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Lebe lang und in Frieden

Leonard Nimoy über Ursprung von Mr. Spocks Vulkaniergruß

31.10.2017 - 12:00 Uhr
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Star Trek - Trailer (Deutsch)
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Leonard Nimoy gibt seinen vulkanischen Gruß in Star Trek VI zum Besten.Abspielen
© Warner Bros. GmbH
Leonard Nimoy gibt seinen vulkanischen Gruß in Star Trek VI zum Besten.
In einem Video von 2014 erklärt der kürzlich verstorbene Schauspieler Leonard Nimoy, dass der berühmte Vulkaniergruß, den Mr. Spock in Raumschiff Enterprise mit den Worten "Lebe lang und in Frieden" ausrichtet, einen jüdischen Ursprung hat...

Update: Diesen Artikel haben wir am März 2015 veröffentlicht. Zum Star Trek-Marathon, der am 31.10.2017 auf kabel eins die Zuschauer vor den Bildschirm locken soll, scheint es uns angebracht, ihn nochmals zu veröffentlichen. Deshalb haben wir den Artikel artikuliert.

"Lebe lang und in Frieden" – so begrüßen und verabschieden sich Vulkanier wie der von Leonard Nimoy gespielte Mr. Spock in der berühmten Sci-Fi-Serie Raumschiff Enterprise. Während des Grußes heben Vulkanier die rechte Hand und spreizen sie zwischen Mittel- und Ringfinger. Seitdem der verstorbene Leonard Nimoy diesen mittlerweile ikonischen Vulkaniergruß im Jahr 1967 in der ersten Folge der 2. Staffel von Raumschiff Enterprise etablierte, wurde dieser Geste zum Kult unter Fans von Mr. Spock und Star Trek im Allgemeinen. Doch was hat es mit diesem sonderbaren Gruß eigentlich auf sich und wo liegen die Ursprünge dafür?

Mehr: Leonard Nimoy - So verabschieden sich Freunde & Kollegen 

In einem Video vom vergangenen Jahr erklärt der Schauspieler, wie der Vulkaniergruß entstand. Hier seht ihr das Video, in dem uns Leonard Nimoy über den verblüffenden Ursprung dieser Geste aufklärt:

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Wir wir in dem Interview erfahren haben, ist der Gruß auf eine Beobachtung Nimoys zurückzuführen, die er als Kind gemacht hatte. Damals habe er seine Familie in eine Synagoge begleitet und dort gesehen, wie die Gemeinde mit dieser Geste vom anwesenden Rabbi gesegnet wurde. Obwohl sein Vater ihn im Vorhinein darauf aufmerksam gemacht hatte, auf keinen Fall die Betenden während der Segnung zu beobachten, schlug der neugierige Nimoy dennoch die Augen auf und wurde Zeuge dieses ergreifenden und magischen Moments, den er anscheinend nie vergessen hatte. Denn in dem Interview erfahren wir auch, dass der jüdische Schauspieler Jahre später anlässlich seiner Rolle als Mr. Spock in Raumschiff Enterprise diese Geste als Gruß für die spitzohrigen Vulkanier vorschlug:

Ich sagte zu dem Regisseur: 'Ich denke wir sollten einen speziellen Gruß für die Vulkanier haben. Wir haben ja auch diese Rituale, Dinge die Menschen tun. Wir schütteln Hände, wir nicken einander zu, wir verbeugen uns. Was machen Vulkanier?' Also habe ich das vorgeschlagen. Er sagte: 'Okay.' Und so kam der Vulkaniergruß zustande. [...] Die meisten Leute wissen nicht, dass sie sich damit gegenseitig segnen. Es ist einfach großartig.

Von den über 2000 Kommentaren, die an Nimoys Todestag auf der offizielle Star-Trek-Seite auf Facebook  gepostet wurden, waren die meisten Fotos von Händen, die den vulkanischen Gruß ausrichten. "Live long and prosper" oder "Lebe lang und in Frieden" hieß es in etlichen Kommentaren, die auch ihr unter unserer Meldung zum Tod von Nimoy hinterlassen habt. Diese Worte, in Kombination mit dem vulkanischen Gruß, haben bewiesen, dass Leonard Nimoy als Mr. Spock in unseren Herzen weiterleben wird.

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