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Wegen der Kinder

Jennifer Garner kämpft gegen Paparazzi

27.08.2013 - 19:01 Uhr
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Jennifer Garner in Der Womanizer
© Warner Bros.
Jennifer Garner in Der Womanizer
Die dreifache Mutter Jennifer Garner setzt sich lautstark für ein Anti-Paparazzi-Gesetz in den USA ein. Ihre Kollegin Halle Berry unterstützt sie tatkräftig. Die beiden Frauen haben ihr Anliegen jetzt vor einem Gericht in Sacramento vorgetragen.

Wie die L.A.Times berichtet, haben die Schauspielerinnen Jennifer Garner und Halle Berry vergangene Woche in einer Anhörung vor dem Senat in Kaliforniens Hauptstadt Sacramento für ein Anti-Paparazzi-Gesetz geworben. Das Hauptanliegen der beiden Mütter ist, den Fotografen zu verbieten, Kinder von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, zu fotografieren. Formell unterstützen sie den Antrag 606 vom demokratischen Senator Kevin DeLeon, der das Verfolgen und Auflauern von Kindern durch Fotografen generell unter Strafe stellen soll.

Mehr: Jennifer Garner als schlagfertige Agentin

Ihre Beweggründe für den Auftritt vor Gericht begründeten die Schauspielerinnen Jennifer Garner und Halle Berry gegenüber der Associated Press mit verschiedenen Argumenten und Statements. So verkündete Jennifer Garner, sie sei “nicht länger bereit, eine Gang brüllender, streitender und Gesetze brechender Fotografen zu tolerieren, die überall in der Nähe ihrer Familie campen würden und ihre Kinder kontinuierlich traumatisieren würden.” Das Kernargument von Jennifer Garner lautet, dass sie “zwar verstünde, als Star gewisse Opfer bringen zu müssen und sich freiwillig für ihre Karriere entschieden habe, ihre Kinder jedoch keine Wahl hätten, ob sie in der Öffentlichkeit stehen wollten oder nicht.”

Die schwangere Halle Berry argumentierte, sie hätte “als Mutter im Moment keine rechtliche Grundlage, ihre Kinder vor Übergriffen der Paparazzi zu schützen.” Die Schauspielerin fügte hinzu, das neue Gesetz würde ihr und anderen Eltern die Rechte zurückgeben, die sie zum Schutz ihrer Kinder dringend benötigten.

Der Antrag 606 wurde vom Gericht ohne Gegenstimmen zugelassen. Jetzt muss sich eine zuständige Abteilung darum kümmern.

Was haltet ihr vom Engagement von Jennifer Garner und Halle Berry?

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