Community-Frage der Woche

Was sind eure Highlights der E3?

The Last Guardian
© Sony Interactive Entertainment
The Last Guardian
17.06.2016 - 18:00 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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Die E3 ist vorbei. Hinter uns liegen einige Nachtschichten, Neuankündigungen, Pressekonferenzen, Trailer und denkwürdige Momente. In der Community-Frage dieser Woche wollen wir Bilanz ziehen und auch erfahren, welches eure E3-Highlights sind.

Im Rahmen der E3 hielten eine Reihe großer Publisher von Electronic Arts über Sony bis zu Nintendo ihre Pressekonferenzen ab. Bevor wir auf eure und unsere Lieblingsmomente zurückblicken, beschäftigen wir uns mit euren Antworten auf die Community-Frage der letzten Woche .

Wir wollten von euch erfahren, wie viele Stunden eure längsten Spiele-Sessions gedauert haben. RiSiNGxSuN  erinnert sich an seine kurze, aber intensive Zeit in der Klötzchen-Welt von Minecraft. Innerhalb von rund 12 Stunden bastelte er mit seinem Mitstreiter auf einem Privat-Server an verschiedenen Projekten, die sie aber nicht speichern konnten. Genau aus diesem Grund beschreibt er diese Erfahrung aber auch als sein "schönstes Minecraft-Erlebnis". Suspektianer  blickt hingegen sowohl bei Mirror's Edge als auch Half-Life auf neun bis zehn am Stück gespielte Stunden zurück.

Faith in Mirror's Edge

Wir sind auf eure E3-Highlights gespannt, von denen ihr uns im Kommentarbereich berichten könnt. Wie gewohnt erfahrt ihr im Anschluss aber erst einmal, was der gamespilot-Redaktion dieses Jahr ganz besonders gefallen hat.

Conny wird sich noch lange an diese E3 erinnern

The Last Guardian hat endlich einen Release-Termin, Resident Evil 7 scheint zu den Wurzeln der Reihe zurückzukehren und We Happy Few sieht für mich nach angenehm verdrehten Horror aus. Zwar steht leider noch immer nicht fest, wann Hellblade: Senua's Sacrifice erscheint und einige Moderatoren der Pre-Shows diverser Publisher haben mir den letzten Nerv geraubt. Was mir von der E3 2016 aber wohl am besten in Erinnerung bleiben wird, sind die Nachtschichten.

Die habe ich nämlich gemeinsam mit meinen Kollegen in der Redaktion verbracht, vollgepumpt mit Koffein, irgendwo zwischen Müdigkeit und Wahnsinn, mit schmerzenden Handgelenken vom Tippen und Tränen vom Lachen in den Augen, irgendwann zwischen Sonnenuntergang und Morgengrauen, irgendwie ein bisschen mehr mittendrin. Und für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar. (Alles Quatsch, mein eigentliches Highlight war natürlich die tanzende Giraffe bei der Ubisoft-Pressekonferenz.)

Hannes fand seine Glückseligkeit erst spät

Die diesjährige E3 hatte sicherlich ihre Höhepunkte, doch über weite Strecken empfand ich die Pressekonferenzen der großen Publisher als aufgeblasen und die gezeigten Titel wenig überraschend. Auch in diesem Jahr musste erst Sony kommen, damit ich wieder kerzengerade auf meinem Stuhl saß. Das neue God of War hat es in nur 10 Minuten geschafft, mich vergessen zu lassen, dass ich das Franchise eigentlich gar nicht leiden kann. Das Comeback von Kojima war zwar prätentiös bis zum Anschlag, doch immerhin wusste der schräge Trailer zu Death Stranding zu unterhalten.

Das wirklich große Ding und das in meinen Augen beste Spiel der E3 sollte aber noch viel später kommen. Während die halbe Welt schon seit Jahren den angeblichen Tod von Nintendo beschreit, wirft der japanische Traditionsentwickler mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild ein Mammutwerk auf die Bühne, das die Reihe komplett auf den Kopf stellt und doch näher am Original ist als jemals zuvor. Tut mir leid, aber wer Breath of the Wild nicht ganz oben auf seiner Liste stehen hat, der hat das Masterschwert auch nicht verdient.

Death Stranding

Fabi ist am meisten von sich selbst überrascht

Vor der E3 sprach ich davon, dass ich nur dann wirklich begeistert sein kann, wenn ich völlig überrascht werde. Und das wurde ich. Allerdings anders, als ich vorher erwartet hätte. Was mich wirklich überrascht hat, war nämlich, welche Spiele mich im Endeffekt am meisten begeistert haben. Das waren keine unbekannten Diamanten, die niemand hat kommen sehen. Das waren keine neuen IPs, die mich in unbekannte Welten entführen. Das waren größtenteils traditionsreiche, altbekannte Spiele-Reihen, von denen mich viele früher oft kalt ließen, die jedoch bei dieser E3 eines gemeinsam hatten – sie sind zu etwas völlig Anderem geworden.

Wer hätte gedacht, dass mich God of War mit tiefgängiger Charakterzeichnung und einem gänzlich anderen Spielgefühl überzeugt? Dass Resident Evil sich nicht mehr auf sinnlose Schießorgien verlässt, sondern zu pointiertem, schaurigen Horror zurückkehrt? Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich von The Legend of Zelda dermaßen angetan, dass ich darüber nachdenke, mir Nintendos neue Konsole zu holen, und das obwohl ich alles andere als ein Nintendo-Fan bin. Selbst Call of Duty: Infinite Warfare kann auf den ersten Blick niemand mehr als solches erkennen. Diese Spiele wurden aus ihrem Moloch der Eintönigkeit gerissen und das ist etwas, was der Branche nur gut tun kann.

Dom vermisste die Indies – ist aber trotzdem zufrieden

Gefühlt sind die Indies dieses Jahr von allen großen Publishern ein wenig an den Rand gedrängt worden und vor allem von Sony hätte ich nicht erwartet, dass die kreativen, kleinen Spielchen lediglich in der Pre-Show etwas Aufmerksamkeit erhalten. Davon abgesehen hatte ich trotzdem einige glückseelige Momente: Über God of War, Zelda und Resident Evil will ich gar nicht länger sprechen, denn da teile ich die Freude meiner Kollegen, die bereits über diese Spiele gesprochen haben.

Begeistern konnten mich davon abgesehen noch ein, zwei weitere Titel: Die Rückkehr von Halo Wars 2 feiere ich als großer Echtzeitstrategiefan sehr und der Trailer zum Spiel war so spektakulär wie — leider auch — nichtssagend. Auch der kleine Ausflug in die Welt von Horizon: Zero Dawn sah interessant aus und hat meine Neugierde auf das Spiel erneut aus dem Tiefschlaf gerüttelt. Bitte sei gut! Und dann war da noch For Honor, auf das ich seit seiner Ankündigung im letzten Jahr hinfiebere und das einen überaus soliden Gameplay-Trailer zeigte. Ich bin sehr, sehr gespannt, wie sich dieser Titel noch bis zum Release weiterentwickeln wird.

Für Tim was es (k)eine E3 wie jede andere

Auf die Gefahr hin, meine Kollegen zu wiederholen: Auch für mich zählt die Präsentation des neuen God of War zu den Highlights der E3 2016. Vor einigen Jahren habe ich mich einmal an der HD-Collection der PS2-Originale versucht – irgendwo musste ja all das Lob herkommen. Und tatsächlich faszinierte mich der kompromisslose Zorn von Kratos anfangs sehr. Nach und nach ließ der Spaß daran aber nach, weshalb ich den ersten Teil auch nie durchgespielt habe. Dass der PS4-Ableger das zentrale Thema seiner Vorgänger nun aufgreift, dabei jedoch umdreht, freut mich daher umso mehr.

Davon abgesehen blicke ich allerdings etwas zweigeteilt auf diese Woche zurück. Einerseits war die E3 2016 mit ihren aufgebauschten Pressekonferenzen eine Spielemesse unter vielen, andererseits war es erst die zweite E3, die ich redaktionell begleitet habe. Erschöpft, aber mit vielen schönen Erinnerungen aus einer zwölfstündigen Nachtschicht zu taumeln, ist dann eben doch ein ganz besonderes Erlebnis.

Jetzt seid ihr dran!

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