Für gewöhnlich dauert es drei Monate, bis ein Disney-Kinofilm seinen Weg zu Disney+ findet. Bei diesem kolossalen Blockbuster-Monument war jedoch von Anfang an klar, dass wir uns auf eine längere Wartezeit einstellen müssen. Denn einen Film wie Avatar: Fire and Ash muss man einfach auf der Leinwand gesehen haben.
Im Dezember startete die heiß erwartete Sci-Fi-Fortsetzung im Kino und konnte sich dort über mehrere Wochen hinweg in den Charts halten. Fast 1,5 Milliarden US-Dollar spielte der dritte Teil der von James Cameron erdachten Pandora-Saga ein, ehe die Auswertung im Heimkino langsam, aber sicher in den Vordergrund rückte.
Gigantischer Sci-Fi-Blockbuster bei Disney+
Nachdem Avatar: Fire and Ash bereits als PVoD (Premium Video on Demand) online veröffentlicht wurde, wandert der Film nun erstmals ins Streaming-Abo. Ab dem 24. Juni 2026 könnt ihr ihn erstmals bei Disney+ streamen. Alternativ ist das Na'vi-Spektakel inzwischen auch auf DVD, Blu-ray und UHD erschienen.
Jetzt folgt der Härtetest: Dass ein Avatar-Film mit den Möglichkeiten seiner 3D-Bilder im Kino begeistern kann, dürfte an diesem Punkt niemanden mehr überraschen. Cameron ist ungeschlagen darin, dermaßen überwältigende Bilderwelten auf die Leinwand zu bannen, dass man das Gefühl hat, sich selbst auf Pandora zu befinden.
Doch wie sieht die Sogkraft von Avatar: Fire and Ash in den eigenen vier Wänden aus, wo keine überlebensgroße Leinwand das bestmögliche Tor in Camerons Vision ermöglicht? Nicht zuletzt war ein großer Kritikpunkt an der Fortsetzung, dass sie kaum etwas Neues zu erzählen hat. Das können wir nun bei Disney+ genau überprüfen.
Vielleicht offenbaren sich beim Wiedersehen von der Couch aus sogar ein paar völlig ungeahnte Facetten, die man im Kino vor lauter Bombast gar nicht wahrgenommen hat. Denn in den 197 Minuten von Avatar: Fire and Ash lotet Cameron einige spannende Punkte aus, gerade im Hinblick auf den ewigen Kreislauf des Krieges.
Mit der von Oona Chaplin verkörperten Varang stellt er uns sogar direkt eine neue Figur vor, die sich zwischen den etablierten Fronten wiederfindet und somit eine interessante Rolle im größeren Kräftemessen einnimmt. Varang ist jedoch nicht nur eine Figur, der Dinge widerfahren, sondern die selbst Unruhe und Chaos stiftet.
Unsere Interview-Reihe zu Avatar 3:
- James Cameron über das nächste Level des Filmemachens
- Oona Chaplin taucht tief in die Psyche ihrer Avatar-Bösewichtin ein
- Sam Worthington und Stephen Lang quatschen aus dem Nähkästchen
Das Schicksal von Avatar 4 und 5 ist offen
Obwohl Avatar 4 und 5 schon vor Jahren angekündigt wurden, ist derzeit ungewiss, ob die beiden Filme wirklich kommen. Cameron hat durchblicken lassen, dass die Fortsetzungen nur möglich sind, wenn er einen Weg findet, sie schneller und günstiger zu produzieren. Aktuell hat sich Disney Kinostarts im Dezember 2029 und 2031 reserviert. Auf ein konkretes Update zum Stand der Dinge warten wir aber vergebens.