr auf dem Schiff. Da hat man mal ordentlich die Pace verkackt. Und das geht auf Kosten zweier Szenen, die richtig emotional und groß hätten werden können. Pratt alleine im Weltall, also außerhalb des Schiffs. Doch dieser Moment der Verzauberung bzw. später der Suizidalität, des Weltschmerzes (Welt, ihr versteht? Höhö... -_-) verpufft völlig im eine Symbiose aus Sinnbild und Tatsächlichkeit bildenden Nichts. Das war richtig, richtig ärgerlich.
    Tja, und dann kommt der zweite (bzw. dritte) Charakter dazu. Der Love Interest in Form von Jennifer Lawrence. Und natürlich wird die sich anbahnende Liebe ausgewalzt bis zum Erbrechen (außer in den entscheidenden Szenen, weil Zielpublikum). Pace. Einfach nur: Pace.
    Statt also den Zuschauer zu fordern in Form eines vielleicht 120-minütigen Kammerspiels mit nur Pratt oder Pratt und dem Androiden in Form eines Barkeepers, geht das Werk dann in eine Hollywood'sche Richtung; den Weg der Sicherheit. Das geht ja auch nicht. Gäbe es ja viel zu wenig Dialog!
    Natürlich passiert das Unausweichliche: Lawrence findet heraus, was mit ihr wirklich passiert ist. Und man geht sich fortan aus dem Weg, bis die Hölle und Laurence Fishburne über sie hereinbrechen. Action Overload at its finest and most unnecessary. Plot Conveniences häufen sich zu einem Turm aus Quark, und man fragt sich, wie der Film wohl geworden wäre, hätte man mit sehr Sorgfalt gearbeitet. Tatsächlich ist Passengers einer der wenigen Filme der letzten Jahre, bei dem ich am Ende dachte: Hätte man ihm nur 20, vielleicht 30 Minuten mehr gegeben. Er hätte so viel mehr bewirken, im Zuschauer auslösen können. Aber diese Möglichkeit wurde mittels der angesprochenen Probleme und auch einiger Logiklöcher verhindert, um einen den Umständen entsprechend maximalen Kontaktpunkt zwischen sich und dem breiten Publikum herzustellen. Schade.
    Was nicht heißen soll, dass der Film völlig versagt. Er sieht teilweise schön aus, Fishburne, egal wie kurz, ist immer eine Bereicherung, und der Barkeeper war ganz nett. Auch der Humor funktionierte an manchen Stellen durchaus. Der Film ist einfach wahnsinnig mittelmäßig und hätte so viel mehr gekonnt, hätte man sich nur getraut.
    Dafür gibt's noch die positiven Seiten anerkennende

    4/10.

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    • 7 .5
      Dr.Hasenbein 18.09.2017, 16:18 Geändert 18.09.2017, 18:23

      Na da bin ich doch mal angenehm überrascht!
      Ich hatte absolut 0 Bock Passengers im Kino zusehen
      weil mir der Trailer überhaupt nicht gefallen hat,
      und ich einfach keine Lust auf ein weiteres Science Fiction Actionbombastspektakel hatte.
      Genau das was mir der Trailer im Vorfeld vermittelt hatte.
      Jetzt auf Blu Ray bin ich ohne große Erwartungen an den Film gegangen und wurde wirklich positiv überrascht.
      Passengers ist garkeine 08/15 Weltraum Actionschlacht,
      sondern eine moderne Robinson Crusoe Geschichte mit zwei tollen Hauptdarstellern.
      Anfangs mit nur einem Gestrandeten, der sich alleine und einsam herumschlagen muß und später eben zu zweit.
      Es ist so schön entspannend und doch aufregend Chris Pratt anfangs durch das Raumschiff zu begleiten und mit ihm diesen tollen Ort und die vielen Möglichkeiten zu entdecken.
      Aber gleichzeitig leidet man mit ihm. Denn wer will schon den Rest seines Lebens alleine verbringen.
      Und als dann später seine persönliche Eva dazu kommt, nimmt das ganze eine kleine Wendung richtung Romantik Movie.
      Aber trotzdem sehr erfrischend, und unaufgesetzt.
      Leider vertraute man dann aber scheinbar doch nicht ganz auf seine Story und die Hauptdarsteller, weswegen man in der letzten halben Stunde dann doch noch die typische Action inlusive jede Menge Explossionen und den ganzen anderen Versatzstücken die man aus allen anderen Hollywoodstreifen kennt unterbringen mußte.
      Dadurch wirkt gerade das letzte Drittel deplaziert und einfach nur gewollt.
      Dieser Film hätte locker auch ohne Katastrophe auskommen können und wäre damit viel besser gefahren.
      Schade dass man nicht den Mut dazu hatte.
      So muß ich Passengers wegen dem nervigen Ende und der unnötigen Action
      (die wirklich bumslangweilig und auch so schrecklich gewöhnlich ist)
      leider ein paar Punkte abziehen!

      • 6

        Die 6 ist für die Verpackung. Sonst stinklangweilig

        • 7 .5

          Bis auf das kitschige Hollywood-Ende ein packender Sci-Fi-Film. Nette Ideen, tolles Set-Design, bisschen zu glatt polierter Effekt-Look.

          • 6 .5

            Nunja, war besser als erwartet, leider sehr vorhersehbar (hervorsehbar?)

            wäre man erst mit dem Aufwachen von Jennifer in den Film eingestiegen und hätte die Geschichte aus ihrer Sicht gezeigt, was wäre nicht alles möglich gewesen.

            • 8 .5

              Das war eine Überraschung! Jennifer Lawrence funktioniert für mich außerhalb Panems zwar einfach nicht, aber der Plot, die Ausgangsfrage und vor allem die optische Gestaltung des Raumschiffs haben mich dann wirklich abgeholt (der Pool, wow!). Chris Pratt fand ich sehr überzeugend. Das wird nach langer Zeit mal wieder ein Blu Ray Kauf werden.
              Abzüge gibt's beim Ende, das Problem der geisterhaften Phänomene an Bord wird zwar spannend aufgebaut, die Auflösung war dann aber etwas dünn und der VErsuch, es zu lösen, halt sehr hollywood-a-like.
              Trotzdem ein Spitzenfilm!

              • 9 .5

                Ich habe nicht wirklich was großes erwartet, da das nicht die Sorte Film ist die ich gerne schaue. Doch dieser Film hat mir einfach gefallen. Vom Anfang bis zum Schluss sehr gelungen. Sowohl Lawrence als auch Pratt spielen einfach grandios. Er erinnerte mich stellenweise ein wenig an Gravity , was aber nicht gestört hat.

                • 8

                  Gut gemacht!

                  • 8

                    Schon der Anfang hat mich fasziniert . Was macht man wohl in so einer Situation ? Aufgeben oder Durchhalten ? .
                    Dann die Konflikte. Aufwecken oder nicht ? Die Tat "beichten" ? Herausfinden was passiert ist und versuchen etwas zu ändern ?
                    Dazu kommen gute Raumszenen , Schwerkraftverlagerungen und der Barkeeper !
                    Auch das Ende war zufriedenstellend .
                    Ich bin kein Fan von unnötigen Romanzen oder Liebesschnulzen .Aber wenn man mir das so verpackt , fresse selbst ich das .

                    8
                    • 10

                      Für mich glaube ich der beste Film 2016. Als ich die Cast sah gab ich schon alle Hoffnung auf, aber die Story interessierte mich- wider Erwarten machten die beiden ihre Sache aber super (Larry Fishburne sowieso). Einfach Hammer, bestes Entertainment, Gefühl, Sci-Fi Stimmung vom Feinsten und geile Hommagen an KlassikerFilme. Direkt gekauft, so zufrieden war ich seit Jahren nicht mehr aus dem Kino gekommen. Auch ein Film zum immer wieder gucken, Tip!

                      Spoiler:
                      Ich hätte es besser gefunden wenn Jennifer Lawrence ein wirkliches Leben auf dem fremden Planeten hätte finden wollen. Dieses "Ich will der erste Mensch sein der hin und wieder zurückfliegt" macht den Eindruck als wäre ihr Leben eh nichts gewesen und darum zündet leider die Dramatik darüber nicht so ganz, dass er sie aufgeweckt hat. Trotzdem 10

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                      • 6

                        Logik-Probleme sind wie Fehler in einem Deutsch-Diktat. Die fallen bei der Bewertung einfach stärker ins Gewicht. Es war schon praktisch, dass ein Crew-Mitglied mit geeigneten Berechtigungen aufgewacht war. Aber dafür war das Schiff wunderschön. Und auch das Ende war schön und nachdenklich.

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                        • 8 .5

                          Gefuehlt lueckenlos. Der "Wilson" der Story ist ein Androide und bekommt Zuwachs - so wird aus einer 'einsamen' Insel eine belebte, mit wirklich guter schauspielerischer Leistung und netten humorvollen Momenten. Gut ausgedacht.

                          • 5

                            Ich mag Science Fiction Filme, die im Weltraum spielen. Und diese Tatsache rettet den Film für mich vor einem Totalausfall. Science Fiction ist nicht immer logisch und muß für mich auch prinzipiell nicht unbedingt logisch sein aber Passengers kratzt schon sehr am verträglichen, was Unlogik angeht. Die Schauwerte (allen voran Jennifer Lawrence) lassen mich 5 Punkte vergeben. Nochmal werde ich den Film aber nicht schauen.

                            • 4
                              RolfMuller 24.07.2017, 20:06 Geändert 24.07.2017, 20:07

                              Glattpolierters, aber optisch durchaus sehenswertes Weltraumkammerspielmärchen mit Dornröschen Jennifer Lawrence und dem holden Space-Ritter Chris Pratt. Chris Pratt mag ich in flapsigen Rollen, hier kann er allerdings nur bedingt Zerrissenheit und schwindenden Lebenswillen darstellen, was vielleicht auch am recht simplen Drehbuch liegt. Obwohl die Grundidee zu so viel mehr taugt und bis zur Hälfte für einen Blockbuster durchaus spannende Momente bereithält und unbequeme Fragen stellt, kippt die ganze Chose gegen Ende in einen völlig verquarkten kitschigen Unsinn zweier Weltraumtänzer. Da wird so schnell verziehen wie zuvor gebumst wurde. Ein Kammerspiel in der Komfortzone, was die ganze Zeit über nur andeutet, was hätte daraus werden können. Klar habe ich nach der geleckten, aber durchaus kurzweilig-stimmigen ersten Hälfte des Streifens nicht mit einem abgründigen Psychospielchen o.ä. gerechnet. Aber das hier ein Arschloch und zugegebenermaßen verdammt hottes Blondchen als Rettung der Zivilisation im hübsch errichten Hobbitland am Cockpitrand friedlich dahinseiern, das ist mir bei aller Schmonzettenliebe zu viel.

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                              • 7

                                "Passengers" wirkt inhaltlich wie konzeptionell wie ein großes Versprechen. In einer sehr, sehr langen Schlafphase ganz bequem die interstellare Reise antreten, ummantelt von einem ultramodernen Inventar, von denen selbst Kreuzfahrtdesigner wohl nur träumen können - klingt verlockend, zumindest in Spielfilmlänge dieser Idee beizuwohnen. Das Gedankenspiel, was wäre, würde eine dieser Schlafkapseln ihren Dienst vorzeitig einstellen und man quasi niemals mehr etwas anderes als dieses Raumschiff erleben können, ist wiederum eine sehr spannende Ausgangslage für einen Science-Fiction-Film. Ich fühlte mich schnell abgeholt und doch war, je weiter Morten Tyldums Film lief, dieser Kompromiss spürbar, eine lockere, sprich mainstreamigere Version abliefern zu wollen. Indirekt wird das schon durch die Wahl der Schauspieler klar. Andersherum hätte man hier auch einen sehr bedeutungsschweren und ernsten Philosophiebrocken zu Themen wie Isolation, Liebe oder Endlichkeit kreieren können, doch dafür hätte man wohl schwerlich das nötige Budget für das umfangreiche und sehenswerte Produktionsdesign bekommen können.

                                Gleichwohl die Geschichte sich speziell in Hälfte Zwei einige Wendungen nimmt, die anecken könnten und die Tonlage des Films sich zu deutlich variieren mag, um ja ein möglichst unterhaltsames Ergebnis zu realisieren, finde ich "Passengers" (drumherum) immer noch interessant genug. Denn Fragen wie beispielsweise jene, ob man selbst in so ein Raumschiff steigen würde oder wie man selbst in dieser oder jenen Situation entscheiden würde, werden so oder so aufgeworfen. Der Film hinterlässt genügend offene Flanken, um sein Kopfkino an einigen Stellen werkeln zu lassen. Dafür mag ich ihn letztlich doch ziemlich.

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                                • 5
                                  the_e 24.07.2017, 09:33 Geändert 25.07.2017, 10:42

                                  Hübsche Schauspieler in einem hübschen Raumschiff mit erheblichen Konstruktions- und Logikproblemen wie z.b. EINE medizinische Station für 5000+ Passagiere ?!.. Witzig auch, dass der Mechaniker mit seinem niedrigen Reisestatus nicht mal einen Milchkaffee bestellen kann, auf der anderen Seite aber alle anderen Vorzüge wie feine Restaurants, Spiele und Saufen ohne Ende nutzen und in fast jeden Winkel des Schiffes gelangen kann um sich auszurüsten..
                                  Die sympathischen Schauspieler retten die dünne und abstruse Geschichte aber gerade noch vor dem totalen Absturz und machen "Passengers" zu einem schön anzuschauenden& unterhaltsamen, aber auch schnell wieder vergessenen Durchschnittsfilm.

                                  • 6
                                    Leinzi 16.07.2017, 23:56 Geändert 17.07.2017, 02:22

                                    Der Film plätschert in seiner atemberaubenden Optik dahin.

                                    Im Grunde ist mit diesem Satz alles gesagt. Das Raumschiff-Design - sowohl innen als auch außen - ist wahnsinnig schön, ebenso die optischen Effekte. Nach einem äußerst amüsanten Start flacht die Handlung jedoch ab. Ich habe mich ein wenig wie Chris Pratt gefühlt, dem es von Tag zu Tag langweiliger wurde, nur leider fehlte mir meine Aurora.

                                    Wer sich von Logiklöchern und nicht ganz durchdachten Ideen gestört fühlt, der erreicht diesen Punkt der "Okayness" bereits viel früher als ich. Der Film wirkt nämlich arg konstruiert.

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                                    • 8

                                      Chris Pratt ist einfach so ein guter Schauspieler und Jennifer Lawrence ist sowieso die Beste, seit ich sie das erste mal als Kadniss sehen durfte. Endlich sind beide vereint und dann auch noch in so einem super tiefgründigen Weltraumfilm. Klasse.

                                      • 7 .5
                                        Cr1XoNo1D 07.07.2017, 16:13 Geändert 07.07.2017, 18:57

                                        Habe mich sehr wohl gefühlt bei dem Film.
                                        Geiles Setting, halbwegs spannender Plot, schöner Score. Wollte am liebsten selbst durch die Gänge des Schiffes spazieren und all das nette Spielzeug entdecken. Atmosphärisch punktet der Film jedenfalls.
                                        Zugegebenermaßen lasse ich mich persönlich schnell von einem guten SciFi-Szenario mit all dem ganzen Technik/Raumschiff Schnickschnack blenden. Dazu noch ein paar schöne Bilder vom All und den ganzen Sternen (Auch sehr gerne OHNE Hubble-Farben -.-) und schon sehe über kleinere Schwächen im Drehbuch hinweg die hier zweifelsfrei vorhanden sind.
                                        Lawrence hat mich wiedereinmal mit ihrem Schauspiel gut abgeholt und Pratt hatte wieder bei mir einem gewaltigen Sympathiebonus. Das Ende hätte für mich gerne konsequenter sein können.
                                        Als Fazit kann ich sagen: Passengers hat keine sonderlichen Schwächen, aber auch keine sonderlichen Stärken. Für Liebhaber von SciFi ist dieses seichte Weltraumdrama aber zu empfehlen.

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                                        • 7

                                          Sicherlich war nicht immer alles logisch, aber trotzdem war der Film spannend bis zur letzten Sekunde und ich fand auch das Ende sehr überraschend gelungen.

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                                          • 6 .5
                                            McBabs 04.07.2017, 20:57 Geändert 04.07.2017, 20:59

                                            Hätte ich meine Erwartungen mal im Zaum gehalten und mich nicht so vom Hochglanztrailer blenden lassen, wäre ich weit weniger enttäuscht worden. "Passengers" hat zumindest in meiner Vorstellung einen tiefgehenden Sci-Fi-Thriller mit interessantem Background versprochen, abgeliefert hat er jedoch lediglich einen durchschnittlichen Raumschiff-Reisefilm, verfeinert mit einer ziemlich laschen Lovestory, die nur von einem viel zu einfachen Konflikt gestört wird.
                                            Die Spannung wird wie so oft in der Science Fiction ausschließlich durch technische Defekte erzielt und umwoben von einer allgegenwärtigen Verzweiflungsstimmung, weil man eben mit uangenehm hoher Gewissheit für die nächsten 90 Jahre allein (bzw. zu zweit) bleiben und sterben wird.
                                            Wie der Film dennoch auf 6,5 Punkte kommt? Durch genau zwei Dinge:
                                            1. Das grandiose Schauspiel des Besetzungstrios!
                                            2. Die Optik. Sowohl das schöne chromlastige Setting (das ganze Raumsschiff ist ein einziges Designerloft) als auch die Schauwerte und Schönheit von Aurora-Darstellerin Jennifer Lawrence, *rrrrr*. (Über Chris Pratt werde ich mich jetzt mal nicht auslassen, das überlasse ich dem anderen Geschlecht).

                                            Achso, damit ich's nicht vergesse: das Ende hat mich nicht gerade zufrieden gestimmt.

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                                            • 5

                                              Puh hab deutlich besseres erwartet, an sich sehr langweiliger Film, Jennifers Brüste und die netten Effekte können nicht über die schwächen hinwegtäuschen, trotz der doch netten Grundidee.

                                              Spoiler

                                              Der Film hat einige nette Szenen (schwimmbad) und die Grudnidee warum die Systeme ausfallen ist auch ganz nett.

                                              SciFi Geschichten haben oft hier und da paar schwächen, meist wenn es um erläuterungen Antrieb usw geht, damit muss man dann halt arangieren.

                                              Der Film hat eher fundamentale haarsträubende Situationen.

                                              Sehr dämlich war " wir wecken keinen Techniker der uns bei der Fehlersuche hilft", nein wir suchen den Fehler selbst. Eine Journalsitin, ein DreckOff und ein Agraringenieur^^ oder was für ein Käsetechniker der war. Ja nee ist klar, nicht jeder Ing. kann ein Space Shuttle reparieren, die Schiffssysteme in einem Raumschiff und wir reden jetzt mal wirklich existierenden Spaceshuttle, ISS...sind oft so komplex das ein einzelner nie alles versteht, sondern wenn nur die Grundlagen für notwendige Reparaturen durchführen kann und dafür werden die Leute monatelang geschult. Hier haben wir ein Schiff das mit halber Lichtgeschwindigkeit fliegt^^. Aber unser Space Macgyver kann das.

                                              Die Erklärung warum die nicht wieder einschlafen konnten, war auch mit die unsinnigste. Wie fliegen die denn zurück von der Kolonie, wenn am Board kein Heinzelmännchen ist? Ero nehmen wir an die Schlafkammern sind dazu nicht in der Lage müssen aber am Board eines Schiffs mit 5000 Personen mehrere Systeme vorhanden sein wo Passagiere für langzeitschalf vorbereitet werden. Da hätte man besser irgendeinen defekt ausdenken können.

                                              Aber haarsträubend wird die Szene mit der Schranktür aka Hitzeschild xD wir haben hier anscheinend irgendeine Art von Fusionsreaktor und ein Plasma (heißer scheiß, heißer als die Sonne) und der Held blockiert nicht denn schraubenzieher nein^^ er stellt sich genau in den Strahl. Die Schranktür wäre nach Millisekunden Spagetti und er nicht verkohlt, sondern Sternenstaub.

                                              Der Film ist einfach Lovestory im Weltall mit sehr stark hinkenden Story. Schade

                                              • 6 .5

                                                Optisch gibts auf jede Fall nichts zu meckern, allerdings gerät für mich Jennifer Lawrence ein wenig auf die Nebenspur und es wird zu einer One Man Show von Cris Pratt. Storytechnisch hat sie ja eigentlich nichts getan, außer einen Hebel umzulegen.

                                                • 6 .5

                                                  Anfangs handelt es sich hier um die klassische "Last Man On Earth", "Omega Man" oder auch "Robinson Crusoe" Geschichte, nur das Setting wurde auf ein Raumschiff versetzt und die Gefahr geht nicht von Mutanten, sondern von der Technik aus.

                                                  Zunächst mal muss ich sagen, dass ich diese Hochglanz-Clean-Sci-Fi-Settings absolut liebe. Schon hier punktet der Film bei mir. Die Optik ist einfach spitze. Schauwerte gibt es en masse.

                                                  Auch die Story weiß zunächst zu gefallen. Es gibt lediglich in der Mitte einen Hänger, als der Fokus der Handlung auf das "Liebesmiteinander" setzt. Das ändert sich aber mit dem Auftauchen erster Probleme auf der Station. Hier zieht die Spannung rapide an und das Geschehen verläuft in einem mörderischen Eiltempo.

                                                  Abzüge in der Endnote gibt es für das doch ein wenig abrupte Ende. Da hätte ich mir noch ein wenig mehr Ausarbeitung gewünscht.

                                                  Ansonsten kann man den Film schon ganz gut ansehen und er hält einen auch bei der Stange. Für eine Zweitsicht reicht es aber nicht.

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                                                  • 6
                                                    Jelli 12.06.2017, 18:27 Geändert 12.06.2017, 18:55

                                                    Naja...eine Liebesromanze auf einem Luxusraumschiff im Weltall...mit zwei gut aussehenden Hauptdarstellern...dazu ein bisschen Sternenromantik beim Außenspaziergang auf Deck...genau das Richtige für das frisch verliebte Pärchen im Zweierkinosessel.
                                                    Natürlich ist das alles bedroht, denn es gibt ja ne Fehlfunktion und nun muss man bereit sein, Opfer zu bringen, um die anderen zu retten...aber nichts ist stärker als die Liebe, nicht?
                                                    Der Film an sich ist nicht schlecht. Tolle Ausstattung, gute Effekte und am Ende jede Menge Dramatik. Im Zentrum aber steht diese Liebesbeziehung. Wird sie ihm seinen Egoismus verzeihen? Werden sie zusammen alt werden auf dem Schiff? Vielleicht sogar lauter kleine Spacekids haben? Wer sowas mag, der wird seinen Spaß haben. Fans von Dark Future a`la Alien oder auch von anspruchsvoller Science Fiction wie Interstellar sollten lieber die Finger davon lassen...außer sie wollen sich im Kino im besagten Zweiersessel nicht ausschließlich auf den Film konzentrieren...

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