Tschick - Tristan Göbel & Anand Batbileg im Interview

Tristan Göbel und Anand Batbileg in Tschick
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Tristan Göbel und Anand Batbileg in Tschick
17.09.2016 - 08:50 UhrVor 4 Jahren aktualisiert
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Zum Kinostart der Bestselleradaption Tschick haben wir den beiden Hauptdarstellern Tristan Göbel und Anand Batbileg einige Fragen via E-Mail gestellt.

Eine ungleiche Freundschaft entsteht in Tschick zwischen Maik (Tristan Göbel) und Andrej Tschichatschow, kurz Tschick (Anand Batbileg), nachdem die beiden in den Ferien mit einem "geliehenen" Lada gen Walachei fahren. Fatih Akin, preisgekrönter Regisseur von Gegen die Wand und Auf der anderen Seite, adaptierte den Bestseller von Wolfgang Herrndorf für die Kinoleinwand. Am Donnerstag, den 15.09.2016, startete die Komödie in unseren Kinos. Wir haben die Hauptdarsteller Tristan Göbel und Anand Batbileg im E-Mail-Interview gesprochen.

Wie war die Zusammenarbeit mit Fatih Akin für dich? Kanntest du schon vorher Filme von ihm?
Tristan Göbel: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit Fatih zu arbeiten. Es gab immer gute Stimmung am Set und das fand ich sehr toll. Ich kenne leider keine Filme von ihm ... Muss ich aber unbedingt nachholen.
Anand Batbileg: Die Zusammenarbeit hat sehr viel Spaß gemacht. Er ist sehr sympathisch und verhält sich mehr wie ein Jugendlicher als ein Erwachsener. Das hat die Zusammenarbeit leichter gemacht. Am Anfang kannte ich keine Filme von ihm, aber bevor wir angefangen haben, habe ich welche gesehen.

Hast du den Roman zur Vorbereitung gelesen?
Tristan: Ja, ich habe sowohl den Roman als auch das Drehbuch gelesen. Ich fand den Roman sehr schön, auch weil er so idyllisch ist.
Anand: Um mich vorzubereiten, habe ich Tschick gelesen. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich habe gelernt, dass man für etwas arbeiten muss, damit man es bekommt. Bei Maik war es so, dass er immer einsam und traurig war, weil er keine Freunde hatte. Aber als er mit Tschick bei Tatjanas Feier auftauchte, ist er endlich aufgefallen und Leute haben gemerkt, dass er existiert.

Was hat dir bei den Dreharbeiten zu Tschick besonders Spaß gemacht?
Tristan: Ich fand es toll, dass es endlich mal ein Film war, in dem Gleichaltrige mit mir gespielt haben und da Fatih innerlich auch irgendwie noch ein Jugendlicher ist, war der Dreh sehr spaßig.
Anand: Mir hat es Spaß gemacht, mit dem ganzen Team zu arbeiten und all die verschiedenen Szenen zu drehen, vor allem die Szenen, in denen ich Auto fahren durfte.

Wie kamst du zu der Rolle des Maik Klingenberg bzw. des Tschick?
Tristan: Ich bin ja in einer Agentur und von der habe ich eine Mail bekommen, dass ich zu einem Casting eingeladen bin. Ich war anfangs für eine Rolle in Maiks Klasse vorgesehen. Das hat sich dann irgendwie doch anders ergeben ... was mich natürlich sehr freute.
Anand: Als mein Vater noch in der Mongolischen Botschaft gearbeitet hat, hat er einen Castinganruf per Email bekommen und mir weitergeleitet. Ich habe mich dann beworben und wurde auf ein paar Castings eingeladen, bis ich nach einer Weile als Tschick gecastet wurde.

Das ist deine erste Rolle und dein erster Film. Wie hast du dich dabei gefühlt?
Anand: In der ersten Woche war ich sehr verwirrt und wusste nicht, was los war. Aber Tristan, Fatih und alle anderen haben mir geholfen, mich zu orientieren.

Was magst du an deiner Rolle am meisten?
Tristan: Ich mag es, dass er anfangs so ein Außenseiter war, weil ich es unglaublich spaßig finde, Außenseiter zu spielen und sich da hinein zu versetzen.
Anand: Tschick und ich haben kaum Gemeinsamkeiten, wir sind sehr verschieden. Mir gefällt Tschick, weil er von außen sehr hart wirkt, aber von innen sehr weich und liebevoll ist.

Gibt es eine andere Buchverfilmung, die du besonders magst?
Tristan: Der Herr der Ringe fand ich eine tolle und auch witzige Buchverfilmung, da ich zu faul war, die Bücher zu lesen. Und die Landschaften aus dem Film sind schon echt bombe.
Anand: Besonders gefällt mir die Buchverfilmung von Der Pate von Mario Puzo.

Tiefkühlpizza und Dosen ohne Dosenöffner. Was würdest du auf solch einen Roadtrip mitnehmen?
Tristan: Auf jeden Fall würde ich auf einen Roadtrip etwas mitnehmen, was man schnell machen kann und was nicht zu viel Anspruch hat bzw. wo man nicht viel dafür braucht. Äpfel stillen den Hunger und sind echt lecker. Oder auf jeden Fall Wassermelonen. Stillen den Durst!
Anand: Wenn ich jetzt auf einen Roadtrip gehen würde, würde ich auf jeden Fall sehr viel Geld mitnehmen, einfach, weil es Sinn macht.

Worum geht es für dich vor allem in Tschick?
Tristan: In Tschick geht es für mich besonders um Freundschaft und dass man keine Vorurteile gegenüber anderen haben soll, sondern die Person erst richtig kennen lernen muss.
Anand: Für mich geht es in Tschick vor allem um zwei Jungs, die sich auf eine sehr spezielle Art anfreunden und im Laufe eines Abenteuers erwachsen werden.

Werdet ihr euch Tschick ansehen? Schreibt es uns in den Kommentaren!

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