Ein eher klassisches Design
© Valve / HTC
Ein eher klassisches Design
Release noch dieses Jahr

HTC RE Vive: Valve stellt eigene Virtual Reality-Brille vor

Dass Valve sich schon seit einiger Zeit eingängig mit dem Konzept der virtuellen Realität beschäftigt, ist nicht neu. Aber der Konzern ist nun den letzten Schritt gegangen und hat laut Eurogamer offiziell eine eigene Virtual Reality-Brille angekündigt, die sogar noch in diesem Jahr erscheinen soll, vor der Konkurrenz von Oculus Rift und Sonys Project Morpheus. Einen Teaser-Clip zum Gerät findet ihr im Header.

Das Gerät nennt sich HTC RE Vive und wird, wie der Name schon sagt, in Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Hersteller HTC entworfen. Die Software dahinter, SteamVR, stammt von Valve. Die wird einen Bildschirm mit einer Auflösung von 1200 x 1080 Pixeln bieten und eine Bildrate von 90fps unterstützen.

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Dank Gyrosensor, Beschleunigungssensor und Laser-Technologie soll das HTC RE Vive stets die Position des Kopf messen und jede Bewegung mit der Genauigkeit von 1/10 Grad berechnen können. Offenbar plant Valve sogar sogenannte SteamVR Base Stations, die auch die Bewegung des Spielers im Raum aufnehmen sollen, also tatsächliches Herumlaufen im Spiel. Entsprechende Controller für die beiden Händen sollen dann auch glaubhafte Interaktionen mit der Umgebung ermöglichen.

HTC und Valve planen mit dem Gerät auf allen Unterhaltungsebenen, nicht nur im Gaming-Sektor. Aber trotzdem soll zum Start zum Ende des Jahres jede Menge Spiele bereitstehen. Es bleibt die Frage, ob Valve dadurch die Konkurrenz unter Druck setzen kann und Oculus sowie Sony in Zugzwang geraten.

Welche der drei großen VR-Anbieter wird sich letztlich wohl durchsetzen können?

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Ich bin ein professioneller Motocross-Champion mit Abschlüssen in Kunstgeschichte und Paläontologie, der Picasso/Dinosaurier-relevante Kriminalfälle in seiner Freizeit aufklärt.
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