Ein Praktikant fürs Leben

Praktikant regelt in der ARD die Affären seines Chefs

Roman Knizka & Anna Brüggemann in Ein Praktikant fürs Leben
© ARD
Roman Knizka & Anna Brüggemann in Ein Praktikant fürs Leben

Roman Knizka spielt in der Komödie Ein Praktikant fürs Leben von Ingo Rasper den ewigen Praktikanten Ben Kremer. Schon seit drei Jahren in Folge wird er in diversen Firmen immer mit der Versprechung angestellt, nach seinem Praktikum übernommen zu werden, was dann aber nie passiert. Doch nun hat sein neuer Chef Ulf Kamprath (August Zirner) ihn als persönlichen Assistenten auserkoren und Ben sieht sich schon auf der Karriereleiter voranschreiten. Auch private Angelegenheiten wie z. B. dafür zu sorgen, dass die Ehefrau nichts von Kampraths Affäre mitbekommt, erledigt Ben mit mehr oder weniger guter Laune. Doch dann erfährt er, wer die Affäre ist: Jana (Anna Brüggemann, die hübsche Empfangssekretärin, in die er selbst verliebt ist.

In den Pressestimmen über Ein Praktikant fürs Leben haben wir wieder vielfältige Meinungen gefunden, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Tilmann P. Gangloff von evangelisch.de war begeistert von dem Film über die Generation Praktikum und preist besonders die “einfallsreichen Übergänge, geschliffenen Dialoge und ausgezeichnet geführten Darsteller”. So eine “dynamische Inszenierung” wäre für die ARD “ganz schön flott”. Auch rga.online preist den Film als sehenswert an und nennt Ein Praktikant fürs Leben “eine witzige Mischung aus Liebesfilm und Gesellschaftskomödie”, der “bei aller Verspieltheit auch einige kritische Töne” anschlägt.

Der Journalist David Denk von der TAZ führte ein Interview mit Anna Brüggemann und zieht in einem Satz Bilanz. Der Film wäre “eine Nummernrevue der Klischees über die Generation Praktikum”. Anna Brüggemann äußert sich diplomatischer. Man hätte versucht, “dieses komplexe gesellschaftliche Problem in eine Komödie zu verpacken”, gleichzeitg aber auch “Ernsthaftigkeit aufblitzen zu lassen”, was “sehr sehr schwer” wäre.

Kein gutes Haar an Ein Praktikant fürs Leben lässt dagegen Charlotte Funke von der Berliner Zeitung. Der “Einfallslosigkeit des Drehbuches” könnten die Darsteller nichts entgegensetzen. Roman Knizka wäre als Praktikant “schlicht zu alt” und die “ziemlich konstruierte Liebesgeschichte” mit den “katastrophalen Flirts zwischen Ben und Jana” eine Zumutung. Charlotte Funke endet mit dem Satz “Warum Grautöne zeigen, wenn es auch schwarz-weiß geht?”

Wer sich von den positiven Stimmen hat anstecken lassen, kann sich Ein Praktikant fürs Leben heute Abend um 20.15 Uhr in der ARD ansehen. Wer eher den negativen Äußerungen vertraut, findet bestimmt etwas in unserem Fernsehprogramm.

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