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Mein Herz für Klassiker

Ich, Das Böse unter der Sonne & Diamanten

22.03.2013 - 08:50 UhrVor 7 Jahren aktualisiert
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Meisterdetektiv Hercule Poirot grübelt
© EMI Films
Meisterdetektiv Hercule Poirot grübelt
Eine verflossene Liebe, ein Multimillionär und eine wertlose Diamantbrosche lassen den Meisterdetektiv Hercule Poirot vor einem Rätsel stehen. Die klassische Agatha Christie-Geschichte zeigt uns warum Hercule Poirot der Beste in seinem Fach ist.

Hercule Poirot ist der größte Detektiv seiner Zeit. Erdacht im Jahre 1920 von der Autorin Agatha Christie, ist der liebenswerte, rundliche Meisterdetektiv eine beliebte Romanfigur. Der belgische Privatdetektiv hat eine einzigartige Herangehensweise an seine Fälle und begeistert in diesem Film auch nach über 30 Jahren noch mit seiner genialen Spürnase. Geduldig, scharfsinnig und aufmerksam beobachtet er seine Umwelt, ohne dass ihm ein Detail entgeht. Die wunderbar spannenden Geschichten um den exzentrischen Schnüffler begeistern große und kleine Krimi-Fans noch heute. In Das Böse unter der Sonne begibt er sich, grandios gespielt von Peter Ustinov, auf die Suche nach einer wertvollen Diamantbrosche und klärt dabei einen durchtriebenen Mord auf. Weil diese ausgefeilte Romanfigur mich seit meiner Kindheit zu begeistern weiß, schenke ich Hercule Poirot und Das Böse unter der Sonne (OT: Evil under the Sun) Mein Herz für Klassiker .

Sir Horace Blatt wollte eine angeblich wertvolle Diamantbrosche, bei der es sich jedoch um ein wertloses Imitat handelt, auf eine hohe Summe versichern lassen. Meisterdetektiv Hercule Poirot wird auf diesen Fall angesetzt. Der von ihm zur Rede gestellte Multimillionär beteuert energisch seine Unschuld und erklärt, er habe die Brosche der Ex-Broadway-Diva Arlena Marshall, mit der er eine kurze Affäre hatte, geschenkt. Nach Beendigung der Beziehung habe sie ihm das Schmuckstück zurückgegeben – nachdem sie es offenbar durch eine billige Fälschung ersetzt hatte. Um der Sache auf den Grund zu gehen, begibt sich Poirot in das mondäne Luxushotel von Daphne Castle, in dem Arlena mit ihrem frisch vermählten Gatten Kenneth die Ferien verbringt. Als die Diva am Strand erwürgt aufgefunden wird, steht Poirot vor einem Rätsel, denn alle Anwesenden haben ein Tatmotiv, aber auch ein überzeugendes Alibi.

Warum ich Das Böse unter der Sonne mein Herz schenke
Wer steht nicht zumindest ein bisschen auf Krimi-Geschichten? Miträtseln, ratlos sein und sich schließlich auf die Stirn schlagen, weil der eigene Verdacht total falsch war. Es macht Spaß, vor Mysterien gestellt zu werden, die sich nach und nach, Schicht für Schicht aufdröseln und schlussendlich grandios aufgeklärt werden. Das und mehr bietet uns Hercule Poirot in jeder seiner Geschichten. Egal wohin er geht, sein Ruf als Meisterdetektiv eilt ihm voraus. Das scheint immer wieder die Anwesenden dazu zu verleiten, sich mit ihm messen zu wollen. Vor allem Das Böse unter der Sonne aus dem Jahr 1982 macht deutlich, warum die Geschichten um Hercule Poirot so spannend sind.

Er kommt auf der idyllischen Insel an und wird sofort skeptisch beäugt und von vielen gemieden. Er unterhält sich ein wenig mit den Anwesenden und seine “kleinen grauen Zellen” speichern fleißig alle Ungereimtheiten ab. Als sich ein Mord ereignet, der perfekt geplant zu sein scheint, läuft Hercule Poirot zur Höchstform auf. Zusammen mit ihm rätseln und raten wir, wer es getan haben könnte und vor allem wie. Am Ende jedes Films lädt er alle Beteiligten schließlich zur berüchtigten Aufklärung zu einer Versammlung. Er fasst geschehenes zusammen, klärt Motive und arbeitet Stück für Stück die Liste der Verdächtigen und der Beweise ab. Hier kann der Zuschauer dann seine eigenen Ideen mit denen des Meisterdetektivs vergleichen. Gespickt mit A-ha-Momenten sind die Abenteuer stets hoch spannend und mysteriös.

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